Conchil-le-Temple

Heute morgen ging es ganz überraschend für uns los. Nachdem unsere Rucksäcke fertig gepackt waren, wollten wir an der Rezeption noch einen Kaffee trinken. Auf dem Weg zur Rezeption haben wir noch eine Familie mit dem Autokennzeichen für Peine angesprochen. Sie fiel auf dem Campingplatz, im positiven Sinn, auf. Sie hatten vier Kinder, wobei das Jüngste im Tragetuch schlief. Schon allein ein Kind im Tragetuch zu sehen ist hier selten. Dazu hatten sie noch einen etwas älteren VW-Bus und ein großes Zelt, dass nicht von Decathlon zu stammen schien. Wir haben ihnen von der Ferme de la Bohème erzählt.

An der Rezeption gab es dann einen großen Kaffee für uns und das Bäckerbrot sah auch toll aus. Das war schon ein guter Start. Als wir gerade aufbrechen wollten, fragte uns die Besitzerin, ob sie uns mit dem Auto zur Stadt bringen sollen. Das war so freundlich und so gut für uns. Ihr Mann hat uns dann nach Quend Plage gebracht. Das wären für uns bestimmt 3 Tage unterwegs sein, um das Naturschutzgebiet herum, gewesen. Die Autofahrt war wirklich entspannt und Thomas und er haben sich gut unterhalten. Ich habe immerhin wieder etwas mehr verstehen können. Als wir dann aus dem Auto ausgestiegen sind, haben wir leider unsere Wanderstöcke im Auto vergessen. Wir haben ganz schnell versucht ihn zu erreichen, aber er hat unsere Versuche leider erst gesehen, als er wieder auf dem Campingplatz war. Er ist dann nochmal zu uns gefahren und hat sie uns gebracht. In der Zeit haben wir noch ein kleines Kranichmobile für ihn gebastelt. Als er dann da war, hatte er sogar noch Marmelade für uns mit. Das war alles so freundlich. Wir sind wirklich dankbar für die Zeit dort.

Wir sind dann durch die Dünen nach Fort-Mahon-Plage gelaufen. In einen kleinem Pinienwäldchen haben wir einen Stop zum Essen eingelegt. Das war ein wirklich schöner Platz. Weiter ging es bis zum Ort dann durch die Dünen. Ich war so froh meine Wildlinge an den Füßen zu haben. Barfuß durch den Sand laufen, ohne Angst vor Splittern haben zu müssen ist so schön.

In Fort-Mahon-Plage haben wir kurz gestoppt, um nach dem besten Weg für uns zu sehen. Wir haben uns für die Straße nach Conchil-le-Temple entschieden. Wir laufen zwar nicht so gern Straße, aber das erste und das letzte Stück hatte breite Seitenstreifen bzw. Fahrradwege. Der Weg war dadurch wesentlich angenehmer.

Kurz vor unserem Zielort sind wir an einem Zieghof vorbei gekommen. Es ist der Erste auf unserer Reise. Wir haben dort Käse gekauft und durften uns den Stall ansehen. Sie hatten dort 44 Ziegen, das ist schon größer als bei Thierry. Der Stall wirkte sehr professionell und die Ziegen standen, nach Alter getrennt, zusammen.

Wir sind froh jetzt einen guten Schlafplatz gefunden zu haben. Wir müssen uns jetzt langsam entscheiden, wie wir weiter gehen wollen. Wir sind jetzt im Departement Pas-de-Calais und wollen nicht durch Calais durch. Jetzt heißt es für uns erstmal Karten studieren.

Hier noch die Adresse von dem letztem Campingplatz (sobald wir ausreichend Internetverbindung haben, kommt noch ein Link dazu):

Les 3 Sablières

Sabine et Jean-Michel Perus

1850, Rue de la Maye – 80550 St-FIRMIN LES CROTOY

Telefon: 0033322270133

contact@camping-les-trois-sablieres.com

Hier der Link: Homepage

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