Spielstall

Heute morgen beim Füttern haben wir wieder ein krankes Schaf entdeckt. Die Arme saß zwischen den anderen Schafen und war viel zu schwach zum Aufstehen. Da wir sie nicht separieren konnten, haben wir nach dem die Schafe fertig gefressen hatte einfach alle anderen raus gelassen. Die Sonne schien und es lag frischer Schnee. Perfekt für die Schafe zum Spazieren gehen.

Anders hat den Tierarzt gerufen und Thomas hat an dem Ofen weiter gearbeitet. Ich habe frisches Stroh im Stall verteilt. Ich hatte ja jetzt viel Platz und keine neugierigen Schafe um mich. Naja fast. Die Unter 1-jährigen waren noch in ihrem Separee und natürlich sehr neugierig, als ich ihnen Stroh brachte.

Kurz bevor die Tierärztin kam, stand das kranke Schaf vom Morgen auf und lief zwei Schritte. Ich habe mich darüber gefreut. Die Tierärztin hat dem Schaf Antibiotika, Schmerzmittel und Vitamin B gegeben und auch das kranke Schaf von gestern bekam das alles. Sie erklärte mir auch viel, nachdem ich nochmal nachgefragt hatte, was sie dem Schaf alles gibt.

Nachdem die Tierärztin weg war und das Schaf stand, haben wir ihm auch ein Separee gebaut und es dorthin geführt. Dann hat Thomas mir geholfen im restlichen Stall noch Stroh zu verteilen. Als wir die Türen für die Schafe wieder öffneten waren sie glücklich. Sie schnupperten überall im Stroh, fraßen ein bisschen und spielten in ihm. Es war wirklich ein schönes Bild alle Schafe so glücklich zu sehen.

Nach dem Mittag wollten wir nochmal Schlitten fahren. Leider war der Schnee zu hoch und instabil, so dass wir immer wieder ein sanken. Also blieb es bei dem Berg runter rollen und stapfen. Wir und die Hunde, Marvin und Jo, hatten trotzdem Spaß. Blondi musste leider im Zimmer warten, da sie nicht ohne Leine laufen kann. Ich bin mit ihr heute Abend nochmal den Hügel runter gestapft, damit sie auch durch den Schnee springen kann.

Zwischendurch hat Thomas noch das Ofenrohr im Airbnb-Raum abgedichtet und ich habe den Raum grob sauber gemacht. Jetzt ist er fast fertig. Nur der alte Ofen muss noch raus und die Möbel wieder an ihren Platz.

Heute Abend haben wir dann die Pizza gemacht. Anders senior konnte es tatsächlich nicht lassen sich einzumischen. Er wollte unbedingt seine Ofeneinstellung. Ich bin schnell dazwischen gesprungen, da ich den Ofen schon fertig vorbereitet hatte.

Die Pizza hat gut geschmeckt als sie aus dem Ofen kam.

Schafmeditation

Es ist ein wunderbar beruhigendes Geräusch, die Schafherde fressen zu hören. Gerade am Abend ist es nochmal viel ruhiger bei ihnen und weniger Schafe laufen hin und her, auf der Suche nach dem perfekten Platz. Ich liebe es ihnen dabei zu zuhören und zu sehen.

Heute morgen haben wir wieder ein krankes Schaf entdeckt. Da das Separee immernoch von den Männern besetzt ist, haben wir ein neues gebaut. Das hat fast den ganzen Vormittag gedauert.

Danach bin ich mit Anders senior zum Einkaufen gefahren, für die morgige Pizza. Thomas hat in der Zeit am Ofen weiter gearbeitet. Die Stufe auf der er steht, musste verlängert werden.

Als ich zurück war, habe ich im Stall weiter aufgeräumt. Es hat mich schon lange geärgert, dass man Sachen dort ständig unter Heu suchen muss. Also habe ich alle Sachen geordnet und auf das Regal gestellt. So kommt da kein Heu mehr ran und alles kann gefunden werden.

Beim abendlichen Füttern sah das Schaf noch unverändert aus. Was erstmal gut ist. Den anderen Schafen ging es so schnell so schlecht.

Als wir zum Abendessen zu Anders senior kamen, dachte er wir machen die Pizza schon heute. Also haben wir noch schnell zusammen gekocht. Wobei wir Anders vorgeschlagen hatten, dass wir schnell kochen, aber das wollte er nicht. Es schien ihm etwas unangenehm zu sein.

Schneetag

Heute hat es wirklich fast den ganzen Tag geschneit. Zwischenzeitlich war der Ort im Tal nicht mehr zu sehen. Es waren so richtig schöne, dicke Schneeflocken heute und weniger Wind. Es war wirklich wunderschön.

Nach dem Füttern heute, habe ich weiter im Laden die Kisten vom Markt ausgepackt und Thomas hat mit Anders den Ofen weiter eingebaut. Ich habe Emilie noch kurz beim Filmen geholfen.

Am Nachmittag hatte ich eine fiese Migräne-Attacke, so dass ich eigentlich die ganze Zeit im Bett lag. Auch Thomas hatte etwas Kopfschmerzen und hat mir im Bett Gesellschaft geleistet. Am Abend war er dann allein mit Marvin füttern.

Jetzt geht es uns beiden zum Glück besser und wir liegen wieder im Bett eingekuschelt, zusammen mit den Hunden.

Tierarzt

Heute waren wir mal wieder beim Tierarzt. Blondi brauchte eine Impfung. Morgens haben wir erst noch die Schafe gefüttert und dann ging es mit Emilie los. Blondi kam im Auto während der Fahrt nach vorn geklettert. Der Kofferraum war ihr wohl zu unruhig. Die Tierärztin super freundlich und es gab für Blondi eine Menge Leckerlies. Blondi war auch sehr entspannt. Das bestätigte uns auch die Tierärztin beim Abhören. Es waren keine anderen Tiere zu der Zeit dort, aber viele Tierärzte. Ein befüllte ein Auto neu mit Material und andere saßen gerade zusammen.

Nach dem Tierarzt haben Thomas und ich erstmal Mittag gegessen. Er hat mit Marvin hier auf uns gewartet.

Nach dem Mittag hat Emilie mir eine traditionelle norwegische Webtechnik gezeigt. Das war total schön und die Technik ist wirklich toll. Leider fand die Katze die Fäden beim Weben auch spannend und fing an damit zu spielen. Das lies mich natürlich nicht wirklich weiter weben.

Danach haben wir die Aufhängung für Enoks Mistgaben und Besen im Stall angebracht. Jetzt hat er einen Platz für seine Sachen.

Als Anders zurück war, haben wir endlich die Klinke an Anders seniors Eingangstür befestigen können. Ich habe danach noch etwas im Laden die Kartons vom Markt ausgepackt und wieder in die Regale geräumt.

Dann war auch schon wieder Zeit zum Schafe füttern.

Schneegestöber

Heute Nacht hat es endlich etwas mehr geschneit und es war sehr windig. Auch am Tag hielt das Schneegestöber noch lange an. Jetzt am Abend haben wir so zwischen 20 und 30cm Neuschnee. Durch den Wind liegt an einigen Stellen aber wesentlich mehr. Die Mülltonnen waren vor lauter Schnee heute nicht mehr zu sehen. Der fegte den ganzen Schnee vom Feld zu ihnen.

Heute morgen im Stall waren ein paar der Männer ausgebrochen. Zwei waren bei den jüngsten Schafen mit Bereich und Arnold war im leeren Separee gelandet. Da die Tür geschlossen war, saß er dort fest. Er hatte sich wahrscheinlich beim Sprung etwas das Bein verletzt. Er hinkte und lag viel auf dem Boden. Heute Abend stand er dann aber wieder besser und hinkte auch nur noch ganz wenig. Alle drei Ausbrecherschafe waren schwarz bzw. hatten schwarze Anteile. Sie mussten sich dann den Tag über das Separee teilen, aber am Abend war schon wieder einer ausgebrochen und stand bei den Jüngsten. Die vier Männer mit dem weißen Fell freuen sich über den gewonnenen Platz und sind eine ganz gemütliche Gruppe.

Wir haben heute hauptsächlich an der Installation eines neuen Ofens im Airbnb-Zimmer gearbeitet. Das war ganz schön dreckig, da der Ruß aus dem Schornstein immer wieder herab fiel. Zum Glück hatten wir so blaue Overalls an, damit unsere Sachen sauber bleiben. Der Ofen steht jetzt, aber wir haben noch ein paar Teile übrig. Wir erinnern uns leider nicht wie sie im Ofen waren. Morgen werden wir das dann rausfinden müssen. Der Ofen ist auch noch nicht richtig an den Schornstein angeschlossen, so dass wir ihn noch nicht testen konnten.

Sonntag

Von Sonntagen spüren wir hier, außer dem gemeinsamen Abendessen, oft nicht viel. Da Emilie, Anders und die Kinder noch unterwegs waren, hieß es morgens erstmal füttern.

Das jüngere der beiden Schafe ist über Nacht gestorben. Und auch das Ältere sah heute morgen nicht gut aus. Bevor wir die anderen Schafe gefüttert haben, haben wir ihm Wasser und das Antibiotikum gegeben. Etwas später waren wir nochmal dort, um ihm erneut Wasser zu geben. Leider hat auch das nicht ausgereicht. Es ist dann heute gegen Mittag gestorben. Emilie hat uns dann heute Abend erzählt, dass der Tierarzt nochmals kommen wird, um Kotproben der anderen Schafe zu nehmen. Sie wollen ausschließen, dass noch mehr Schafe infiziert sind.

Ansonsten haben wir heute den Schlitten repariert. Ansonsten war der Tag eher ruhig und ich habe weiter an meinen Socken gestrickt.

Schafkrankheiten

Heute morgen ging es wie immer mit dem Schafe füttern los. Das kranke Schaf hat die Nacht überlebt, war aber so schwach das es nicht aufstehen konnte. Ein anderes lag zappelnd auf der Seite. Wir haben auch das Schaf separiert und ich habe versucht Anders junior zu erreichen. Da er nicht ans Telefon ging, habe ich Anders senior nach Emilies Nummer gefragt. Sie ging zum Glück ans Telefon und hat auch gleich gesagt, dass sie den Tierarzt rufen werden.

Nach dem Füttern haben wir den tropfenden Wasserspender repariert. Das jüngere kranke Schaf sah gar nicht gut aus und der Tierarzt lies auf sich warten. Als wir mit reparieren fast fertig waren bin ich nochmals raus gucken gegangen, ob nicht ein Auto zu uns in Sicht ist. Tatsächlich waren da zwei Autos auf dem Weg den Berg hoch zu fahren. Und zum Glück war eines davon der Tierarzt. Beide Schafe haben die selbe Krankheit, Listeriose. Beide haben ein Antibiotikum bekommen und Schmerzmittel. Wobei die Chancen für das ältere Schafe wesentlich besser stehen. Der Tierarzt war etwas überrascht, dass wir den Schafen das Wasser mit der Flasche gegeben haben, fand es aber eine gute Idee. Sie können durch die Krankheit nicht trinken und essen.

Beim abendlichen Füttern sahen beide Schafe nicht gut aus. Die Ältere konnte sich nur schwer auf den Beinen halten und die Jüngere lag unverändert da. Die Jüngere von beiden konnte aber immerhin ihren Kopf wieder alleine heben. Wir hoffen das beide die Nacht überstehen. Die Jüngere hat laut Tierarzt nur eine 50% Chance die Krankheit zu überleben.

Da die Krankheit über das Futter übertragen wird, hoffen wir das nicht noch mehr Schafe betroffen sind.

Mittags kam noch jemand alte Traktorreifen abholen. Davon hatte uns Anders nichts gesagt, so dass wir die beiden schon wieder anrufen mussten. Aber zum Glück war alles ok damit.

Der Nachmittag verlief ansonsten zum Glück ruhig.

Marktvorbereitung

Heute morgen war nach dem Füttern erstmal die Tür von Anders senior dran. Eine Leiste fehlte noch und die haben wir noch schnell ergänzt.

Emilie hatte nach dem Frühstück schnell alle Sachen für den Markt zusammengestellt, so dass wir alles nur noch in den Anhänger bringen mussten. Das haben wir dann nach der Tür gemacht. Anders hat leider den schönen grünen Schlitten überfahren, als er den Anhänger wendete.

Beim Mittagessen saß eine kleine, braune, flauschige Maus mit uns am Tisch. Sie ließ sich von uns nicht stören und knapperte weiter ihre Brotkrümel.

Der Nachmittag war eher ruhig. Durch den starken Wind hier war es draußen nicht so angenehm. Als Emilie und Anders mit den Kindern dann zum Markt unterwegs waren, haben wir noch einen Kaffee getrunken und die Küche und das Wohnzimmer aufgeräumt.

Dann war auch schon wieder füttern angesagt. Dabei ist Thomas ein krankes Schaf aufgefallen. Wir haben es separiert. Zum Glück war das Separee noch nicht abgebaut. Es war ganz schwach und sabberte. Es wollte immer trinken, konnte aber nicht. Wir haben ihm dann die Flasche mit Wasser gegeben und das ging. So konnte es trinken. Für uns ist es natürlich nicht gut, das Anders junior das Wochenende nicht da ist. Wir können schlecht einschätzen ob das Schaf etwas ernstes hat.

Beim Abendessen wusste Anders senior nicht, dass die anderen das ganze Wochenende nicht da sind.

Den Abend verbringen wir, wie immer, in unserem Zimmer. Als ich nochmals im anderen Haus war, um nach der Katze zu sehen, stand Jo schon vor der Tür und wollte rein auf sein Sofa. Er sah ganz entspannt und zufrieden aus, als er auf seinem Sofaplatz dann lag.

Inventur

Thomas hat mir heute morgen kurz bei den Schafen geholfen das Heu vorzubereiten und dann hat er weiter an der Tür gearbeitet und ich habe die Schafe gefüttert.

Nachdem ich mit den Schafen fertig war gab es wie immer eine kurze Kaffeepause und danach hat Thomas an der Tür weiter gearbeitet. Ich bin in den Hofladen gegangen und habe alle Wolle und Sachen dort gezählt. In dem Laden gibt es ganz schön viel Wolle, sodass ich den ganzen Tag dafür gebraucht habe.

Thomas war am Nachmittag fertig mit der Tür und ist danach mit den Hunden spazieren gegangen.

Am Abend haben wir dann wieder gemeinsam gefüttert. Der Tag war recht schnell um.

Am Abend sah der Himmel hier wieder toll aus. Er ist wirklich jeden Tag neu und anders schön.

Morgendämmerung

Heute morgen gab es einen wunderschönen Morgenhimmel.

Der Tag war mit Schafe füttern, Tür einbauen und auf die Kinder aufpassen gut gefüllt.

Wir haben uns etwas länger mit Anders junior heute unterhalten und er hat uns bisschen über den Hof erzählt und seine Familie erzählt.

Nicht nur der Morgen hatte einen wunderschönen Himmel zu bieten, auch am Nachmittag leuteten die Wolken rot. Wirklich jeden Tag sieht der Himmel und das Tal hier anders aus.