Kyritz

Heute morgen sind wir im Nebel gestartet. Es ging erstmal durch den Ort. Der Ort war viel größer als ich erst dachte. Es gab nicht nur Bäcker und Fleischer, sondern auch einen kleinen Laden.

Aus dem Ort raus, sind wir dem Fahrradweg in den nächsten Ort gefolgt. Am Spielplatz hinter der Feuerwehr haben wir eine kurze Pause eingelegt. Der Nebel war mittlerweile nicht mehr ganz so dick, aber richtig hell wurde es auch nicht. Der Straße weiter folgend ging es noch in den nächsten Ort, bevor wir auf einen Schotterweg abbogen. Dann ging es zwischen Wiesen weiter und immer wieder waren auch Hecken und kleine Wälder unsere Begleiter. Die Blätter an den Bäumen leuchteten wundervoll gelb. Ein Stück ging es zwischen Pferdekoppeln und Bäumen entlang. Das war ein wirklich schöner Weg. An einer Stelle konnten wir sogar Kraniche auf dem Feld beobachten. Das war so gut.

Im nächsten Ort haben wir dann Mittagspause gemacht. Es war ein ganz süßer Ort und wundervoll ruhig. Nach der Pause ging es entlang eines ganz wild aussehenden Waldes weiter. Der Wald war dazu noch perfekt herbstlich bunt gefärbt. Der Weg war gar nicht so lang und schon waren wir im nächsten Ort. Von dort aus war der Weg nicht ganz so schön. Wir sind auf dem Fahrradweg an einer etwas größeren Straße entlang.

In Kyritz angekommen, sind wir in Richtung katholische Kirche gegangen. Wir wollten dort nach einem Platz für unser Zelt fragen. Da wir erst keinen angetroffen haben, hat Thomas dort gewartet, während ich schnell Hundefutter kaufen gegangen bin. Während ich weg war kam eine sehr nette Frau aus der Gemeinde, die Thomas angesprochen hat und mir dann ans Telefon gegeben hat, um alles zu erklären. Ich war da auch schon auf dem Rückweg und wir haben noch kurz vor der Kirche miteinander gesprochen. Sie hat uns die Nummer vom Pfarrer gegeben. Der Pfarrer war dann am Telefon nicht so nett. Er wollte nicht, dass wir unser Zelt dort aufschlagen, weil er erst so spät zurück kommt. Die Gemeinde hat auch Zimmer für Pilger, aber auch das geht anscheinend nur, wenn der Pfarrer da ist. Ich war danach ganz schön genickt. Das hätte ich echt nicht erwartet. Jetzt war es auch schon relativ spät und wir hatten keinen Platz.

Wir sind dann noch bei der evangelischen Kirche fragen gewesen. Dort war es zum Glück in Ordnung, dass wir unser Zelt im Garten aufschlagen. Ich war so froh. Ich war heute ziemlich müde, da ich die ganze Zeit das Gefühl hatte ziemlich schnell zu laufen.

Vorhin haben wir die Orgel in der Kirche noch spielen gehört. Das hat sich so schön angehört. Jetzt liegen wir eingekuschelt im Zelt und hören draußen noch ein paar Stimmen und vereinzelt Autos auf der Straße.

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