Greifswald

Heute morgen waren wir eine Runde mit den Hunden am Hafen spazieren. Die Luft war klar und kühl und der Hafen lag ganz ruhig vor uns. Das Wasser glich einem Spiegel. Es lag ganz ruhig und tiefblau vor uns. Keine Welle war zu sehen. Wunderbar.

Im Gegensatz dazu rauschte die Straße laut neben uns. Zwei so gegensätzliche Dinge so dicht beeinander.

Auch mein Lieblingsschiff, die „Frieda“, lag im Hafen. Sie ist ein weißer Zweimaster, mit einer schönen Mischung von Holz und „modernen“ Materialien. Auch „Big Boy“ lag vor Anker. Ich habe den Besitzer von Big Boy oft an seinem Boot arbeiten gesehen. Egal ob im Sommer oder Winter. Oft war er den ganzen Tag dort. Auch heute war er da und saß innen, in der Kabine. Er kam mir immer wie ein richtiger Seebär vor, mit seinem weißen Vollbart und der Mütze. Eher schweigsam und kurz angebunden, wenn man ihn ansprach. Heute war an seinem Boot ein Zu-verkaufen-Schild. Es macht mich traurig das zu sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht leicht für ihn ist, sein Boot zu verkaufen.

Der Tag war an sonsten wieder ruhig. Wir haben noch ein paar Sachen für unsere weitere Reise eingekauft und waren im Stoffladen. So ein paar Nähprojekte habe ich für die nächste Woche noch. Auch im Stoffgeschäft war die Begrüßung herzlich. Ich bin immer wieder überrascht, wer unsere Reise verfolgt. Und ich freue mich darüber zu erfahren.

Heute Nachmittag war dann schon wieder Sachen packen angesagt. Morgen geht es wieder ein Stück weiter.

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