Velen

Heute morgen sind wir ganz in Ruhe gestartet. Die Familie hat uns noch zu einem Kaffee eingeladen und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Sie haben von ihrem Hof erzählt und wie er sich verändert hat. Dann sind wir gestartet. Der Himmel wurde immer blauer und die Wolken verschwanden langsam. Wir mussten erstmal in Broken zum Baumarkt, um Gas nach zu kaufen. Auf dem Weg in die Stadt konnten wir zwei Eichhörnchen an einem Baum beobachten, die sich jagdten.

Nach dem Baumarkt ging es zurück auf unseren ursprünglichen Weg. Über kleine Straßen an Feldern entlang ging es weiter in Richtung Ramsdorf.

Wir sind auf den Stück Weg ganz unterschiedlichen Kuharten begegnet. Einmal haben wir typisch englische, karamellbraune Kühe mit langem Fell gesehen und einmal so etwas wie kleine braun-weiß getupfte Wasserbüffel.

Kurz vor Ramsdorf haben wir an einem Blumenfeld mit Bienenstöcken unsere Mittagspause eingelegt. Durch die Stadt haben wir dann einmal kurz den Weg verloren. Der Ort war aber zum Glück nicht so groß. Wir sind jetzt statt durch das Zentrum, um das Zentrum herum gegangen. Am Supermarkt haben wir noch unsere Vorräte aufgestockt und festgestellt, dass wir dort hätten auch Gas kaufen können.

Bis Velen sind wir dann der Hauptstraße auf dem Fahrradweg gefolgt. In Velen haben wir uns dann das Schloss angesehen und noch einen Kaffee getrunken. Ein Schwan lag auf einer Wiese zwischen verschiedenen Golflöchern. Er ließ sich von allen bewundern und bewegte sich nicht von der Stelle.

Als wir aus der Stadt kamen, sahen wir wie gerade ein Maisfeld geerntet wurde. Die Sonne schien jetzt auch richtig schön golden und erwärmte die Luft noch etwas mehr. Kurz hinter der Stadt haben wir angefangen nach einem Schlafplatz zu fragen. Unser Zelt steht jetzt im Garten einer Familie. Hier gibt es zwei Schafe, die ohne Zaun hier leben und nicht weg gehen. Und es gibt eine kleine Rinderherde, die aus schwarzen Kühen, einem braunen Kälbchen und einem stattlichen schwarzen Bullen mit guten Augen besteht. Sie fressen ihren Besitzern sogar die Äpfel aus der Hand. Und es gibt einen ziemlich großen, aber etwas schüchternen Bernersennenhund, mit ganz seidigem Fell.

Die Familie ist super freundlich und sie haben uns sogar zum Abendessen eingeladen. Wir hatten einen schönen Abend zusammen. Als wir zurück zum Zelt kamen haben die Hunde uns schon vermisst. Jetzt liegen wir alle zusammen glücklich im Zelt.

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