Reisetag

Heute morgen hat unser Wecker um fünf Uhr geklingelt. Das ist definitiv nicht unsere liebste Aufstehzeit, aber unser Zug fuhr schon zeitig.

Kurz nach sechs ging es dann mit Linn im Auto nach Hudiksvall. Das hat uns noch einen tollen Sonnenaufgang beschert.

In Hudiksvall hatten wir dann noch Zeit bis unser Zug kam. Bis Stockholm hat alles gut geklappt und die Hunde waren auch relativ entspannt. Leider hatte der Zug nach Göteborg dann Probleme, so dass wir oft standen und kurz vor Göteborg hieß es dann wir müssen auf einen anderen Zug warten oder umsteigen. Wir sind umgestiegen, da der andere Zug 2 Stunden brauchen sollte. Der nächste Zug war dadurch ziemlich voll und wir standen im Türbereich, dem einzigen Platz den Blondi gar nicht mag. Sie hatte ziemlich Angst, da immer wieder andere Züge an uns vorbei gerauscht sind. Das Geräusch mag sie nicht. Zum Glück konnten wir in der nächsten Station in einen Zug wechseln der direkt nach Vänersborg fuhr. So mussten wir nicht erst nach Göteborg. Zumal wir eine Nachricht bekommen haben, dass es auch in Göteborg Probleme mit dem Signalsystem gibt und die Züge Verspätung haben.

Wir waren jedenfalls ziemlich müde, als wir mit dem Bus dann in Frändefors angekommen sind. Auch die Hunde waren mehr als geschafft von der langen Fahrt.

In Frändefors hat uns dann Ola abgeholt und wir sind zum Hof gefahren. Dort hatte er das Essen schon vorbereitet. Als Maria nach Hause kam, haben wir gegessen und dann ging es in das Sommerhäuschen.

Jetzt liegen wir richtig richtig müde im Bett und auch die Hunde schlafen schon.

Hudiksvall

Heute hatten wir frei und sind am Vormittag, mit Linn, nach Hudiksvall gefahren. Davor haben wir uns noch von Antonia verabschiedet, da sie bis morgen Vormittag arbeiten ist. Was wir zumindest bis vorhin alle dachten, als sie zur Tür rein kam. Spontan hat sich ihr Arbeitsplan geändert.

Heute war es trotz strahlendem Sonnenschein ziemlich kalt. In Hudiksvall kam es uns noch ein bisschen kälter als hier vor. Wir waren dann erstmal ein paar Sandwiches essen und uns aufwärmen bevor wir die Stadt erkundet haben. Die Stadt liegt an einer Art Bodden und hat somit Zugang zur Ostsee. Typisch dafür war auch, dass etwas Wind wehte und ein paar Möwen am Himmel segelten.

Wir haben in der Stadt wieder sehr schöne Holzhäuser gesehen. Es wirkt alles sehr gemütlich und trotzdem sehr klar.

Zurück sind wir dann mit dem Bus gefahren. Von der Haltestelle bis zum Hof waren es nochmals 2 km zu laufen. Das war ein schöner Spaziergang und auch die Sonne schien noch immer.

Als wir zurück waren, haben wir nach einer kurzen Pause unsere Rucksäcke vorbereitet und das Zimmer aufgeräumt. Dann gab es noch super leckere Lasagne und jetzt liegen wir müde und satt im Bett.

Ausflug

Heute morgen ging es zeitig los nach Järsö. Wir sind mit Lunn und ihren Kindern dahin gefahren. Während die drei Ski fahren waren, haben wir uns die Kirche und den Zoo angesehen.

Der Zoo war wirklich schön. Es ging auf einem Weg wie eine Holzbrücke durch den Wald und rechts und links kamen immer wieder mal die Gehege der Tiere. Der Zoo hat nur einheimische Tiere und so konnten wir Wölfe und Elche bestaunen. Die Bären waren leider im Winterschlaf und auch den Luchs konnten wir nicht entdecken. Nur seine Spuren im Schnee. Dafür haben wir viele verschiedene Eulen gesehen. Sie sehen so unglaublich schön aus, mit ihren schwarzen Knopfaugen und dem kreisförmigen Gefieder rund herum. Wenn kein Schnee liegt, kann man dort gut den ganzen Tag verbringen. Es gibt viele Picknickstellen und durch den Wald ist man von der Sonne geschützt. Heute hat es allerdings fast die ganze Zeit geschneit, so dass uns nach der Runde schon ziemlich kalt war.

Als wir zurück auf dem Hof waren, haben wie uns erstmal ins Bett gekuschelt, um wieder warm zu werden. Später haben wir mit Antonia und Albin noch einen Film zusammen gesehen. Danach haben wir noch gemeinsam gekocht. Und schon war der Tag wieder rum.

Wochenende

Gestern haben wir noch einmal Fliesen gelegt. In der Küche hat der Holzofen und der Herd noch eine neue Umrandung bekommen. Das war nicht so einfach wie erst gedacht. Zwar haben sich die alten Fliesen gut ablösen lassen, aber die Mauer war nicht ganz gerade, so dass wir die Fliesen leicht schief zuschneiden mussten.

Als das fertig war, haben wir den restlichen Nachmittag und Abend eher ruhig verbracht.

Heute morgen hat Thomas die Fliesen noch verfugt, während ich Möhren gewaschen und geschrubbt habe.

Über den Mittag war Linn mit den Kindern unterwegs, während wir Pause hatten. Als sie zurück kam ging es mit den Möhren weiter. Wir haben sie geraspelt und gestampft. Zum Glück gab es zum Raspeln eine Maschine, denn 5kg Möhren sind nicht mal eben mit der Hand geraspelt.

Die Möhren haben wir dann gewürzt und wie Sauerkraut in Gläser abgefüllt. Dazwischen gab es aber noch Kuchen den Antonia gebacken hat.

Als die Möhren fertig waren, haben wir unsere Wäsche gewaschen und unsere Haare geschnitten. Die waren schon wieder ganz schön lang. Meine Haare sind beim Schneiden leider etwas kurz geraten, aber zum Glück wachsen sie ja schnell.

Heute Abend haben wir dann noch einen Film gesehen. Auf Französisch mit schwedischen Untertiteln. „Ziemlich beste Freunde.“ Zum Glück kannte ich den Film schon und konnte trotz französischer Sprache folgen.

Nach dem Film gab es noch ein kleines Problem im Bad. Der Abfluss vom Wasserhahn war verstopft und die Verstopfung lag oberhalb der abschraubbaren Teile. Jetzt fließt das Wasser wieder ab, aber es tropft noch etwas. Das gucken wir uns dann morgen nochmal in Ruhe an. Jetzt geht’s erstmal ins Bett.

Farbe

Heute morgen haben wir im Bad noch einige Stellen mit Farbe an der Wand ausgebessert, bevor es in der Küche weiter ging.

In der Küche sollten noch einige Schubkästen gestrichen werden. Also haben wir sie ausgeräumt und die Griffe abmontiert. Anschließend haben sie ihre erste Schicht Farbe bekommen. Wir streichen die Küchenmöbel mit Farbe auf Leinsamenölbasis. Das riecht finde ich so gut und erinnert mich immer daran, wie mein Opa Fenster neu gekittet hat. Leider trocknet die Farbenur langsam, so dass wir die Schranktüren von gestern noch kein zweites Mal streichen konnten.

Ich habe dann noch einen Schokokuchen gebacken, während Thomas alle Hundehaare in der Wohnung eingesammelt hat. Blondi hat ordentlich ihr Fell überall verteilt.

Ich habe im Schuppen noch ein paar kaputte Wollhandschuhe gefunden, die ich später repariert habe. Linn hat sich darüber gefreut.

Antonia ist zwischendurch zu einem Secondhandmarkt in Näsviken gefahren. Ich bin mit gefahren und konnte etwas von der Gegend bei Sonnenschein sehen. Die Häuser hier sind wirklich viel größer und man sieht ihnen an, dass die Bauern hier ziemlich reich bei ihrem Bau waren.

Als Linn von Arbeit kam, gab es dann den Schokokuchen und später dann Tacos. Thomas hat sich um schöne Sonnenuntergangsbilder gekümmert. Jetzt liegen wir müde und satt im Bett.