Enquin-sur-Baillons

Heute haben wir alle wirklich lange geschlafen. Es war schon halb neun als wir aufwachten. Selbst die Hunde haben sich bis dahin nicht gerührt. Wir hatten wirklich alle den Schlaf nötig.

Wir haben dann noch in Ruhe gefrühstückt, bevor wir gestartet sind. Unser erster Stopp war gleich noch beim Bio-Bäcker. Wir hatten dadurch heute wieder total gutes Brot. Und das Beste war, dass Thomas noch einen Brownie dort gekauft hat. Den haben wir dann direkt vor dem Bäcker noch gegessen. Der war so lecker schokoladig, mit ein paar Nüssen oben drauf und Innen so richtig schön weich.

Dann ging es aber wirklich los. Heute war wieder viel Straße angesagt. Das war nicht ganz so schön, zum Glück waren die Straßen eher wenig befahren. Es reihte sich ein Ort an den anderen, wie eine Perlenkette. Die Orte waren eher nicht so hübsch, aber zwischendurch gab es immer mal wieder ältere Häuser und Höfe zu sehen. Die älteren Häuser sind aus Backstein gebaut, der weiß getüncht wurde. Die Türen und Fenster waren oft dunkel gestrichen. Die Farben reichten von dunkelgrün bis schwarz. Hier hatte auch wieder jeder Ort eine Kirche und in den Kirchen waren immer auch Jeanne d’Arc Statuen. Wir sind auch an einem Lernbauernhof vorbei gekommen. Dort liefen ganz viele Baby-Schweine über den Hof und ein Schaf, dass unglaublich viel Wolle trug.

Unser Weg führte die ganze Zeit auch an einem ganz bezaubernden, klaren, kleinen Fluß entlang. An einer Stelle hat Thomas sogar Fische entdeckt.

Da ich mich noch nicht wieder ganz fit fühle und wir ja auch so spät gestartet sind, war unser Weg nicht so weit. Wir haben unser Zelt an dem Fluß aufgeschlagen. Wir liegen in der Nähe des Gemeindesaales. In dem Ort hier hätten wir locker an drei verschiedenen Plätzen schlafen können. Wir waren hier auch noch in der Bar. Die war hier wirklich so richtig Dorfkneipe. Als wir rein kamen roch es ziemlich nach Alkohol und es waren erst auch nur Männer dort. Die Leute aber waren sehr freundlich und haben uns auch noch einen Schlafplatz gesagt.

Meine aufblasbare Isomatte hat seit gestern oder vorgestern ein mikroskopisch kleines Loch. Das Loch haben wir heute im Fluß versucht zu finden. Leider waren wir erfolglos. Zum Glück ist das Loch so klein, dass morgens noch genügend Luft in der Matte ist und ich nicht auf dem Boden liege.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s