Nottuln

Gestern morgen lachte uns die Sonne an, als wir nahe Coesfeld unser Zelt öffneten. Bis wir fertig waren und es los ging hatte sie sich leider hinter Wolken versteckt.

Wir sind über Feldwege in Richtung des Klosters Gerleve gegangen. Die Hunde konnten über die Felder frei Laufen. Blondi hat das wirklich genossen und ist einer Duftspur nach der anderen gefolgt. Im Kloster habe ich mir noch die Kirche angesehen. Die Kirche ist modern und hell gestaltet. Die Bänke sind die alten etwas dunkleren und heben sich gut von der hellen Wand ab. Das Licht ist warm. Es ist wirklich eine sehr schöne Kirche.

Als wir gerade am Aufbrechen waren, wurden wir abgesprochen, was wir machen und ob wir mit essen möchten. Wir haben gern mit gegessen und Thomas konnte noch eine Runde im Golfcar mitfahren. Nach dem Essen ging es weiter über Felder. In einem kleinen Flusstal haben wir noch eine Kaffeepause gemacht. Thomas hatte Kopfschmerzen und da war die Pause gerade richtig. Der Weg ging auch danach über Felder weiter.

In Darup haben wir dann Sabine mit ihren beiden Hunden getroffen. Die vier haben sich ziemlich schnell miteinander arrangiert. Blondi ist gleich am Anfang einem Fasan hinterher und hat dann ziemlich lang gebraucht bis sie mit hinterher rennen fertig war. Da die Straße recht nah war, musste sie dann auf dem Weg an der Leine bleiben. Wir sind dann gemeinsam zu ihr nach Hause nach Nottuln gegangen.

Der Abend war dann mit Essen und quatschen ganz ruhig.

Coesfeld

Heute morgen glitzerte die Sonne in den Tautropfen auf der Wiese. Nach dem wir unsere Sachen gepackt hatten, haben wir mit der Familie noch einen Kaffee getrunken, bevor es losging.

Der Weg führte dann zwischen Feldern in Richtung Wald. Am Straßenrand haben wir versucht verschiedene Pilze mit unserem neuen Buch zu bestimmen. Leider waren wir dabei nicht so erfolgreich, bzw kannte unser Buch die Pilze nicht. Etwas weiter standen auf einer Wiese hunderte Wildgänse. Blondi war kurz davor schon außer Rand und Band. Als wir dann die vielen Gänse sahen, wussten wir warum. Der Weg lief ein Stück durch ein Naturschutzgebiet, bevor er in einen Wald abzweigte. Auf dem Weg hat sich ein Fasan in einem Busch vor uns eflüchtet, aber wir konnten ihn trotzdem noch anz gut beobachten. Im Wald mussten wir dann tatsächlich etwas bergauf laufen. Der Hünsberg, den wir erklommen, ist 106 Meter hoch.

Nach dem Wald ging es wieder an Feldern entlang in Richtung eines Golfplatzes und des nächsten Waldes. Im nächsten Wald waren relativ viele Menschen unterwegs. Die Hunde bellten daher ziemlich oft, während unserer Mittagspause.

Nach dem Wald waren wir auch schon fast in Coesfeld. Wir mussten noch Hundefutter kaufen und sind in Richtung Innenstadt gegangen. Thomas hat mit den Hunden und Rucksäcken an einer Bank gewartet, während ich einmal durch die Innenstadt gerannt bin, auf der Suche nach DM. Am Ende war ich dann doch bei Rossmann, der war nicht so gut versteckt. Bei meiner Suche habe ich dafür aber den Marktplatz gefunden. Dort standen relativ viele moderne Statuen und der Platz erinnerte mich etwas an Venedig.

Auf dem Weg aus der Stadt raus sind wir an einem Kolping Bildungswerk und einem ziemlich modernen Kloster mit Seminarhaus vorbei gekommen. Wir hatten davor schon im Kloster angerufen, ob es dort eine Möglichkeit für uns gibt unsere Zelt irgendwo aufzustellen. Die Antwort war leider nicht so erfreulich für uns. Es ginge nicht und sei auch nicht gewünscht. Als wir dort dann vorbei gegangen sind, haben wir mehr als einen guten Platz für unser Zelt gesehen und auch so, dass wir nicht stören.

Jetzt steht unser Zelt bei einer sehr netten Familie auf einem Hof kurz hinter Coesfeld. Wir stehen direkt neben einem Feld und beim Zeltaufbau konnten wir zwei Fasane über das Feld laufen sehen.

Velen

Heute morgen sind wir ganz in Ruhe gestartet. Die Familie hat uns noch zu einem Kaffee eingeladen und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Sie haben von ihrem Hof erzählt und wie er sich verändert hat. Dann sind wir gestartet. Der Himmel wurde immer blauer und die Wolken verschwanden langsam. Wir mussten erstmal in Broken zum Baumarkt, um Gas nach zu kaufen. Auf dem Weg in die Stadt konnten wir zwei Eichhörnchen an einem Baum beobachten, die sich jagdten.

Nach dem Baumarkt ging es zurück auf unseren ursprünglichen Weg. Über kleine Straßen an Feldern entlang ging es weiter in Richtung Ramsdorf.

Wir sind auf den Stück Weg ganz unterschiedlichen Kuharten begegnet. Einmal haben wir typisch englische, karamellbraune Kühe mit langem Fell gesehen und einmal so etwas wie kleine braun-weiß getupfte Wasserbüffel.

Kurz vor Ramsdorf haben wir an einem Blumenfeld mit Bienenstöcken unsere Mittagspause eingelegt. Durch die Stadt haben wir dann einmal kurz den Weg verloren. Der Ort war aber zum Glück nicht so groß. Wir sind jetzt statt durch das Zentrum, um das Zentrum herum gegangen. Am Supermarkt haben wir noch unsere Vorräte aufgestockt und festgestellt, dass wir dort hätten auch Gas kaufen können.

Bis Velen sind wir dann der Hauptstraße auf dem Fahrradweg gefolgt. In Velen haben wir uns dann das Schloss angesehen und noch einen Kaffee getrunken. Ein Schwan lag auf einer Wiese zwischen verschiedenen Golflöchern. Er ließ sich von allen bewundern und bewegte sich nicht von der Stelle.

Als wir aus der Stadt kamen, sahen wir wie gerade ein Maisfeld geerntet wurde. Die Sonne schien jetzt auch richtig schön golden und erwärmte die Luft noch etwas mehr. Kurz hinter der Stadt haben wir angefangen nach einem Schlafplatz zu fragen. Unser Zelt steht jetzt im Garten einer Familie. Hier gibt es zwei Schafe, die ohne Zaun hier leben und nicht weg gehen. Und es gibt eine kleine Rinderherde, die aus schwarzen Kühen, einem braunen Kälbchen und einem stattlichen schwarzen Bullen mit guten Augen besteht. Sie fressen ihren Besitzern sogar die Äpfel aus der Hand. Und es gibt einen ziemlich großen, aber etwas schüchternen Bernersennenhund, mit ganz seidigem Fell.

Die Familie ist super freundlich und sie haben uns sogar zum Abendessen eingeladen. Wir hatten einen schönen Abend zusammen. Als wir zurück zum Zelt kamen haben die Hunde uns schon vermisst. Jetzt liegen wir alle zusammen glücklich im Zelt.

Borken

Trotz einer sehr ruhigen Nacht, bin ich heute morgen mit Kopfschmerzen aufgewacht. Thomas hat mich noch etwas schlafen lassen und erstmal allein gefrühstückt. Nach der Dusche ging es mir aber schon viel besser. Nachdem wir dann alles gepackt hatten, haben wir uns noch verabschiedet und los ging es wieder in Richtung Wald.

Wir waren dann relativ schnell in Rhede. Um die Stadt erstreckt sich wieder viel Wald und viel Wege, die von Radfahrern und Joggern genutzt werden. In der Stadt war gerade Markttag und auf dem Weg raus, sind wir an einem Apotheken- und Medizinmuseum vorbei gekommen. Leider ist Museum mit Hunden immer schlecht, sonst hätte ich es gern gesehen. Wir sind auch an dem Schloss vorbei gekommen, bevor es wieder in den Wald ging.

Der Weg ging dann fast die ganze Zeit im Wald entlang und nur kurz an Wiesen und ein Stück an einer Mülldeponie. Etwas weiter vor der Stadt sind wir an einem Kletterpark vorbei gekommen. Ich hätte das ja dort zu gern gemacht, aber wir waren zu früh da. Da es auch mehr anfing zu regnen, sind wir weiter gegangen.

Ich war heute wirklich ziemlich müde und so haben wir noch bevor wir richtig in Borken waren, auf einem Hof nach einem Platz gefragt. Wir stehen jetzt neben einem Feld und gucken auf Traktoranhänger. Wir haben fast den ganzen Nachmittag im Zelt verschlafen. Selbst die Hunde waren relativ ruhig und schliefen.

Es ist wieder mal schon dunkel, wir liegen im Zelt und hören Stimmen vom Hof und Vögel.

Bocholt

Heute morgen ging es zeitig los. Um sieben standen wir schon bei den Kühen im Melkstall und haben zugesehen wie sie gemolken werden. Da waren wir aber wirklich schon spät dran, da sie schon halb sechs anfangen zu melken. Für mich war das total spannend und auch wie sie die Kühe auseinander halten können. Dazwischen sprang dann immer noch eine kleine Katze rum und guckte mit ihren großen Augen was passiert. Auch für die ganz jungen Kühe gab es frische Milch. Die waren ganz schön durstig.

Nachdem wir das Zelt abgebaut und unsere Sachen gepackt hatten, haben wir noch einen Kaffee bekommen und etwas von unserer Reise erzählt. Dann ging es in Richtung Wald los. Die Luft war noch frisch und es wehte relativ viel Wind. Wir waren dann relativ schnell an einem Fluss, dem wir dann in die Stadt Bocholt gefolgt sind. Unterwegs ging es mir heute nicht so gut. Ich hatte eine Migräneattacke und in einer Pause musste Thomas dann versuchen die verspannte Stelle neben meinem Schulterblatt zu lösen. Wir haben dann auch die Hunde getauscht, da durch Blondis ziehen die Stelle immer mehr verspannte. In unserer Mittagspause kurz vor der Stadt, konnte ich nochmal kurz die Augen zu machen und die Hunde waren sogar relativ ruhig in dieser Zeit. Nach der Pause ging es mir dann schon besser und wir sind weiter in Richtung Stadt gegangen. Bocholt ist wirklich eine schöne kleine Stadt mit einer ziemlich großen Kirche. Wir haben uns die Zeit für einen Kaffee genommen und ein paar Postkarten geschrieben, bevor es weiter ging. Aus der Stadt raus hatte Thomas beide Hunde und sie waren erstaunlicherweise beide ruhig. Normalerweise bellt immer gerade der Hund, den ich an der Leine habe. Ich habe leider keine Ahnung warum.

Nach der Stadt ging es wieder in einen Wald und an einem Naturschwimmbad vorbei. Wir stehen mit dem Zelt jetzt in einem Garten von einer großen Familie. Auf dem Grundstück lebt eine Familie, die aus drei Familien besteht. Es gibt hier zwei Häuser und dazwischen einen großen Garten. Es gibt hier auch zwei Hunde. Der Austrailien Shepperd war ganz begeistert vom Geruch meiner Hose. Ich hoffe das der Geruch wirklich nur für ihn wahrnehmbar ist. Die Familie ist super nett. Die Tochterhatte ganz viele Fragen über unsere Reise und wie das alles so funktioniert. Ich kann mir das total gut vorstellen wie spannend sich das alles anhört, was für uns gerade Alltag ist.

Es ist wirklich schön hier. Am Zelt kam uns beim Abendessen eine kleine Katze besuchen, die auch keine Angst vor den Hunden hatte. Am Liebsten wär sie mit ins Zelt gekommen. Sie ist auch den ganzen Abend in unserer Nähe geblieben. Vorhin haben wir sie trinken gehört. Ganz leise. Und sie schlich auch noch etwas um unser Zelt. Wir haben den Schatten ihrer Schwanzspitze von innen sehen können.

Jetzt ist draußen nur noch das Zirpen der Grillen zu hören.

Isselburg

Heute morgen sind wir schon ziemlich früh auf dem Weg gewesen. Wir hatten etwas bammel, dass uns doch noch jemand sieht. Nachdem wir uns noch verabschiedet hatten ging es weiter auf dem Deich entlang. Auf der einen Seite waren die Wiesen und immer mal der Rhein zu sehen und auf der anderen Seite Bauernhöfe und Häuser. Ein Bauernhof war unglaublich riesig.

Nach dem Deich mussten wir etwas an der Straße entlang, auf dem Radweg. Die Autos fahren hier wirklich noch schnell. Schneller als in den letzten Ländern. Wir waren froh, als unser Weg von der großen Straße ab bog und wir auf kleinen Straßen weiter laufen konnten. Wir waren dann auch schnell in der ersten kleinen Stadt. Dort haben wir dann unsere Mittagspause gemacht und weiter ging es in Richtung Isselburg. Wir sind erst dem Radweg gefolgt und dann in den Wald abgebogen. Im Wald wurde vor kurzen Holz gewonnen. Das sah wirklich traurig aus. Nach dem Wald waren wir auch schon fast in Isselburg. Die Stadt wirkte klein und unaufgeregt. Kurz hinter der Stadt haben wir dann auf einem Bauernhof nach einem Platz für unser Zelt gefragt. Jetzt stehen wir auf einer der Weiden neben dem Haus. Die Leute hier sind wirklich super freundlich. Uns wurde sogar der ganze Hof gezeigt und viel erklärt. Hier gibt es so insgesamt 200 Kühe, für Milch und für Fleisch. Es gibt auch ganz viele, unterschiedlich alte, junge Kühe. Die Kühe waren alle ziemlich neugierig. Als Thomas ein Foto machen wollte standen alle jungen Kühe ganz aufgeregt vor ihm und haben geguckt was er da macht.

Jetzt liegen wir im Zelt und hören die Kühe muhen.

Emmerich am Rhein

Es war heute morgen tatsächlich gar nicht so kalt als wir aufwachten. Also haben wir außerhalb des Zeltes gefrühstückt. Normalerweise verabschieden wir uns gern von den Leuten bei denen wir schlafen. Leider hat mir heute morgen keiner die Tür geöffnet und da ich Sonntagmorgen nicht sturmklingeln wollte, sind wir ohne Abschied gegangen und haben die Dankeschön- Kraniche im Briefkasten hinterlassen.

Dann ging es zurück in den Wald bis kurz vor Kleve. Dabei haben wir auch unseren ersten Berg heute bestiegen. Er hatte 58 Höhenmeter. Auch um Kleve herum konnten wir dann viel durch einen Wald laufen. Wir hatten dabei eine tolle Aussicht auf die Kirchtürme der Stadt. Wir haben die Unterstadt nur kurz gestriffen, bevor es weiter in Richtung Rhein ging. Bis zur Brücke über den Rhein ging es an einer viel befahren Straße weiter, diese hatte zum Glück auf beiden Seiten Fahrradwege.

Auf dem Rhein waren ganz schön viele Schiffe unterwegs und auf der Brücke war relativ viel Wind. Dann ging es nach Emmerich am Rhein. Am Marktplatz haben wir einen Kaffee getrunken. Die Stimmung in dem Kaffee empfand ich etwas eigen und nach dem Kaffee ging es schnell weiter. Wir sind entlang der Rheinpromenade gegangen und dann durch ein Industriegebiet aus der Stadt raus. Am Ende der Promenade hat uns ein älteres Paar angesprochen, was wir machen und sie waren von unserer Reise ganz begeistert.

Nach der Stadt ging unser Weg auf dem Deich in ein Naturschutzgebiet. Dort haben wir bei einem Hof nach einem Zeltplatz gefragt. Er hat uns einen Platz auf seiner Wiese gezeigt, auch wenn das eigentlich zum Naturschutzgebiet gehört. Ich hoffe keiner kommt heute Nacht und scheucht uns weg. Der Bauer hat uns erzählt, dass wegen dem Deich der alte, wirklich schöne Teil des Hofes abgerissen wird. Der Deich wird nämlich saniert und er gibt die Landwirtschaft auf. Er hat im April aufgehört zu melken und hat jetzt nur noch ganz wenig Kühe. Ich finde das wirklich sehr schade.

Wir hatten dann noch wirklich schöne Abendsonne mit Blick auf die Brücke und einen Vogelschwarm auf dem benachbarten Feld. Jetzt liegen wir im Zelt und draußen hören wir die Schiffe und knacken im Gebüsch.

Nütterden

Heute früh war es wieder ziemlich frisch. Als wir das Zelt abbauten haben wir ein ziemlich großes Loch im Zeltboden entdeckt. Das war gestern noch nicht da. Eine Ratte oder Maus muss das in der Nacht geknappert haben. Zu unserem Glück hat sie nicht unsere Isomatten erwischt.

Wir mussten dann wie immer erstmal einkaufen. Dann ging es in Richtung Wald und nach Deutschland. Ab jetzt sind wir erstmal eine ganze Weile hier unterwegs. Im Wald war es dann wieder sehr schön und wir haben viele Pilze und Wildschweinspuren entdeckt.

Da wir noch Hundefutter brauchten und in Deutschland am Sonntag die Läden eher geschlossen sind, sind wir nach Kranenburg gegangen. Dort haben wir auch unsere Mittagspause gemacht. Und uns sind ganz viele alte Traktoren begegnet.

Nach der Pause ging es auf einem Naturlehrpfad weiter. Der Weg führte durch ein Naturschutzgebiet. Es gab viel Wasser dort und es war relativ ruhig dort. Auch ein Jakobsweg verlief dort. Etwas abseits vom Weg verläuft eine alte Bahnstrecke. Dort kann man jetzt Draisinen mieten und nach Kleve fahren.

Kurz vor dem nächsten Ort haben wir an einem Hof gefragt, ob wir unser Zelt aufstellen dürfen. Der Großvater hat uns einen schönen Platz unter einem Apfelbaum gezeigt. Wir stehen etwas unterhalb der Bahnstrecke neben dem Hof. Die Familie war erstmal etwas überrascht als sie ankam. Ein Zelt im Garten. Nach kurzem erzählen was wir machen, hat sich aber die erste Anspannung gelegt. Das jüngere Mädchen hier heißt auch Paula, wie meine Schwester und der Älteren konnten wir etwas beim Trompete spielen zuhören. Ansonsten haben wir uns einfach ins Zelt gekuschelt. Thomas hat heute abend gekocht und jetzt essen auch gerade die Hunde.

Grafwegen

Aufstehen und Zelt zusammen packen im Regen ist nichts was wir gern machen. Zum Glück gab es auf dem Zeltplatz einen Pavillon in dem wir trocken frühstücken und die Rucksäcke packen konnten. Als wir fertig waren, hat es auch aufgehört zu regnen. Die Luft war kühl und es wehte etwas Wind.

Wir mussten erstmal zurück auf die andere Flussseite und dann ging es an der Stadt vorbei über eine Kuhweide. Auf der Weide standen nicht nur viele Kühe, sondern auch Gänse nutzen sie zum Rasten.

Wir waren dann auch schnell im nächsten Ort und haben noch ein paar Lebensmittel eingekauft, bevor es in einen wunderschönen Wald ging. Die Landschaft war hier etwas hügelig und der Einkauf machte sich im Rucksack bemerkbar. Im Wald gab es kleine Seen und es wechselten sich Bereiche mit Buchen mit Mischwald ab. Das Licht war wunderbar und die Sonne tanzte zwischen den Blättern.

Als wir aus dem Wald kamen, mussten wir noch über eine Wiese und schon waren wir am nächsten Campingplatz. Wir wollten heute nochmal einen kurzen Wandertag machen und den Nachmittag zum Ausruhen nutzen.

Auf dem Campingplatz war auch noch eine Hochzeit heute. Der Platz ist wirklich sehr weitläufig und trotzdem wirkt er klein und besonders. Es gibt viele Bäume und Hecken und Blumenbeete.