Tildonk

Es hat die halbe Nacht ziemlich stark geregnet und Thomas hat immer wieder den kleinen See von unserem Zelt geboxt. Die Nacht war dadurch unruhig und wir erst spät wach. Die Luft war angenehm kühl und der Himmel war schon blau.

Unser erstes Ziel war dann Mecheln. Mecheln hat ein großes Stadttor, so wie Lübeck aber nicht so schön. Wir sind erstmal einen Kaffee trinken gegangen. Wir waren in einem kleinem sehr bunt gemixten Café. Jeder Tisch und jeder Stuhl sah dort anders aus. Es gab Wifi und Strom für uns und wir konnten den Weg für heute dort planen.

Unser Weg hat uns dann erstmal an den Kanal geführt und dann immer an ihm entlang. Es waren viele Fahrradfahrer unterwegs, aber es war für alle genügend Platz.

Im Sonnenschein konnten wir immer wieder Fische im Wasser stehen sehen. Die sahen ganz schön groß aus. Der Kanalweg führte auch am Zoo entlang. Vom Weg aus konnten wir Flamingos sehen. Das war schön. Nach dem Zoo haben wir unsere Mittagspause im Schatten einer Eisenbahnbrücke gemacht. Als wir da saßen, flog ein großes Militärtransportflugzeug über uns hinweg. Das Flugzeug flog ziemlich tief und nicht so schnell. Ich fand das schon etwas gruselig.

Während wir aßen, kamen auch noch ein paar junge Männer mit einem Hund an die Brücke. Als wir fertig waren, haben wir alle drei Hunde gemeinsam schwimmen lassen. Wobei der andere Hund, Basil, erst 11 Monate alt war und ziemlich unbeholfen beim Schwimmen wirkte. Es sah aus als wollte er durch das Wasser gehen und das Wasser platschte dabei ziemlich. Marvin und Blondi schwimmen eher wie Robben, ohne viele Geräusche dabei zu erzeugen.

An einer Schleuse haben wir noch einem Kontainerschiff beim Schleusen zugesehen. Als wir später dann bei der nächsten Schleuse ankamen, war es auch dort gerade dabei. Wir haben uns zugewunken und dann gab es für und noch eine Pause.

Auf dem Weg hat uns auch noch ein Rennradfahrer zu gewunken und als er von seiner Runde zurück kam, hat er Thomas angesprochen was wir machen. Ich war zu weit entfernt und die beiden haben sich beim Reden auch weiter vorwärts bewegt.

Ich hatte heute die meiste Zeit Marvin an der Leine, das war zwar einfacher, aber die letzten zwei Kilometer waren für mich trotzdem anstrengend. Marvin und ich waren beide müde und da ist das mit der Geduld so eine Sache… Marvin wollte schneller und ich wollte langsamer.

Wir haben unsren Gartenplatz über „Warm showers“ gefunden. Es ist ein wirklich schöner Garten und ein tolles, altes, großes Haus dazu. Sie haben extra für uns den Rasen gemäht, obwohl sie auch erst seit kurzem aus dem Urlaub zurück sind.

In der Nähe hören wir ein Konzert und im Himmel die Flugzeuge.

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