Räbke

Heute morgen sah das Wetter schon besser aus. Kaum Wind und nur etwas Nieselregen. Für Oktober also ganz ok.

Nach dem Start sind wir erstmal zur Tankstelle gegangen. Wir brauchten Gas und hofften dort welches zu bekommen. Leider gab es dort keine kleinen Flaschen. Aber die Frau war total freundlich und hat mir noch ein paar Orte gesagt, wo wir welches finden könnten.

Danach ging es über eine kleine Straße zwischen Feldern entlang los. Die Bauern ernten gerade die Rüben und bereiten die Felder neu vor. Es waren ganz schön viele Traktoren unterwegs. An einer Stelle schreckte Marvin einen ganzen Schwarm Feldhühner auf.

Nach der kleinen Straße kam eine ziemlich große ohne Fahrradweg. Wir sind dann am Rand des Feldes entlang gegangen, um nicht auf der Straße gehen zu müssen. Zum Glück war das keine so lange Strecke und schnell ging es wieder auf eine kleine Straße. Die Gegend ist hier leicht hügelig, so dass es immer mal auf und ab geht. Kurz vor dem nächsten Ort sind wir auf einen Feldweg abgebogen. Zwischendurch haben wir dann auch unsere Regensachen raus geholt. Der Nieselregen wurde stärker und unsere Sachen weichten langsam durch. Durch den nächsten Ort sind wir dann gegangen. Der war wirklich wieder sehr schön, mit ganz viel Fachwerk und irgendwie liebevoll gestaltet. Das wäre unser Zielort gestern gewesen. Nach einer Pause unter einer großen Linde ging es weiter. Jetzt entlang der Straße auf einem Fahrradweg.

Die nächste Stadt war Schöppenstedt. Die Till Eulenspiegel Stadt. Überall waren seine Geschichten zu finden. Wir hatten leider nicht so viel Zeit alle zu suchen und zu lesen. Wir waren kurz einkaufen und haben unsere Mittagspause gemacht. Dann ging es mit voll beladenen Rucksäcken weiter. Wir hatten noch 9km vor uns und mussten noch durch einen Wald, von dem uns gestern erzählt wurde, dass dort zwei Wolfsrudel wohnen.

Der Wald war ganz ruhig und wir haben ganz viele Wildschweinspuren gesehen, aber ein bisschen mulmig war mir trotzdem. Die Hunde hatten ständig Wildgeruch in der Nase und zogen ganz schön. Ich hatte Marvin an der Leine und Thomas Blondi. Selbst Marvin, der sich sonst ja nicht so für Wild interessiert hatte seine Nase im Wind.

Wir waren ganz schön müde, als wir dann endlich am Campingplatz ankamen. Und wir waren froh, uns schon am Mittag für den Platz entschieden zu haben, so hatten wir etwas mehr Ruhe und wussten wir haben einen Schlafplatz.

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