Penly

Heute war der Start schwer. Thomas hatte Kopfschmerzen und ich war noch total müde. Blondi ist gerade auch nicht gut drauf. Sie zieht und wechselt ständig die Seiten oder läuft mir vor die Füße.

Der Weg borg heute morgen dann ziemlich schnell vom Ort weg, ins Feld ein. Kurz vor den Klippen haben wir ein Auto mit Campinganhänger gesehen. Die belgische Familie war sehr freundlich und hat uns Wasser gegeben. Wobei Familie sich gleich so alt anhört. Die beiden waren, wenn überhaupt, so alt wie wir. Die Kinder waren vielleicht zwei und vier. Sie wollten heute noch zurück nach Brüssel.

Der Weg ging dann, das erstemal seit langem, an den Klippen ein Stück entlang. Wir konnten das Meer und die Steilküste sehen. Dann ging es runter zum Meer und auf der anderen Talseite wieder rauf. Diese Seite war terassenförmig angelegt, das konnten wir gut vorher sehen. Der Weg war hier schmal und von Gräsern umwachsen. Wir bewegten uns langsam von der Küste weg, in Richtung der nächsten Stadt.

Der Ort wirkte erst recht klein, doch ging er nahtlos in den nächsten über. Im nächsten Ort gab es dann auch einen Bäcker und eine Bar, leider waren die weiter vom GR weg als erst gedacht. Beim Blick auf die Karte haben wir dann gesehen, dass wir durch den GR erst einen Bogen um den Ort gelaufen sind und dann wieder etwas zurück zur Bar. Ein Mann in der Bar, mit dem Thomas sprach, kannte die Menschen vom Permakulturgarten und den Garten.

Wir haben uns dann für die Straße entschieden, um zum nächsten Ort zu kommen, wo wir einkaufen wollten. Dort angekommen haben wir erstmal gegessen. Da das Wetter heute morgen eher frisch war, haben wir uns in ein Bushäuschen gesetzt. Der Ort hatte viele schöne Plätze, doch erst wollten wir einkaufen. Das „Einkaufszentrum“ war sehr klein und bis auf die Bar hatten alle gerade Mittagspause. Wir haben also in der Bar eine Schokolade getrunken und Pommes gegessen und gewartet. Leider waren die Pommes nicht wirklich gut. Sie waren zwar hausgemacht, hatten aber zu viel Fett.

Als der kleine regionale Laden geöffnet hatte, hat Thomas dort Käse und Nudeln und Zucchini gekauft. Wir haben heute abend also ein wirklich regionales, gutes Essen. Dann ging es weiter. Da ich immer noch müde war, Thomas Kopf auch noch weh tat und an der Bibliothek ein schöner Platz zum Bleiben einlud, war Thomas fragen ob das möglich wäre. Er ist von Einem zum Anderen geschickt worden und hat keine Antwort bekommen. Wir sind also weiter gegangen. Unterwegs haben wir unseren GR 21 wieder getroffen. Auch der nächste Ort war sehr liebevoll gestalltet und da der GR nach dem Ort an den Klippen weitergeht und es heute windig ist, haben wir uns entschieden hier zu bleiben. Wir haben einen Platz in der Nähe der Kirche gefunden und sind etwas windgeschützt.

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