Allerlei

Heute morgen gab es zum Frühstück Milchreis. Mhh das war so gut.

Während ich einen Blogpost geschrieben und Fotos dafür gesucht habe, war Thomas mit den Hunden draußen. Als ich dann fertig war, sind wir zum Hof gegangen. Maria hatte gefragt ob Thomas beim Schlachten helfen mag. Heute wurden Enten und Wachteln geschlachtet. Die bringt Maria dann am Dienstag nach Göteborg zum Restaurant.

Ich habe in der Zeit eines der Kaninchenfelle bestempelt und Beewraps gemacht. Maria hat mir eine gute Variante dafür gezeigt. Die Beewraps duften so gut.

Als Thomas und Ola dann fertig waren, sind wir zum Häuschen zurück gegangen. Die Hunde haben schon auf uns gewartet. Wir haben dann schon mal unsere Rucksäcke sortiert und vorbereitet. Sie sind immernoch ordentlich voll und schwer, aber der Frühling kommt zum Glück bald. Dann können wir einige der Wintersachen zurück schicken.

Thomas hat uns dann noch Eierkuchen gebacken. Ganz dünne. Fast so dünn wie Crepes. Und die waren richtig lecker.

Jetzt liegen wir müde und in unser Bett gekuschelt.

Ausrüstung-Schuhe

Jetzt habe ich seit einer Weile neue Schuhe und es wird höchste Zeit euch mal unser Schuhsammelsorium vorzustellen.

Vorab wie immer, alles ist selbst gekauft und wer einen Schuh nachkaufen möchte, sollte am Besten seinen Händler vor Ort besuchen und ihn erstmal probieren. Gerade Schuhe sollten bei einer Tour gut passen, denn mit schmerzenden Füßen läuft es sich nicht gut.

Im Juni ist Thomas mit Lowa Schuhen und ich mit Vivobarefoot Trackern an den Füßen gestartet. Die Lowa Schuhe waren ein knappes Jahr alt und nicht so gut gepflegt. Das Leder ist daher ziemlich schnell gebrochen und Wasser kam rein. Auch die Sohle war im laufe unserer Tour schnell durch, d.h. an manchen Stellen war kein Profil mehr und auch die nächste Sohlenschicht war schon abgeschubbert. Bis September haben wir sie versucht mit guter Pflege noch etwas zu retten, als Thomas dann aber anfingen die Füße weh zu tun, war es Zeit für neue.

Ich habe über meine Tracker oft geflucht. Sie waren zwei Monate alt, als wir gestartet sind und gut eingelaufen, dachte ich. Naja gleich am ersten Tag hatte ich riesige Blasen auf der Fußsohle. So sollte der Start nicht sein… Für alle die Vivobarefoot nicht kennen, das ist eine Barfuß- oder Minimalschuhmarke (ich verwende der Einfachheit halber den Begriff Barfußschuhe im Text). Naja in den Trackern hatte ich nicht wirklich ein Gefühl von Barfuß. Die Sohle hatte etwas Profil, was bei Matsch sehr gut war und der Schuh war wasserdicht. Der Schuh an sich, war aber nicht so leicht, wie ich mir das gewünscht hätte. Am Fuß war das nicht so sehr ein Problem, da sie immernoch leichter als konventionelles Schuhwerk waren, aber sie mal eben austauschen, gegen die Wechselschuhe und im Rucksack tragen, musste wohl überlegt sein. Relativ schnell war leider die Sohle abgelaufen. Der restliche Schuh war aber noch top. Ich muss wirklich ein Montagsmodell erwischt haben, denn laut Firma hält die Sohle mehrere Jahre. Ich konnte die Schuhe einschicken, sobald ich in Deutschland war. Leider bieten sie keine Sohlenerneuerung an, was ich nicht sehr nachhaltig finde. Da sie noch so neu waren und gerade nicht lieferbar, habe ich das Geld zurück erstattet bekommen.

So ganz allgemein läuft Thomas in konventionellen Wanderschuhen und ich in Barfuß-Schuhen. Warum aber ausgerechnet Barfußschuhe? Ich wurde immer wieder kritisch wegen meiner Schuhe beäugt. Ob das nicht unbequem, gefährlich oder weniger sicher wäre? Ich habe mich ganz bewusst für Barfuß entschieden. Im Alltag vor der Reise bin ich schon mit ihnen gelaufen und ich wollte dieses gute Gefühl für den Untergrund nicht vermissen. Die Fußmuskulatur wird durch Barfuß laufen gestärkt und die Durchblutung steigt. Dadurch gibt es weniger kalte Füße. Durch das bessere Gefühl für den Untergrund ist es möglich, dass der Körper anders reagiert, wenn man zum Beispiel umknickt. Klar ist so ein 15 kg Rucksack auch erstmal nicht ohne, aber der Körper gewöhnt sich daran. Zudem hatten wir ja auch unsere Stöcke dabei, um das Gewicht besser zu verteilen. Dazu kommt noch am Besten ein leichtes Training mit steigendem Gewicht, vor dem Start. Ich habe in der Zeit als ich mich für die Barfußschuhe entschieden habe mit jemanden geschrieben, der sich damit beruflich befasst. Das war auf jeden Fall gut und hat bei der Entscheidung geholfen. Wenn ich den Link nachher noch finde, verlinke ich ihn euch….

Ansonsten hat Thomas noch Flipflops als Wechselschuhe im Rucksack und ich hatte noch schwarze Tanukis von Wildling dabei. Flipflops sind wahrscheinlich der Klassiker in Trekkingrucksäcken. Leicht, platzsparend und schnell trocknend. Super unter fremden Duschen oder auch mal zum Stadtbummel im Sommer. Je nach Modell kann man wenig bis viel Geld dafür ausgeben. Auch die Schadstoffbelastung der Sohle ist unterschiedlich. Wobei teuer nicht immer auch besser heißt. Es gibt meist im Sommer neue Studien, welche Schuhe wie aktuell belastet sind.

Die Tanukis sind federleichte Schuhe aus Washi, einem Papierstoff. Es sind low cuts, d.h. sie enden unter dem Knöchel. Sie trocknen super schnell in der Sonne und sind natürlich sehr nah am Barrußgefühl mit der unterbrochenen Sohle. Sie sind nicht wasserdicht, ganz im Gegenteil kann man mit ihnen auch ins Wasser. Optimal nimmt man die Innensohle zum Trocknen raus. Ich habe sie vor allem am Anfang nur am Ziel und an Pausentagen anfehabt, da ich mich nicht getraut habe mit dem Rucksack in Kombination mit den low cuts. Je länger wir aber unterwegs waren, umso öfter habe ich sie auch mit Rucksack auf dem Rücken getragen. Gerade wenn wir in einem Wald oder auf einen besonders schönen Weg waren und Platz im Rucksack für die Tracker war. Das Laufgefühl ist wirklich als hätte man nur Socken an. Jeder Stein und jede Wurzel ist zu spüren. Aktuell befinden sie sich aber im Winterschlaf bei meinen Eltern.

In Deutschland haben wie uns auch für Thomas für neue Schuhe entschieden. Es sind Meindl Borneo, mit innen Leder, geworden. Ein echter Klassiker. Am Anfang natürlich etwas steif. Das Gewicht liegt so in der Mitte. Wasserdicht durch gutes Fetten. Gut zu schnüren und durch die vielen Ösen gut individuell einzustellen. An manchen Tagen ist es bestimmt etwas zu viel Schuh für unsere Strecken, aber Thomas ist glücklich mit ihnen. Im etwas anspruchsvolleren Gelände ist er mit ihnen aber gut ausgerüstet. Es gibt einen schwaren Gummiumlauf über der Sohle, was den Schuh zusätzlich vor Wasser und Geröll schützt. Das nicht so praktische war, das Thomas ja direkt mit ihnen weiter laufen musste. Ein schweres Paar Schuhe im Rucksack wollten wir nicht. So waren die ersten Tage der Umstellung und des Einlaufens etwas anstrengend und mit Schmerzen verbunden.

Da ich in Deutschland erstmal auf die Antwort von Vivobarefoot warten musste, hatten wir gebrauchte, gefärbte Wildling Hasen gekauft. Das sind high cuts, die über den Knöchel gehen. Sie bestehen aus Baumwolle und besitzen innen eine Membran. Spritzwasser halten sie gut ab, aber wie für Stoffschuhe üblich, halten sie keinen großen Regen ab. Das war im Herbst in Deutschland nicht immer praktisch. Ich habe dann einfach oft die Socken gewechselt, damit die Haut an den Füßen nicht ganz so sehr aufquillt. In dem Pausen mussten die Schuhe zum Trocknen dann aus. Im Ganzen hatten wir trotzdem Glück und nicht so viele Regentage. Das Laufgefühl ist einfach toll mit ihnen. Sie sind etwas schwerer als die Tanukis, aber der Untergrund ist genauso zu fühlen. Einzig auf groben Schotterwegen hätte ich mir noch andere Schuhe gewünscht, da man wirklich jeden Stein merkt und meine Füße sehr empfindlich sind.

Wir haben doch einiges an Schuhen probiert und mit uns. Wir sind noch nicht am Ende.

Für den Winter hat Thomas noch Hausschuhe aus Stickfilz einstecken. Die hat meine Mutti gemacht und sind sehr warm. Die Sohle ist mit Latexmilch behandelt, damit sie nicht so rutschig ist. Die Schuhe sind jetzt beim Wwoofing perfekt, da wir ja nicht im Zelt schlafen. Hausschuhe machen einfach ein gutes, warmes Gefühl.

Ich habe für den Winter Wildling Wölfe an den Füßen. Sie bestehen aus zwei Schichten Wollwalk von Nordwolle, einer Membran dazwischen, Mikrofaser und natürlich der Wildling-Sohle. Der Wollwalk ist wasserabweisend und wird durch ein Lanolin ad nahezu wasserfest. Die Mikrofaser habe ich gewachst. Auch da kommt kein Wasser mehr durch. Generell habe ich den Spalt bei allen Wildlingen von unten dünn geklebt, damit auch von da kein Wasser mehr reinkommt. Ich liebe meine Wölfe. Sie sind kuschlig warm, Regen und Schnee machen ihnen nichts aus. Und auch bei tiefen Minusgraden hatte ich noch warme Füße. Dazu erinnern sie mich immer an Mecklenburg. Nordwolle kommt nämlich von Rügen. Sie nutzen die Wolle des Pommerschen Landschafs für ihre Stoffe. Die Wolle würde sonst ungenutzt bleiben und die Schafrasse immer mehr zurück gehen. Mit der Nutzung der Wolle bekommen die Schäfer wieder mehr Anreiz diese Rasse zu halten. Die Rasse ist nämlich auch perfekt an das nasse und kalte Ostseewetter angepasst. Aber schaut doch selbst mal nach …

Ich habe für das Wwoofing noch ganz simple, blaue Gummistiefel. Sie erfüllen ihren Zweck, haben aber leider viel Sohle und einen Absatz. Aber für den Stall und das Matschwetter sind sie ok. Sie waren auch eher ein Notkauf, da meine bestellten neuen Barfußwanderschuhe nicht ankamen, solange wir in Deutschland waren.

Nun sind sie aber endlich da. Wanderschuhe von Senmotic. Natürlich Barfußschuhe. Sie bestehen innen und außen aus Leder. Durch fetten wird auch hier das Leder wasserfester. Die Sohle ist etwas hochgezogen, um den Schuh vor Steinen zu schützen. Das Leder ist sehr weich und der Schuh sehr leicht. Natürlich nicht so leicht wie die Wildlinge, aber leichter als die Vivos. Die Sohle ist durchgehend und hat nur ein leichtes Rillenprofil. Die Beweglichkeit liegt zwischen Wildlingen und Vivos. Wie immer habe ich das Problem, dass die Länge passt, aber Knöchel und Ferse weit sind. Momentan helfe ich mir mit dicken Socken und ich hoffe wenn sie eingelaufen sind, werde ich sie nicht mehr brauchen. Obwohl die Schuhe als Wanderschuhe ausgeschrieben sind, fehlt ihnen eine sogenannte Wasserlasche. Diese hindert normalerweise das Wasser zwischen Zunge und Schnürung hinein zu laufen. Der Schuh fühlt sich gut an, muss sich aber bei den ersten Wanderungen noch beweisen. Senmotic bietet eine Erneuerung der Sohle an, was ich sehr gut und nachhaltig finde und was letztendlich meine Kaufentscheidung geprägt hat. Nach dem Winter machen sich dann die Strickfilzschuhe, Gummistiefel und Wölfe per Post wieder auf den Weg nach Deutschland. Die Hasen dürfen noch etwas mit, auch wenn sie mittlerweile etwas knapp sind.

Warum ich euch unser Schuhsortiment vorgestellt habe? Wildling hat gerade die Sommerkollektion vorgestellt. Mit dabei ist unteranderem ein roter Tanuki high cut und ein Baumwollschuh mit Membran und Wasserlasche. Beides Schuhe die mir sehr optimal für unsere Reise erscheinen. Der Tanuki high cut wäre perfekt für den Sommer und wenn die überarbeitete Membran bei dem Baumwollmodell mit den Wasserlaschen etwas dichter als bisher ist, wäre das der perfekte Frühlings- und Herbstschuh. Ich träume noch ein bisschen von den beiden, da unsere Reisekasse keine weiteren Schuhe zulässt. Platz im Rucksack gibt es für Wildlinge immer. 😉

[Ist Werbung wegen Namensnennung]

Märchenwald

Heute hatten wir frei. Nach dem Frühstück ist Thomas mit Marvin eine Runde losgezogen, um Fotos zu machen. Ich bin etwas später dann mit Blondi ein kleines Stück gelaufen. Um unser Häuschen müssen immer wieder Rehe sein, so wie Blondi mit der Nase am Boden war.

Nach dem Mittag und einer Pause sind Thomas und ich dann gemeinsam in den Wald gegangen. Blondi musste zu Hause warten und nur Marvin durfte mit. Er musste aber immer hinter uns bleiben.

Wir sind Felsen hoch geklettert, die mit Moos und Flechten bewachsen waren. Die Flechten blühten an einigen Stellen rot. Wir sind zwischen den Bäumen hin und her gegangen. Es wirkte alles sehr märchenhaft. Immer wieder haben Reh- und Elchkot gefunden. An einigen Stellen war der Elchkot sehr frisch, aber mehr als das haben wir leider nicht gefunden. Auf dem Weg zurück sind wir durch ein kleines Birkenwäldchen mit lauter jungen Birken gelaufen, dort war das Licht nochmals ganz anders.

Frühlingsvorbereitung

Als wir heute morgen auf den Hof kamen, war Ola schon am Füttern und das obwohl wir auch super früh da waren.

Langsam zieht hier der Frühling ein. Nachdem ich gestern für die Kaninchen die Wasserspender angebracht hatte, lag heute der Wasserschlauch direkt bis zum Stall. Das ist die Sommervariante für das Wasser. Damit geht das Wassergeben für die Tiere wesentlich schneller.

Auch die Wachteln sind in Frühlingslaune und legen fleißig Eier. Heute haben wir wirklich viele gefunden.

Nach dem Kaffee, haben wir weiter die Kaninchenställe sauber gemacht und auch darunter alles altes Heu und Stroh entfernt. Ola hat bei den Schweinen im neuen Auslauf noch letzten Müll entfernt und dann den Holzplatz angefangen sauber zu machen. Es war so richtig Frühjahrsputz.

Den Kaninchenmist haben wir wieder in die neuen Hochbeete gegeben. Da sie nicht ausreichten, haben wir noch zwei metallene Beete aufgebaut. Diese haben wir im Grund und an den Seiten mit Schafwolle ausgekleidet. Die Wolle war so sauber und schön, obwohl sie ungewaschen war und roch soooo gut. Ich mag den Geruch wirklich sehr.

Später hat Thomas wieder Holz und Wasser zum Ferienhaus gebracht und Fotos gemacht.

Ich habe mit Maria, als sie vom Einkaufen zurück war, Seife gemacht und eine Salbe. Das war wirklich schön. Das Wachs dafür kam von ihren eigenen Bienen. Die Seife zieht jetzt noch durch, bevor sie genutzt werden kann. Trotzdem sieht sie schon sehr gut aus.

Es war ein wirklich schöner und voller Tag.

Frühlingsvorbereitung

Heute haben wir ganz viele verschiedene Dinge hier auf dem Hof gemacht. Nach dem morgentlichen Füttern und dem obligatorischen Kaffee ging es an die restliche Arbeit. Thomas hat das Holz für das nächste Hochbeet zurechtgesägt und es zusammen gebaut. Ich habe in der Zeit die nächsten Kaninchenställe sauber gemacht und auch darunter das restliche Heu und Stroh entfernt. In einem Stall saß eine Kaninchenmama mit noch ganz kleinen Jungen. Die Jungen liegen normalerweise noch im Nest. Ich hatte die Mama dazu gebracht in ihr Haus zu den Jungen zu hoppeln, um sauber machen zu können. Als neues Stroh im Käfig war, kam die Mama aus dem Haus gehoppelt. Dabei sind vier ihrer Jungen aus dem Nest gefallen. Die waren wahrscheinlich gerade am Trinken bei ihr und zappelten jetzt ganz unbeholfen im Kalten. ich habe sie schnell wieder ins Haus gesteckt und die Mama hinterher geschoben, damit sie die Jungen wieder ins Nest bringt. Ich hatte zum Glück Handschuhe dabei an, damit die Jungen nicht nach mir riechen. Bei einer Kontrolle, über die Hauslucke, ob alle wieder gut im Nest sind, war zum Glück alles in Ordnung. Die Kaninchenmama hat danach auch gleich angefangen eine Ecke ihres Hauses wieder mit Stroh abzudichten. Das war ganz interessant zu beobachten. Ihre Nachbarin hatte nach dem Saubermachen gleich etwas Stroh im Maul. Es sah aus, als wollte sie es sich in der Heuraufe, wo sie immer sitzt, noch bequemer machen.

Als Thomas mit dem Hochbeet fertig war, haben wir es an seinen Platz getragen und mit dem frischen Kaninchenmist befüllt. Dann war erstmal Mittag.

Während ich kurz nach Frau Hund im Ferienhaus geguckt habe, hat Thomas Ola geholfen. Ola hat neue Elektrozäune für die Schweine gebaut und da musste heute der neue Platz noch etwas vorbereitet werden.

Als ich zurück war, habe ich ganz viele Zwiebeln, Porree, Rhabarber und Aubergine ausgesät. Mal sehen ob das was wird. Es waren wirklich alles Samen. Jetzt stehen die Sachen drinnen in den Minigewächshäusern und brauchen etwas Pflege damit sie wachsen.

Danach war dann ausruhen angesagt. Thomas hat die Küche noch etwas weiter aufgeräumt und ich noch die ganzen Samen mit etwas Wasser versorgt. Jetzt liegen wir eingekuschelt im Ferienhaus und hören das Feuer im Kamin knistern und einen der Hunde neben uns schnarchen.

Frühbeet Teil 2

Thomas sagt wir haben den ganzen Tag Kaffee getrunken…

Das stimmt natürlich nicht. Wir haben heute morgen gefüttert und bei den Wachteln ganz viele Eier gefunden. Es wird also wirklich langsam Frühling. Und es war heute wirklich schön sonnig und schon warm.

Nach dem Morgenkaffee haben wir dann die Fenster für das Frühbeet repariert. Thomas hat die Gläser zurecht geschnitten und ich habe sie eingesetzt und mit kleinen Nägeln fixiert. Dann haben wir die ersten Kaninchenkäfige und das Hühnerhaus sauber gemacht. Den Mist brauchten wir nämlich für das Beet.

Nach der Mittagspause haben wir den Mist abwechselnd mit Stroh in das Beet gestapelt und fest gestampft. Thomas hat auch noch ein Schweinehaus sauber gemacht, damit wir auch diese Sorte Mist für das Beet nutzen konnten. Zum Schluss kam noch eine dünne Schicht Erde und heißes Wasser auf alles. Dann haben wir das Beet mit den Fenstern verschlossen. Mit der Erde ist auch ein Regenwurm in das Beet eingezogen. Jetzt kann es losgehen. Heute Abend waren im Beet schon 20 Grad.

Thomas hat dann noch ein kleines Gewächshaus zusammen gesteckt. Das soll dann erstmal drinnen stehen. Es ist nur so hoch wie eine kleine Kommode und ist gut zum Anziehen von Pflanzen geeignet. Ich habe derweilen die Küche etwas aufgeräumt und abgewaschen.

Als wir heute zurück kamen hat sie Blondi so doll gefreut. Das lag sicher auch daran, dass wir ein paar Innereien vom Schlachten für sie mit dabei hatten. Sie war auf jeden Fall glücklich, dass wir zurück waren.

Frühbeet

Heute morgen war wieder wunderbares Licht.

Auf dem Hof ging es dann wie immer mit füttern los. Die Kaninchen und Wachteln warteten schon.

Nach dem Füttern gab es wie immer einen Kaffee und danach sind Thomas und ich losgezogen einen kleinen Tannenbaum zu schlagen. Für die Kaninchen zum Fressen und für die Wachteln, damit darunter ihre Eier legen können. Wir sind auch schnell fündig geworden. Da das Bäumchen doch etwas zu wenig Äste für alle hatte, sind wir nochmal losgegangen. Dabei haben wir einen schon umgefallen, aber noch grünen Baum gefunden. Perfekt für uns. So gab es für alle Tiere nochmal eine zweite Portion Grünes.

Nach dem Mittag haben wir ein Frühbeet angefangen zu bauen. Wir haben die Umrandung aus Stohballen platziert und die Fenster schon mal aufgelegt. Die Fenster müssen wir morgen noch etwas reparieren, bevor wir mit dem Inneren des Beetes anfangen können. Bei den Fenstern fehlen einige Scheiben, so dass wir die morgen ersätzen und festmachen müssen.

Als es dämmerte, bin ich nochmal losgegangen Elche suchen, aber außer Rehen habe ich leider nichts gefunden. Ich hatte auch kein Fernglas dabei, um etwas weiter sehen zu können. So habe ich vielleicht die Elche verpasst. Da alles getaut ist, ist es auch schnell recht dunkel und Steine könnten genau so gut Tiere sein. Vom Schnee heben sie die Tiere viel besser ab.

Frühlingstag

Heute morgen hatte Blondi einen schweren Start. Als wir zum Hof gehen wollten, war sie so unglücklich und hat gebellt. Also bin ich nochmal umgedreht und habe noch etwas Zeit kuschelnd mit ihr verbracht. Aber auch dabei war sie ziemlich unruhig.

Als ich auf dem Hof ankam, haben wir mit füttern begonnen. Ich wie immer bei den Kaninchen. Am Wochenende haben zwei Kaninchen Junge bekommen. Die beiden waren relativ entspannt beim Füttern und auch die letzte Kaninchenmama entspannt sich langsam, wenn wir die Tür öffnen um zu füttern.

Heute war wirklich richtig schönes Wetter. Blauer Himmel und Sonnenschein. Ich bin mit Maria nach Göteborg gefahren, um noch einige Dinge zu besorgen. Thomas ist auf dem Hof geblieben.

Er hat viele tolle Fotos heute vom Hof gemacht. Außerdem hat er das Netz vom nächsten Käfig angefangen und die Wachteln in den letzten Käfig gesetzt. Auch waren er und Ola Futter holen. Außerdem hat er das Ferienhaus mit Wasser und Holz versorgt.

Am späten Nachmittag waren Maria und ich zurück. Thomas, Ola und die Kinder kamen kurz nach uns an.

Wir haben mit Maria besprochen, was wir die nächsten Tage tun werden. Maria wird tagsüber auf einer Weiterbildung sein, so dass wir alles heute schon besprochen haben, um dann arbeiten zu können.

Sonntagstun

Heute war ein ganz gemütlicher Sonntag. Thomas hat zum Frühstück Eierkuchen gemacht. Mhh…so könnte jeder Sonntag starten. Dazu gab es Obst und Kaffee. Ein guter Start in den Tag.

Am Vormittag haben wir etwas aufgeräumt und Schuhe geputzt. Ich habe meine Wildlings-Wölfe aus dem Lanolinbad geholt und sie am Ofen langsam getrocknet.

Mittags sind wir eine Runde spazieren gegangen. Wir wollten sehen, wie groß das Flüsschen geworden ist. Das Flüsschen ist jetzt ein Fluss und der halbe Wald steht knöchelhoch unter Wasser. Und das scheinbar nur, weil sich das Wasser an der „Brücke“ staut. Die Brücke besteht aus einem dicken Betonrohr, aber das ist bei dem vielen Wasser immer noch zu klein. Das viele Wasser macht aber auch, dass das Moos wunderbar grün ist. Wir haben bei unserem Spaziergang den Frühling schon spüren können…

Als wir an unserem Häuschen zurück waren, glitzerte es silbern durch den Wald. Die Sonne spiegelte sich auf den Wasserflächen und verzauberte alles.

Als wir zurück waren, hat Thomas einen Bananen-Schoko-Nachtisch gemacht. Mhh das war auch lecker. Überhaupt hat Thomas heute viele leckere Sachen gekocht. Er hat sich auch noch um das Abendessen gekümmert….es gab einen sehr leckeren Auflauf.

Den Nachmittag haben wir mit den Hunden kuschelnd, telefonietend und strickend verbracht. Wir hatten wirklich einen ruhigen und entspannten Sonntag.

Kompostbau

Heute morgen haben wir erst in Ruhe gefrühstückt und dann sind wir zum Hof gegangen, um beim Füttern zu helfen. Das Füttern ging heute ziemlich schnell, da es seit gestern eher Plusgrade hat und dadurch das Wasser der Tiere eisfrei ist. Außerdem gibt es auf dem ganzen Hof gerade soviel Wasser, dass die Schweine und Enten überall trinken, nur nicht aus dem Wassernapf. Für uns ist das Laufen mit dem ganzen Wasser und der zum Teil noch vereiste Boden aber nicht ganz so schön. Wir schlittern oft mehr, als wir laufen.

Auf dem Weg zurück zum Ferienhaus war der kleine Bach, den wir kreuzen, schon ein richtiger Fluss und der Waldboden stand in weiten Teilen unter Wasser.

Am Nachmittag haben wir hier am Ferienhaus einen Kompost gebaut und ihn feierlich eingeweiht. Ich habe dann um das Ferienhaus herum alle Hundehaufen eingesammelt und zum Kompost gebracht. Mit dem Tauwetter tauchen die nämlich alle aus dem Schnee aus und wir möchten dass sich auch der nächste Besucher hier wohl fühlt und nicht überall Hundehaufen findet. Wir müssen die Hunde jetzt noch etwas trainieren und vielleicht gehen sie dann ja direkt auf dem Kompost aufs Klo. Das würde uns etwas Arbeit sparen….

Ansonsten haben wir den Tag heute eher ruhig verbracht. Thomas war noch ein paar Fotos machen und ich habe etwas an meinen Handschuhen weitet gearbeitet. Also ein ganz entspannter Tag.