Beendorf

Wir waren heute morgen zum Frühstück eingeladen. Das war so schön und wir hatten ein schönes Gespräch. Nach dem Frühstück haben wir unser Zelt noch schnell abgebaut, da wir bis Helmstedt im Auto mitgenommen wurden. Das war für Thomas Knie sehr gut, da wir doch ein paar Kilometer weniger laufen mussten dadurch. Wir wurden direkt an der Zoohandlung raus gelassen. Das war so gut, da wir ja noch Futter für die Hunde kaufen mussten. Auf dem Weg dorthin haben wir noch erfahren, das es in der Gegend kein fest wohnendes Wolfsrudel gibt und alle Wolfsspuren bis jetzt nur von durch wandernden Wölfen stammten. Das ist gut zu wissen und lässt mein mulmiges Gefühl im letzten Wald verpuffen. Da hätte ich viel entspannter durchlaufen können.

Nachdem wir für die Hunde Futter hatten waren wir noch schnell für uns einkaufen. Dann ging es los in Richtung Wald. Kurz vor dem Wald sind wir noch an einem Schießstand vorbei gekommen. Dort waren auch gerade Leute am üben. Marvin war dort nicht ganz so entspannt. Er war immer ganz nah bei Thomas.

Der Wald war dann sehr schön. Es fing mit einem Buchenwald an. Überall lagen gelbliche Blätter und es war wunderbares, warmes Licht im Wald. Wir sind an einem See vorbei gekommen und haben dort eine kurze Pause gemacht.

Der Wald wurde von einer Straße gekreuzt und auf der anderen Seite wechselte der Wald langsam zu Mischwald. In einem kleinen Stück, wo noch überwiegend relativ junge Buche standen, haben wir Mittagspause gemacht. Blondi hat immer wieder gebellt, da sie Wild gerochen hat und Marvin sich frei bewegen konnte. Aber sie beruhigte sich auch wieder, als wir den Käse öffneten und anfingen zu essen. Danach ging es weiter.

Wir haben noch einen anderen Hundebesitzer mit seinem Hund getroffen, aber der war nicht sehr freundlich. Marvin lief etwas vor uns und gerade kurz um die Kurve, so dass wir ihn einen Moment nicht sehen konnten und er kam mit seinem Hund von der anderen Seite. Er hatte seinen Hund sehr, sehr kurz an der Leine und war total verärgert, dass Marvin „Hallo“ sagen wollte. Marvin war auch keine 10 Sekunden bei dem Hund, da wir ihn ja gleich riefen, als er nicht zu sehen war. Der Mann hat uns gleich geduzt und meinte dass wenn ein Jäger hier wär Marvin abgeschossen würde und er uns schon eine ganze Zeit hören würde. Er kann aber maximal Blondi gehört haben, wie sie bellte, denn Marvin war ja die ganze Zeit während der Pause um uns.

Unser Weg ging auf jeden Fall weiter in den Wald hinein und auf einem kleineren Weg weiter und dort haben wir an einer Stelle wunderschöne und große Steinpilze entdeckt. Wir haben aber nur zwei der Pilze zum Essen mitgenommen und den größeren dann später verschenkt.

In Beendorf angekommen, haben wir angefangen nach Schlafplätzen zu fragen. Doch bei den ersten Häusern war keiner zu Hause. Wir haben dann eine Frau auf dem Fahrrad gesehen, die gerade kurz vor ihrem Haus war. Wir haben sie angesprochen. Es war die Frau des Bürgermeisters und sie war total freundlich und hatte die Idee, dass wir im Pfarrgarten mit dem Zelt stehen könnten. Sie hat auch noch rum telefoniert, ob das wirklich möglich ist und ist mit uns dahin gegangen. Da die Leute, die dort wohnen nicht zu Hause waren, ist sie wegen dem Schlüssel nochmal telefonieren gegangen. Wir warteten so lange dort.

Als sie wieder kam hatte sie einen anderen Platz für uns. Eine sehr nette Familie. Die Familie wollte in einer Stunde in den Urlaub fahren und wir dürfen trotzdem in ihrem Garten mit dem Zelt stehen. Sie haben sogar noch Kaffee gekocht und sich die Zeit genommen etwas über unsere Reise zu erfahren. Und wir durften obwohl sie schon weg gefahren sind dort noch duschen und zur Toilette. Wir sind wirklich so glücklich über diesen Ort hier.

Nach der Dusche, habe ich mich noch kurz mit der Nachbarin unterhalten, die auch Apothekerin ist. Das war sehr nett. Und hat meinen Blick auf die Möglichkeit als Apotheker nochmal etwas verändert.

Hier im Ort ist gerade eine Art Oktoberfest mit Rummel und Musik und später noch Feuerwerk. Wir wurden für heute Abend und zum Frühstück morgen dort eingeladen. Heute Abend sind wir etwas zu müde, um dort noch vorbei zu gehen, aber morgen früh wollen wir gucken gehen, bevor wir aufbrechen.

Jetzt liegen wir im Zelt und lauschen der Musik vom Festplatz.

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