Kiel-Oslo

Die letzten Tage war es hier etwas ruhiger. Wir haben die letzten Sachen für Norwegen vorbereitet. Waren mit den Hunden beim Tierarzt und haben noch ein paar Bienenwachstücher gemacht, damit wir unterwegs noch mehr auf Plastik verzichten können.

Dann ging es gestern etwas stressig los nach Kiel. Ich merke, dass ich viel angespannter bin, als bei den letzten Länderwechseln. Von Norwegen geht es nicht so schnell zurück, wenn wir ein Problem haben sollten. Als wir im Zug saßen lösste sich die Anspannung langsam. In Kiel angekommen sind wir auch direkt zum Terminal gegangen, da unsere Rucksäcke viel zu schwer für eine Stadtbesichtigung sind. Die Wintersachen machen sich wirklich bemerkbar.

Wir waren natürlich viel zu früh da und mussten noch warten bis wir auf die Fähre konnten. Auf der Fähre dann, mussten wir als erstes Blondi und Marvin in ihre Box bringen. Zum Glück waren die Boxen groß genug, dass beide in eine gehen konnten und sie nicht so alleine waren.

Dann ging es in unsere Kabine. Ein großes Bett, ohne Hundehaare mit angeschlossenem Bad und Fernseher. Nicht dass wir den Fernseher vermisst hätten, aber dort konnten wir unsere Strecke beobachten. Das ruckeln des Boot war ungewohnt. Es fühlte sich so an, als ob unser ganzer Körper zuckt. Zum Glück gab es keine starken Wellen.

Kurz vor Oslo ist mir dann auch noch ein Licht aufgegangen, wofür die weißen Papiertüten in den Spendern überall sind.

Die Hunde durften wir dreimal besuchen und etwas bewegen. Wir wurden immer zu ihnen begleitet, da wir auf das geschlossene Autodeck mussten. Ansonsten waren wir die meiste Zeit in unserer Kabine. Das bunte Glitzer-Shopping-Programm war nicht so unseres.

In Oslo angekommen, ging es erstmal durch den Zoll nach draußen und dann in Richtung Bahnhof. Auf unserem Weg wurden viele Häuser gebaut, bevor wir die Shopping-Straße erreichten. Dort war dann Fußgängerzone und wir sind recht entspannt zum Bahnhof gekommen, um unser Zugticket für Samstag zu kaufen.

Die Hunde bellen heute ziemlich schnell, für sie war die Überfahrt doch recht anstrengend. Wir vermuten, dass sie nicht so viel geschlafen haben.

Jetzt haben wir uns eine Bar gesucht und sitzen und trinken Kaffee, bevor es nachher zu unserem Warmshower-Platz geht….

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