Pausensamstag

Ich wünschte ich könnte die Hunde über Nacht auf stumm schalten. Sie haben wieder total viel geheult und Blondi hätte sich am Liebsten angeschlossen. Sie hat immer kurz angefangen, ließ sich aber durch kurzes ansprechen vom lauteren Heulen abbringen. Ansonsten bin ich echt erstaunt, dass Marvin gar nicht mitheult.

Heute Vormittag waren wir im Sportgeschäft in Dives-sur-mer. Leider war die Trekkingausstattung eher mäßig. Zum Glück hat Thomas das Kanu-Geschäft entdeckt. Und zum Glück hatten die den passenden Kleber für unser Zelt.

Es ist schon erstaunlich wie schnell man mit dem Auto überall ist und wie schnell ich mich an das langsame Tempo des Laufens gewöhnt habe. Wir hatten auf dem Weg eine tolle Aussicht aufs Meer. Ich freu mich schon drauf, morgen werden wir es erreichen.

Nach dem Essen hat sich mein fehlender Nachtschlaf bemerkbar gemacht. Ich habe fast nochmal zwei Stunden geschlafen. Ich habe mich danach etwas zerknautscht gefühlt. So dass mir der spätere Spaziergang mit Marvin wirklich gut getan hat. Wir sind an der Kirche vorbei gekommen und von Innen war Musik zu hören. Ich habe mich mit Marvin von die Kirche gesetzt und etwas gelauscht. Die Gospelgruppe, die abends dort singen wollte, war gerade beim Sound-Check. Es war schön einige Minuten dort zu lauschen. Wir sind dann weiter auf einen kleinem Weg durch einen Wald. Leider war es nicht der Rundweg den ich eigentlich nehmen wollte. Als wir kurz vor der nächsten Straße waren sind wir umgekehrt. Wir haben auf drm Weg zwei Kaninchen gesehen, aber Marvin hat sie entweder nicht bemerkt oder sie haben ihn nicht interessiert. Er ist die ganze Zeit bei mir geblieben. Das wäre mit Blondi nicht möglich. Die wär schneller als ich gucken könnte hinter den Kaninchen her. Ich habe auf jedem Fall gemerkt, dass mir das Laufen langsam fehlt. Ich freue mich darauf, dass wir morgen weiter gehen.

Auf dem Rückweg konnte ich noch einen Blick in die Kirche werfen. Dort sitzen relativ viele Holztauben auf den Balken. Erst hatte ich nur eine entdeckt, aber beim genaueren Hinsehen sind mir immer mehr aufgefallen. Auch die Kirche hatte so eine Decke wie ein umgekehrtes Boot. Ich mag diese Art der Decke sehr. Sie lässt den Raum noch höher werden, ohne dass ich mich unten verlohren fühle.

Heute Abend waren wir noch, mit Thomas‘ Opa, beim Motoball. Das ist Fußball mit Crossrädern. Es ist unheimlich laut, staubig und stinkt. Ökologisch ist es echt das Letzte, wieviel Benzin da verbraucht wird. Die ökologischen Fußabdrücke der Mitspieler sind bestimmt riesig und die der Zuschauer auch. Thomas‘ Stiefvater kam auch noch dazu. Wir sind dann zum Glück vor Spielende zurück gefahren. Bei Thomas‘ Oma war dann schon seine Mutter und Adrien, sein jüngster Bruder. Ich konnte noch den Rest des Deutschlandspiels sehen und wir haben gemeinsam gegessen. Sie haben etwas über mich gelacht. Ich war wohl doch mehr vom Spiel gefesselt, als davor gedacht.

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