Bocholt

Heute morgen ging es zeitig los. Um sieben standen wir schon bei den Kühen im Melkstall und haben zugesehen wie sie gemolken werden. Da waren wir aber wirklich schon spät dran, da sie schon halb sechs anfangen zu melken. Für mich war das total spannend und auch wie sie die Kühe auseinander halten können. Dazwischen sprang dann immer noch eine kleine Katze rum und guckte mit ihren großen Augen was passiert. Auch für die ganz jungen Kühe gab es frische Milch. Die waren ganz schön durstig.

Nachdem wir das Zelt abgebaut und unsere Sachen gepackt hatten, haben wir noch einen Kaffee bekommen und etwas von unserer Reise erzählt. Dann ging es in Richtung Wald los. Die Luft war noch frisch und es wehte relativ viel Wind. Wir waren dann relativ schnell an einem Fluss, dem wir dann in die Stadt Bocholt gefolgt sind. Unterwegs ging es mir heute nicht so gut. Ich hatte eine Migräneattacke und in einer Pause musste Thomas dann versuchen die verspannte Stelle neben meinem Schulterblatt zu lösen. Wir haben dann auch die Hunde getauscht, da durch Blondis ziehen die Stelle immer mehr verspannte. In unserer Mittagspause kurz vor der Stadt, konnte ich nochmal kurz die Augen zu machen und die Hunde waren sogar relativ ruhig in dieser Zeit. Nach der Pause ging es mir dann schon besser und wir sind weiter in Richtung Stadt gegangen. Bocholt ist wirklich eine schöne kleine Stadt mit einer ziemlich großen Kirche. Wir haben uns die Zeit für einen Kaffee genommen und ein paar Postkarten geschrieben, bevor es weiter ging. Aus der Stadt raus hatte Thomas beide Hunde und sie waren erstaunlicherweise beide ruhig. Normalerweise bellt immer gerade der Hund, den ich an der Leine habe. Ich habe leider keine Ahnung warum.

Nach der Stadt ging es wieder in einen Wald und an einem Naturschwimmbad vorbei. Wir stehen mit dem Zelt jetzt in einem Garten von einer großen Familie. Auf dem Grundstück lebt eine Familie, die aus drei Familien besteht. Es gibt hier zwei Häuser und dazwischen einen großen Garten. Es gibt hier auch zwei Hunde. Der Austrailien Shepperd war ganz begeistert vom Geruch meiner Hose. Ich hoffe das der Geruch wirklich nur für ihn wahrnehmbar ist. Die Familie ist super nett. Die Tochterhatte ganz viele Fragen über unsere Reise und wie das alles so funktioniert. Ich kann mir das total gut vorstellen wie spannend sich das alles anhört, was für uns gerade Alltag ist.

Es ist wirklich schön hier. Am Zelt kam uns beim Abendessen eine kleine Katze besuchen, die auch keine Angst vor den Hunden hatte. Am Liebsten wär sie mit ins Zelt gekommen. Sie ist auch den ganzen Abend in unserer Nähe geblieben. Vorhin haben wir sie trinken gehört. Ganz leise. Und sie schlich auch noch etwas um unser Zelt. Wir haben den Schatten ihrer Schwanzspitze von innen sehen können.

Jetzt ist draußen nur noch das Zirpen der Grillen zu hören.

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