Maastricht

Heute früh war es ganz schön frisch. Wir haben das erste Mal im Zelt gefrühstückt, da es uns draußen zu kalt war.

Dann ging es los in Richtung belgisch-niederländische Grenze. Es ging die ganze Zeit entlang einer ziemlich befahrenen Straße. Es war nicht schön an ihr zu laufen. Überall waren Antiquitätengeschäfte und andere Geschäfte, die um niederländische Kunden warben. Das war kein schönes Gefühl und die Straße wurde dadurch auch nicht schöner.

Irgendwann haben wir nur festgestellt, dass sich die Farbe der Ampelmasten geändert hat. Wir mussten jetzt also in den Niederlanden sein. Das war schon ein bisschen traurig für uns den Länderwechsel gar nicht zu merken.

Wir sind immer weiter der Straße gefolgt, bis wir in der Innenstadt waren. Ich war von den vielen Leuten ziemlich erschlagen. In der Stadt war auch gerade ein Musikfestival oder so was. Überall war Musik zu hören. Leider waren dadurch viele Plätze auch relativ voll. Mit den Hunden war das zwischen den ganzen Menschen ziemlich anstrengend.

Wir sind erstmal zur Touristeninformation gelaufen, aber dort konnte man uns unsere Fragen nicht beantworten. Wir haben uns dann erstmal ein Café gesucht und dort im Internet nach einem Campingplatz gesucht. Unsere Couchsurfing- und Warmshower-Anfragen blieben nämlich mal wieder unbeantwortet.

Da wir auch noch einkaufen mussten, haben wir erstmal das gemacht. In dem Shoppingcenter mit dem Supermarkt war auch noch ein Outdoorstore. Dort habe ich dann nach einem Campingplatz gefragt. Die waren dort wirklich super nett und die Frau hat sich viel Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten.

Nachdem wir dann bei einem Campingplatz die Zusage hatten, dass sie Platz für uns haben sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen. Der Campingplatz war 6 km außerhalb und so haben wir uns dann langsam auf dem Weg zu ihm gemacht. Ich war schon ganz schön müde. So ein neues Land ist auch immer mit ganz schön viel Aufregung und Anspannung verbunden.

Am Campingplatz sind wir während des Zeltaufbaus in einen Regenschauer gekommen. Wir haben erstmal alles schnell ins Zelt geschmissen und uns selber darin verkrochen. Zum Glück war der Schauer nur kurz und wir konnten bald wieder raus.

Wir konnten duschen und haben unsere Sachen gewaschen. Nur zum Trocknen hat die Zeit nicht mehr gereicht. Das muss dann morgen unterwegs passieren.

Jetzt liegen wir im Zelt und hören Leute Tischtennis spielen.

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