Greifswald

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So. Jetzt bin ich in meinem geliebten Greifswald. Und nun? Gute Frage…
Also Blondi hat bein Aussteigen erkannt wo wir sind und sie erkennt auch Stellen hier wieder, wo mal Hunde waren, die sie angebellt haben. Und sonst? Heute haben wir einen langen Spaziergang nach Eldena zum Strandbad gemacht. Wir hatten den ganzen Strand für uns. Das war toll. Blondi konnte den Ball jagen und ein paar Möwen. Sie war nachher ziemlich müde. Aber die Gänse auf den Feldern hätte sie trotzdem noch gern gejagt.
Auf dem Weg haben wir auch eine Flaschenpost im Baum gefunden und ganz viele Biberspuren am Ryck gesehen. Einerseits total schön, anderseits nicht so schön für die Obstbäume.
Gestern war hier Fasching. Das war toll. Ich verkleide mich gerne und Kostümbasteln ist toll. Auf dem Fasching war super Stimmung und einige waren überrascht, dass ich da war. Ich wollte ja rsprüngluch erst später hier sein…
So und wie fühlt es sich jetzt hier an? Ganz gut. Klar merke ich nach dem Jahr jetzt auch Veränderungen. In der Stadt, aber auch in Beziehung zu einzelnen Leuten. Ich bin etwas skeptischer und komm wieder etwas mehr in der Realität an. Aber das Meer (und da war ich nur am Strandbad) ist einfach toll! Und da bin ich mal eben 3 Stunden unterwegs und merk es kaum, wie schnell die Zeit vergeht. Ich genieße selbst den Wind…

Göttingen

So. Ein kurzer Zwischenstopp hier zum Wäsche waschen und weiter gucken. Nachdem uns gestern ein ziemlich keckes Eichhörnchen auf unserem Spaziergang begegnet ist, war heute Elisa mit ihrer Familie für ganze 5 Minuten in Göttingen. Zugumstieg. Also bin ich kurz mit nen Kaffee-Kakao hin. Dafür und für eine Umarmung reicht die Zeit dann doch.
Jetzt stürmt es etwas und Regnet in Strömen und ich sitz mit der nassen Blondi in einem Kaffee, bei einer Schokolade… Pause. Gut.

Strasbourg

Nach einer ziemlich langen Fahrt gestern sind wir gut in Strasbourg angekommen. Oh Stadt ist nach der vielen Natur und Ruhe schon eine Herausforderung.
Heute morgen war ich mit Ludivine zum Kaffee verabredet. Hier haben sonntags ziemlich viele Cafés geschlossen und dann hatte zum Glück so ein kleines in der Nähe der Kathedrale offen. Es gab total leckeren Brunch. Das war super und wir waren zur richtigen Zeit da. Als wir gingen standen die Leute sogar nach Plätzen an.
Da hier heute total schönes sonniges Wetter ist, bin ich nachher noch etwas durch die Stadt spaziert. Es war ziemlich ruhig und total schön.

Vichy

Gestern waren wir in Vichy. Ja, die Kosmetikmarke und die Stadt heißen gleich. Vichy ist eine Kur-Stadt. Hier entsprinfen 13 verschiedene Heilquellen. Sie werden über ein System alle zu dem Platz an der Oper geleitet, wo eine Pavillionanlage steht. Dort kann man von den meisten trinken. Man kann da einen leeren Becher für 25 Cent an einem Automaten ziehen, falls man seinen mal vergessen hat. Für die Tasse die ich beim Trödler gekauft habe, habe ich das doppelte gezahlt, aber die hält auch länger. Ich hab aus einer Quelle gekistwt, die etwas salzig schmeckte und Kohlensäure enthielt. Naja das war nicht so meins.
Die Architektur ist gemischt, von Napoleonischen Zeiten (Napoleon III.) bis modern. Jetzt im Winter ist es auf der Anlage relativ ruhig, im Sommer ist es sicher voll. Wir haben Elisabeths Sohn besucht. Der Lebt und arbeitet hier. Er war sehr freundlich, sprach sogar zwei Worte deutsch und es war gut zu sehen, dass Mütter sich manchmal ziemlich ähnlich sind…
Wir sind nachmittags dann ziemlich früh zurück gefahren, damit wir wieder rechtzeitig bei den Ziegen sind.

Abschied

So heute ist hier mein letzter Tag. Ich mag keine Abschiede und doch freue ich mich auf Strasbourg und dann auf zu Hause. Gleichzeitig möchte ich nicht wieder in eine Stadt. Ich wurde hier wieder von sehr vielen Menschen freundlich aufgenommen und herzlich begrüßt.

Ich mag hier die vielen Tiere, die alle so unterschiedlich sind. Ich werde sie vermissen.

Gestern hat mir die kleine Nana nach dem Fläschchen noch ein Küsschen verpasst und ist dann fast in meinen Armen eingeschlafen. Wie schön!

Klassische Musik

Heute war Chipi mit baden dran, da wir sie die letzten Tage erst gerochen haben, bevor sie sichtbar war. Da das Wetter wieder sehr schön war, hab ich sie in der einem Kinderbassin, das eingentlich die Gänse zum Trinken nutzen gebadet. Da sie warmes Wasser liebt und ich das Bassin eh erst sauber machen musste, hat sie frisches warmes Wasser bekommen. Nachdem sie dann im Wasser war, hat es ihr richtig gefallen. Auch das Abrubbeln mit dem Handtuch fand sie toll. Sie. Hat sich danach immer wieder zu mir gesetzt. Damit der Wind nicht zu kalt ist und sie besser trocknet, habe ich ihr das Handtuch umgelassen. Dann ist sie wie eine Königin über den Hof gelaufen. 

Da es heute so schön war, haben auch die Zicklein etwas Auslauf bekommen. Die beiden haben richtig viele Luftsprünge gemacht und Nana wollte gar nicht wieder ins Haus. Und Captain hat die beiden super vor den Gänsen beschützt, die waren heute nämlich mal wieder ziemlich biestig.

Und was hat das jetzt alles mit klassischer Musik zu tun? Rein gar nichts. Aber die anderen Ziegen bekommen am Nachmittag immer etwas klassische Musik. Das Radio ist dann an und meistens läuft um die Zeit halt Klassik. Heute gab es ein Stückchen „Freude schöner Götterfunken“. Morgens laufen auf dem Sender oft Reportagen, als wenn wir die selbe Sprache sprechen würden, könnten sie wahrscheinlich ganz viel erzählen.

Jurte

Ich konnte in den letzten Tagen beim Aufbau einer Jurte dabei sein und schwärm jetzt mal ein bischen davon. Eine Jurte ist wirklich ein Traum. Ich habe das Fotobuch „Die fliegende Jurte“ gelesen und bin spätestens seit dem schwer verliebt. Und jetzt beim Aufbau einer neuen Jurte dabei zu sein, ist wirklich ein Traum!

Das tolle an dieser Jurte ist, dass dünne Stämme samt Rinde verwendet wurden. Das macht ein wunderschönes Gestell für die Jurte, da die halt alle ein bischen unterschiedlich sind.

Es richt in der Jurte total gut. Ganz leicht nach Schaf, durch den Filz, aber nicht zu doll. Und in dieser Jurte war in der äußerrn Filzschicht ein Fenster aus durvhsichtiger Plane eingearbeitet, so dass innen ganzgedämpftes Licht, durch die innere Filzschicht, war. Einfach wunderbar! Und dazu noch diesrs tolle Gefühl in einem runden Raum zu seinund das in gleichzeitig in der Natur. So ich träum jetzt noch nicht ein bisvhen vom Leben in einer Jurte…

Frühling

Nachdem ich hier in einer gefühlten neuen Klimazone angekommen bin, war es die letzten Tage relativ kalt und es schneite sogar. Und nachdem es als ich heute morgen aufgewacht bin noch regnete, hat sich heute die Sonne durchgekämpft. Es war richtig schön undmal eben 15 Grad und Frühlingswetter.

Neben den Weidenkätzchen steht auch die Hasel in voller Blüte. Es ist für mich ein etwas vorgezogener Frühling. Dazu kommt dann noch das Warten auf neue Ziegenbabys und die ersten Kücken. Alles fängt irgendwie neu an.

Captain

Darf ich vorstellen? Captain. Ein Berger d’Auvergne. Ein Hütehund für Ziegen. Er ist etwas mehr als ein Jahr alt und erhält leider keine Ausbildung. Er ist lieb zu den Zicklein undversucht sein Bestes bei den zu hütenden Ziegen. Leider bringt er dabei die Gruppe von auseinander statt zusammen… 

Er ist noch ganz verspielt und unglaublich verschmust und er liebt Katzen. Er ist aber auch schüchtern. Ich habe ihm heute einen Kong gegeben und erstmal hatte ziemlich Respekt vor ihm, bis Blondi ihm gezeigt hat, wie er funktioniert. Trotz seiner manchmal stürmischen Art, ist er auch sehr vorsichtig. Er bringt hier gleichzeitig Action und Sanftheit rein. 

Erwartungen

Ich bin mit ziemlich vielen Erwartungen hier her gefahren. Ich habe zum Beispiel  Schnee und Frost erwartet, den ständig schlafenden Bessedhound Chipi, ganz viele Ziegen zum Melken und ein nicht ganz so sauberes Zimmer.

Ich lag damit ziemlich daneben. Hier sind 10 Grad, Regen und dadurch ganz viel Matsch. Chipi ist durch den zweiten Hund Captain viel lebhafter geworden. Viele der Ziegen  werden nicht gemolken, weil die Babys noch nicht da sind. Und mein Zimmer ist sauberer als das letzte Mal und auf dem Nachttisch steht Schoki für mich und Blondi hat eine extra Decke bekommen. Ich bin ziemlich überrascht gewesen als mir meine Erwartungen so bewusst wurden.