Emmerich am Rhein

Es war heute morgen tatsächlich gar nicht so kalt als wir aufwachten. Also haben wir außerhalb des Zeltes gefrühstückt. Normalerweise verabschieden wir uns gern von den Leuten bei denen wir schlafen. Leider hat mir heute morgen keiner die Tür geöffnet und da ich Sonntagmorgen nicht sturmklingeln wollte, sind wir ohne Abschied gegangen und haben die Dankeschön- Kraniche im Briefkasten hinterlassen.

Dann ging es zurück in den Wald bis kurz vor Kleve. Dabei haben wir auch unseren ersten Berg heute bestiegen. Er hatte 58 Höhenmeter. Auch um Kleve herum konnten wir dann viel durch einen Wald laufen. Wir hatten dabei eine tolle Aussicht auf die Kirchtürme der Stadt. Wir haben die Unterstadt nur kurz gestriffen, bevor es weiter in Richtung Rhein ging. Bis zur Brücke über den Rhein ging es an einer viel befahren Straße weiter, diese hatte zum Glück auf beiden Seiten Fahrradwege.

Auf dem Rhein waren ganz schön viele Schiffe unterwegs und auf der Brücke war relativ viel Wind. Dann ging es nach Emmerich am Rhein. Am Marktplatz haben wir einen Kaffee getrunken. Die Stimmung in dem Kaffee empfand ich etwas eigen und nach dem Kaffee ging es schnell weiter. Wir sind entlang der Rheinpromenade gegangen und dann durch ein Industriegebiet aus der Stadt raus. Am Ende der Promenade hat uns ein älteres Paar angesprochen, was wir machen und sie waren von unserer Reise ganz begeistert.

Nach der Stadt ging unser Weg auf dem Deich in ein Naturschutzgebiet. Dort haben wir bei einem Hof nach einem Zeltplatz gefragt. Er hat uns einen Platz auf seiner Wiese gezeigt, auch wenn das eigentlich zum Naturschutzgebiet gehört. Ich hoffe keiner kommt heute Nacht und scheucht uns weg. Der Bauer hat uns erzählt, dass wegen dem Deich der alte, wirklich schöne Teil des Hofes abgerissen wird. Der Deich wird nämlich saniert und er gibt die Landwirtschaft auf. Er hat im April aufgehört zu melken und hat jetzt nur noch ganz wenig Kühe. Ich finde das wirklich sehr schade.

Wir hatten dann noch wirklich schöne Abendsonne mit Blick auf die Brücke und einen Vogelschwarm auf dem benachbarten Feld. Jetzt liegen wir im Zelt und draußen hören wir die Schiffe und knacken im Gebüsch.

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