Herzeele

Heute morgen ging es wie immer los. Thomas hat Kaffee gekocht und ich konnte noch etwas länger liegen bleiben. Wir waren trotzdem ziemlich schnell mit allem fertig. Bei der Frau aus der Bar durften wir nochmal die Toilette benutzen und haben auch noch einen Kaffee bekommen. Dann ging es los. Unser Weg führte uns erstmal am Schloss und an der Kirche von Esquelbecq vorbei. Ich war kurz in der Kirche, um zu sehen wann und wo der Gottesdienst heute ist. Ich hatte Glück und er war tatsächlich in der nächsten Stadt, die wir passieren wollten. Erst mussten wir aber noch schnell einkaufen, damit wir etwas zum Mittag- und zum Abendessen haben.

Die Kirche von Esquelbecq war wirklich ausgesprochen schön, wenn auch etwas dunkel durch das viele dunkle Holz. Ich war nur ganz kuez in der Kirche, da der Gottesdienst in weniger als einer Stunde beginnen sollte. Wir sind also im Eiltempo in die nächste Stadt, erst zum Supermarkt und dann zur Kirche. Auf der Landstraße kamen uns auffallend viele Motorräder entgegen. So viele haben wir in den letzten Monaten nicht gesehen.

Ich war zwar noch nie so spät erst beim Gottesdienst, der Priester war schon mitten in der Predigt, aber wir haben es immerhin überhaupt geschafft. Es ist schon ein bischen komisch nichts von dem gesagten zu verstehen, auch wenn die Abläufe gleich sind. In der Kirche waren gefühlt mehr ältere Frauen, als Männer und jüngere Leute. Die Kirche an sich war relativ leer und auch optisch nicht so schön. Es waren überall die verschiedenen Reparaturstellen und Ausbesserungen zu sehen. Thomas hat mit den Hunden und den Rucksäcken draußen gewartet und telefoniert. Nach dem Gottesdienst haben uns ein paar Frauen nach unserem Weg gefragt, daraus hat sich aber kein längeres Gespräch ergeben.

Wir sind dann erstmal einen Bäcker suchen gegangen und haben in einem Pavillon am Markt gegessen. Es fing nämlich auch an etwas zu regnen und da war uns dieser trockene Platz wirklich willkommen. Nach dem Essen waren wir wie immer noch einen Kaffee trinken. In der Bar haben wir uns dann auch gleich regensicher verpackt, da es draußen immernoch regnete. Unser weiterer Weg bestand dann vorallem darin, Regensachen an und aus zu ziehen, denn sobald es aufhörte mit regnen war es in ihnen zu warm. Heute wehte dazu noch ein kräftiger Wind, so dass wir froh über unsere Jacken waren.

In Herzeele angekommen, haben wir erstmal einen Platz für unser Zelt gesucht. Neben der Kirche gab es ein Stück Wiese, das gut für uns aussah. Da es immernoch regnete und auch noch zu früh war um unser Zelt aufzubauen, sind wir noch eine heiße Schokolade trinken gegangen. Das Restaurant bzw. die Bar war angenehm eingerichtet und dezent dekoriert. Das hat uns beiden gut gefallen. Leider schloss die Bar halb fünf und es regnete immernoch. Wir sind erstmal zur Kiche gegangen und haben unsere Rucksäcke und die Hunde trocken abgestellt. Thomas ist nochmals los gegangen, um zu sehen ob es noch einen anderen Platz für uns gibt. Da er nichts gefunden hat, haben wir unser Zelt jetzt direkt neben der Kirche unter zwei Linden aufgebaut. Die Hunde schlafen beide und Thomas geht nochmal schnell zum Laden, damit wir morgen auch etwas zu Essen haben.

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