Wochenende

Wir haben das Wochenende im Bett verbracht. Das Wetter war theoretisch am Samstag ok um draußen zu sein, aber wir sind beide etwas krank. So sind wir einfach im Bett geblieben, haben geschlafen, mit den Hunden gekuschelt, uns gelangweilt und bisschen YouTube geguckt, wenn wir Empfang hatten. Also wirklich nichts besonderes.

Heute hat es dazu noch ziemlich geregnet. Das hat es im Bett gleich nocheinmal angenehmer gemacht.

Erkältungszeit

Heute war ein ziemlich grauer Tag, der Morgen war neblig und dann regnete es zwischendurch immer wieder.

Heute war Ola auch noch krank, so dass Maria uns beim Füttern geholfen hat. Nach dem anschließenden Kaffee haben wir die letzten Babywachteln umziehen gelassen und dann weiter Steine aus dem neuen Stallabschnitt draußen verbaut.

Am Nachmittag haben wir die große Wachtelgruppe doch nochmal aufgeteilt, da sie sich unter der einen Wämelampe gegenseitig erdrückten. Mit dem zusätzlichen Gehege gab es für alle mehr Platz. Als Maria am frühen Abend nochmal draußen war, war die Situation bei den Wachteln entspannter.

Nicht nur Ola und Rakel sind krank, auch mich haben die Halsschmerzen erwischt. Ich hoffe, dass ich nach dem Wochenende wieder fit bin und auf dem Hof auch alle. Nicht dass wir uns die Bazillen im Kreis weiter geben.

Kraniche

Und mit den Kranichen kommt der Frühling und der Regen. Ok. Heute kam erst der Regen und dann die Kraniche aber da war nicht viel Zeit dazwischen.

Wir haben heute allein gefüttert, da Ola etwas krank war. Die Erklärung reicht sich gerade von einem zum anderen. Rakel ist auch krank. Die Schweine haben sich gefreut, dass es etwas zu futtern gab. Von wem war ihnen egal…

Nach dem alle Futter und wir unseren Kaffee hatten, durften die nächsten Wachteln umziehen. Auch die mussten wir dann zwischendurch immer wieder von der Lampe verscheuchen, damit sie sich nicht erdrücken.

Wir haben auch weiter den neuen Stallabschnitt von Steinen befreit. Die Steine haben einen neuen Platz im Garten gefunden. Die großen halten jetzt etwas die Erde auf dem Hang und die kleineren beginnen einen Brunnenteil zu verstecken.

Und dann kam der Regen, so dass es einfach etwas zu ungemütlich draußen wurde und wir uns ins Warme verzogen haben.

Der Frühling ist wirklich zu merken. Selbst nach 18 Uhr ist es noch hell. Das freut die Hunde natürlich, da sie so noch eine etwas längere Zeit draußen bekommen.

Matschwetter

Gestern war noch alles gefroren und wir hatten etwas Sorge die kleinen Wachteln in ihr neues Gehege umziehen zu lassen. Wir haben das Gehege noch mit Stroh und Stoff abgedichtet, damit nicht so viel Wind rein zieht und die Wärme der Lampen nicht verloren geht. Die Wachteln haben sich trotz allen Versuchen immer wieder unter einer Lampe gesammelt, statt sich auf die drei aufzuteilen. Die Küken zerquetschen sich schnell gegenseitig, wenn sie in mehreren Schichten übereinander sitzen.

Wir haben gestern auch angefangen einen neuen Teil des Stalls vorzubereiten, um dort später neue Gehege zu installieren. Dazu mussten wir erstmal bisschen aufräumen und dann ging es daran Steine aus dem Boden zu entfernen. Dort war früher der Kuhstall und der alte Futterplatz war fest gemauert. Seine Reste gucken noch aus dem Boden und diese müssen wir jetzt entfernen. Später soll dann dort ein Holzboden unter die Gehege.

Heute morgen sind wir dann mit Schnee aufgewacht und einem kleinen Schneesturm. Thomas hatte heute einen Arzttermin und Ola war so nett uns dahin zu fahren. Als wir dort fertig waren lag weit und breit kein Schnee mehr und stattdessen regnete es. Auch hier um das Häuschen ist alles eher matschig auch wenn jetzt langsam die ersten Frühblüher aus der Erde kommen.

Wir haben dann einfach den restlichen Tag im Bett verbracht und geschlafen. Da die Hunde sich in der Nacht ziemlich breit machen im Bett ist uns der Schlaf am Nachmittag sehr willkommen. Auch da versuchen sie natürlich einen Platz mit im Bett zu bekommen.

Thomas hat heute Abend für uns gekocht und sogar noch ein Dessert gezaubert, aber damit warten wir noch etwas.

Überraschungsküken

Heute morgen war es wieder richtig kalt. -12°C. Morgens ist es jetzt schon richtig hell wenn wir aufwachen. So geht das Aufstehen gleich viel besser.

Auf dem Hof ging es wie immer mit dem Füttern los. Ola kam gerade zurück vom Kinder zur Schule bringen, als wir anfingen. Er hat uns eine kleine Überraschung gezeigt. Ein Huhn hat drei Eier ganz heimlich auf dem Dachboden alleine ausgebrütet. Es sind drei supersüße Küken. Heute waren die vier noch in einem extra Gehege und morgen dürfen sie zu den anderen Hühnern. Die Mama wird sie gegen die Katzen und anderen Hühner verteidigen. Normalerweise werden hier die Eier im Brutautomat bebrütet und nicht bei den Hennen.

Da es so kalt war, war das Wasser für alle Tiere draußen gefroren und das Füttern dauerte dadurch länger.

Nach der Kaffeepause hat Thomas angefangen ein Gehege zur Decke abzusichern und Ola hat das Gehege für die Wachteln vorbereitet und sie umgesetzt. Ich habe derweilen Tannenzweige geschnitten und in die Wachtelgehe gestellt. Die Wachteln brüten gern darunter. Für die Kaninchen gab es nochmal Zweige vom Apfelbaum.

Danach haben wir das freie Wachtelgehege sauber gemacht und noch einer Sau mit ihren Ferkeln Stroh gebracht. Die kleinen waren heute das erste Mal draußen.

Dann war erstmal Mittagspause und ich war kurz bei Blondi. Am Nachmittag haben wir die Hochbeete weiter mit Mist gefüllt und noch ein weiteres Hochbeet aufgestellt. Auch gab es nochmal Wasser für die Kaninchen und etwas Futter für die Babywachteln. Wir haben auch das Futter für die Schweine schon vorbereitet, damit wir das nicht erst morgen früh machen müssen.

Ansonsten haben wir noch viele Fotos gemacht und einen Kaffee in der Sonne getrunken.

Heute gab es sehr zeitig Abendessen und wir sind im Hellen zum Häuschen zurück gegangen.

Puderzucker

Heute Nacht hat es wieder geschneit und es war richtig kalt. Heute morgen schien bei fast blauem Himmel die Sonne und alles sah wunderbar aus. Wie mit einer dünnen Schicht Puderzucker überzogen.

Wir hatten heute frei und haben den Tag zum nichts tun genutzt. Wir haben viel geschlafen und mit den Hunden gekuschelt. Thomas hat Crêpes für uns gebacken.

Am Vormittag haben die Hunde einmal angeschlagen, da draußen am Haus ein Pärchen mit einem Hund an der Leine vorbei gelaufen ist.

Wir hatten wirklich einen ganz entspannten Tag.

Zeltküche – Scandinavien

Da wir hier im Winter zwar nicht mit dem Zelt unterwegs waren und sind, aber trotzdem einige Gerichte die Zeit hier geprägt haben, gibt es hier einen Einblick für euch. Wir sind noch etwas hier und gegebenenfalls erweitere ich den Blogartikel später noch…

Pancakes, Eierkuchen, Crêpes

Also sonntags gibt es zurzeit oft Eierkuchen….Milch, Eier, Zucker, Mehl…das ganze gemischt und dünn ausgebraten….mhhhh ein gutes Frühstück

Grünkohlsalat

Das ist ein Rezept von Linn, was es oft gab. Grünkohl gewaschen und klein geschnitten, Knoblauch klein geschnitten, Thomaten klein geschnitten, Öl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, italienische Kräuter….fertig….

Milchreis

Natürlich nach französischer Art. Milch, Milchreis (100g/l) und Zucker. Milch aufkochen, Temperatur runter drehen, Zucker und Reis dazu und jetzt rühren bis der Reis fertig ist. Ofen aus. Rühren stoppen. Das ganze auskühlen lassen….französischer Milchreis wird kalt gegessen und wer mag nimmt noch Karamellsoße dazu…

Update 30.März:

Wildkräutersalat

Junge Brennesselspitzen, Gierschblätter, Löwenzahnblätter und geriebene Möhre mit Öl, Pfeffer, Salz, italienische Würzmischung, Knoblauch und Zitrone abgeschmeckt

Müsliriegel

Insgesamt ca400g Müsli, Nüsse, klein geschnittene Aprikosen, Sonnenblumenkerne(was gerade halt alles in den Riegel soll) mit 120g Mehl mischen, 120g Apfelmus dazugeben und 200g Honig alles vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 20 Minuten bei 170 Grad backen und noch heiß in Stücke schneiden. Auskühlen lassen, essen, fertig.

Kartoffelblech

Geschälte Kartoffeln mit der groben Reibeseite reiben, zwiebeln klein schneiden, Creme fraiche und Ketchup, Pfeffer, Salz dazu. Alles gut durchmischen und auf ein hohes Backblech geben. Ca 30 bis 50 Minuten backen. Bis die Kartoffeln gar sind. Käse darüber streuen und nochmal ca 5 Minuten backen bis er zerlaufen und schön ist. Fertig.

Samstagsarbeit

Heute waren wir obwohl Samstag ist auf dem Hof. Als wir ankamen war Ola gerade fertig mit dem Füttern der Schweine. Ich habe noch die Kaninchen gefüttert und den Wachteln Wasser gegeben. Ola und Thomas haben dann den ganzen Vormittag und Mittag Wachteln und Enten geschlachtet. Als ich mit dem Füttern fertig war, habe ich die Kaninchenställe weiter sauber gemacht. Alle Kaninchen haben auch Äste von einem Apfelbaum zum Knabbern bekommen.

Ola hatte eine Wachtel im Gehege vergessen. Die hab ich noch eingefangen und in Gesellschaft gesetzt. Dann waren Ola und Thomas auch fertig mit schlachten. Nach einer Kaffeepause, haben Thomas und ich noch das Wachtelgehege sauber gemacht. Dort sollen dann demnächst wieder Wachteln einziehen.

Dann war noch Wäsche waschen angesagt. Unsere Sachen hatten es wirklich nötig, da durch den Matsch hier alles schnell dreckig wird.

Nach dem Abendessen sind wir dann wieder zurück zu unserem Ferienhäuschen. Der Weg war auch total matschig und überall standen Pfützen. Da es heute den ganzen Tag wieder geregnet hat, war auch der Waldboden noch nässer als sonst. Es war wie auf einem Schwamm zu laufen.

Käutzchenrufe

Heute morgen zwitscherten schon viele Vögel als wir zum Hof gingen. Wir waren ziemlich früh dort.

Eines der Wachtelgehege war nicht richtig geschlossen über Nacht und die Katze tötete elf von ihnen. So mussten wir heute morgen erstmal bisschen aufräumen. Dann ging es ans füttern. Die Kaninchenbabys waren heute schon etwas mutiger und ließen sich zum Teil sogar streicheln. Auch den Kaninchenkindern im neuen Gehege ging es gut und sie hoppelten munter rum und fraßen eine Menge Heu.

Die kleinen Wachteln waren nach der Nacht auch ziemlich hungrig und stürzten sich auf das Futter.

Wir haben heute auch ziemlich viele Eier gefunden. Die Wachteln hatten viele Eier und auch die Hühner und Enten hatten eine Menge gelegt. Selbst die Perlhühner hatten heute ziemlich viele Eier. Ich habe es sogar geschafft mich in dem Käfig zu bewegen ohne das sie laut Alarm schlagen und wild rumflattern.

Nach der Kaffeepause haben wir einem Teil der Schweine neues Heu und Stroh gebracht. Und auch die Hühner haben neues Stoh bekommen. Die Schweine waren so glücklich über das Heu. Sie haben gleich angefangen darin rum zu schnüffeln.

Dann waren die Kaninchenkäfige dran. Wir haben angefangen sie sauber zu machen und auch ringsrum und darunter alles altes Heu und Stroh entfernt.

Am Nachmittag haben die Schweine dann noch alte Eier und Eier mit unbekanntem Legedatum bekommen. Es war wirklich schön anzusehen wie unerfahren die Ferkel zum Teil noch sind. Sie wussten oft nichts mit den Eiern anzufangen, erst wenn sie diese zufällig zerbrachen realisierten sie, dass es Futter ist. Die erfahrenen Sauen hingegen kamen ganz stürmisch angerannt und die Eier waren unter herzhaftem schmatzen schneller weg als man gucken konnte.

Am Nachmittag hat Thomas noch einen französischen Nachtisch für das Abendessen vorbereitet.

Als wir zum Häuschen zurück kamen konnten wir im Wald ein Käuzchen rufen hören und auch im Haus ist es noch hörbar.

Regentag

Heute morgen ging es etwas später los, das war gut für uns. Nach der anstrengenden Zugfahrt, haben wir den längeren Schlaf wirklich gebraucht. Thomas ist heute morgen dann auch mit Kopfschmerzen aufgewacht. Er hat sich nochmal hingelegt und ich bin erstmal alleine zum Hof gegangen.

Ola hatte schon mit Füttern angefangen und ich musste nur noch Heu und Wasser geben. Aber erstmal musste ich alle Kaninchen begrüßen und bekuscheln. Sie sind ja alle so süß. Die Kaninchenkinder vom letzten Mal sind schon so groß geworden. Und die Kaninchenbabys, die vor unserer Abreise geboren wurden, hoppelten jetzt schon draußen rum. Sie sind jetzt vielleicht so groß wie ein Apfel und mit ihren Knopfaugen sehen sie so putzig aus. Noch sind sie aber ziemlich scheu und sie lassen sich nur blicken, wenn man nicht direkt am Käfig ist.

Nach der Kaffeepause habe ich die großen Kaninchenkinder in ein neues Gehege zusammen gesetzt. Manche von ihnen waren so scheu, dass es schwierig war sie bei ihren Müttern einzufangen. Eine Geschwistergruppe war aber so neugierig, dass sie gut zu fangen waren und im neuen Gehege gleich von allein aus der Transportbox gehoppelt sind. Das neue Gehege wurde von allen Ksninchenkindern aber ziemlich schnell erkundet. Eines der Kaninchen hat mich im Gesicht gekratzt als ich es aus dem Käfig nehmen wollte. Naja es war auch nicht so gut von mir es mit dem Kopf in meine Richtung raus zu holen, aber ich war froh, dass ich es hatte. Mein Arm war nämlich nicht lang genug für den Käfig, so war ich froh wenn ich sie überhaupt erwischt habe.

Thomas kam als ich fast fertig mit den Kaninchenumsetzen war zum Hof. Ihm ging es immernoch nicht richtig gut, so dass er drinnen bisschen geholfen hat.

Danach habe ich eines der älteren großen Kaninchengehege sauber gemacht. Die Kaninchen die dort drin saßen sind mittlerweile geschlachtet und nun sollen Wachteln in das Gehege einziehen. Das Gehege war wirklich groß und es war viel Kaninchenmist drinnen, so dass ich bis zur Mittagspause nicht fertig war. Nach der Pause habe ich das Gehege beendet und eines der kleinen Wachtelgehe sauber gemacht. Der ganze Mist kam dann in ein neu gebautes Hochbeet. Ola hat heute nämlich drei neue Hochbeete gebaut. Die werden wir jetzt der Reihe nach mit Mist füllen.

Nachdem es den ganzen Tag heute leicht geregnet hat, fing es am Nachmittag noch richtig an damit. Wir konnten das Wasser von den Dächern laufen sehen.

Dann war die Arbeit für heute erstmal geschafft. Nach dem Abendessen sind wir zum Häuschen zurück gegangen. Blondi hat hier schon auf uns gewartet.