Schafschur

Heute war es wieder richtig kalt. Noch kälter als gestern.

Nach dem Füttern haben wir den Platz für die Schafschur vorbereitet. Der Platz musste frei von Heu sein und die Abzweige, die normalerweise zum Füttern genutzt werden, verschlossen sein. Also haben wir vor die Wege Zeune gestellt und alles noch einmal durchgekehrt. Nach dem Mittagessen ging es dann los.

Die Schafe waren heute ziemlich unruhig und ließen sich gar nicht richtig zum Scherplatz locken. Normalerweise geht das wohl ganz gut. Anders schert mit einem elektrischen Schergerät und wenn er ein Schaf in der Hand hat, sieht es wirklich sehr elegant und ruhig aus. Nur selten hat ein Schaf eine etwas blutige Stelle vom Scheren. Die meisten Schafe haben heute nur den Bauch und die Beine geschert bekommen. Lediglich ein Schaf musste alle seine Wolle da lassen. Das lag vor allem an der Wollsorte, wenn ich es richtig verstanden hatte.

Heute wurde auch nur ein kleiner Teil der Herde geschert, da wir die Tiere nicht unnötig mehr stressen wollten und wir hoffen, dass sie morgen etwas entspannter sein werden.

Nach der Schur wurden die Schafe noch farblich gekennzeichnet, um sie später in die passenden Gruppen zuordnen zu können.

Beim Füttern am Abend dann konnte man bei manchen Schafen die Abdrücke einer anderen, als ihrer eigentlichen Farbmarkierung sehen. Sie haben sicher nicht zusammen gekuschelt, sondern viel mehr zusammen gekämpft.

Heute Abend gab es bei Emilie und Anders noch Raclette. Das war ein schöner Ausklang des Tages.

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