Frellstedt

Heute früh haben wir relativ lange geschlafen. Wir waren wohl ziemlich müde. Auch nach dem Aufwachen, fühlten wir uns noch nicht so richtig fit. Wir haben uns dann etwas Zeit gelassen und waren in Ruhe duschen. Uns haben mehrere Frauen und Männer angesprochen, als ich mit in den Herrenwaschraum gegangen bin. Wir wollten uns doch nur den Duschchip und auch Handtuch und Seife teilen. Naja nach kurzem erklären blieb zwar etwas Unverständnis, aber ich wurde wenigstens nicht raus gebeten. Ich frag much, wie das Familien dort machen. Ab welchem alter müssen die Kinder geschlechtergetrennt duschen? Einen Familienduschraum gab es nicht.

Unsere nassen Sachen konnten wir heute in der Sonne trocknen. Wir haben langsam das Zelt abgebaut und als alles trocken war, unsere Rucksäcke gepackt.

Kurz hinter dem Campingplatz gab es einen kleinen Angelteich, dort haben wir in der Sonne dann direkt unsere Mittagspause gemacht. Es war heute sogar so sonnig, dass wir in kurzen Sachen unterwegs waren.

Als ersten Ort haben wir dann Räbke passiert. Der Ort ist wirklich wunderschön und ganz viele Fachwerkhäuser. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele schöne kleine Ortschaften wir passieren.

Nach dem Ort ging es auf einem Feldweg weiter. Wir sind an einer Tierherde vorbei gekommen, wo wir uns nicht einig waren ob es Schafe oder Ziegen sind. Wobei wir eher zu Schafen tendieren. Blondi hatte nämlich keine Angst vor ihnen und hat nicht gebellt. Auch war der Zaun für Ziegen eigentlich zu niedrig bzw. ohne Strom. Die Tiere waren relativ groß und hatten kurzes braun schwarzes Fell, einige hatten relativ große Hörner.

Der nächste Ort war nicht so weit entfernt und da wir spät gestartet sind, Thomas‘ Knie etwas Schonung braucht und danach als nächstes eine Stadt kommt, haben wir beschlossen bloß bis Frellstedt zu gehen.

Wir stehen in einem sehr schönen, naturbelassenen Garten, bei einer netten Familie. Sie haben uns auf einen Kaffee eingeladen. Wir haben ein bisschen über die Gegend hier erfahren können. Das finde ich immer besonders interessant, da wir ja ohne Reiseführer unterwegs sind.

Beim Zeltaufbau, haben wir mehrere kleine Löcher im Zeltdach entdeckt. Da es zum Glück heute so schön war, konnten wir sie gleich flicken. Wir wissen allerdings nicht wie wir sie bekommen haben, da die Stelle ja nur zum Zusammenpacken den Boden kurz berührt. Eine Kastanie hat unser Zelt glaub ich auch nicht getroffen. Jetzt ist die Stelle erstmal repariert.

Wir liegen wie immer im Zelt und draußen bellt weiter entfernt ein Hund. Ich bin gespannt ob heute Nacht ein Tier sich unserem Zelt nähert, denn es gibt hier Füchse, Waschbären, Marder und Katzen…

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