Teijon Nationalpark

Ok. Morgens ist es noch ziemlich frisch, wenn wir das Zelt öffnen und später alles einpacken. Da brauchen wir noch Handschuhe und unsere dicken Sachen, doch schon nach einer kurzen Weile unterwegs ziehen wir ein Teil nach dem anderen aus.Es ist wirklich schon richtig sommerlich in der Sonne. Im Schatten hingegen liegt noch Schnee.

Das erste Stück unserer Wanderung hat uns heute durch einen sehr schönen Wald geführt. Auf der Straße waren nur wenig Autos unterwegs. Das einzige aufregende war ein junger Schäferhund, der sich von seinem Menschen nicht zurück rufen lies. Er fand unsere Hunde doch zu spannend. Für uns ist nur doof, dass unsere Hunde an den Rucksäcken befestigt sind und wir sie nicht so schnell los bekommen. Zum Glück waren alle Hunde relativ entspannt und der fremde Rüde doch noch so jung, dass er lieber keinen Zoff angefangen hat. Der Besitzer kam dann auch relativ schnell, damit wir in Ruhe weiter gehen konnten.

Die nächste Straße war etwas mehr befahren und nicht alle Autos drosselten beim Passieren von uns ihre Geschwindigkeit. Ein kleiner Laster fuhr dazu noch relativ nah an uns vorbei. Das war wirklich nicht angenehm. Ich war froh, dass ich in dem Moment meine Hand an Blondis Leine hatte und sie somit relativ fest in ihrer Position blieb. Das Wegstück war von Wäldern und Feldern gesäumt. Die Sonne schien fast durchgängig auf uns.

Im Nationalpark angekommen mussten wir erstmal Wasser besorgen. Wir waren so durstig. Thomas ging zu einem Haus an der Straße mit einem älteren Ehepaar. Die waren ganz freundlich und freuten sich, dass wir zu Fuß unterwegs sind.

An der Informationsstelle dann, war leider alles geschlossen und die Rezeption öffnete auch nicht zu der angegebenen Zeit. Wir wollten dort eigentlich unser Wasser für die Nacht auffüllen. Thomas war dann bei einem Haus etwas weiter den Weg zurück nach Wasser fragen, aber der Mann war nicht sehr freundlich und hat uns nur ein bisschen Wasser gegeben. Zum Glück haben wir jetzt einen Wasserfilter. So konnten wir das Seewasser filtern.

Wir haben unser Zelt an einem kleinen Strand aufgeschlagen. Thomas hat etwas geangelt und ich habe uns einen neuen Kaffeefilter aus dem restlichen Leinen genäht. Der letzte war zwar hübsch, aber der Stoff zu dick, so dass der Kaffee nicht wirklich schmeckte. Wir hoffen jetzt wird es besser.

Unser Rucksackgarten, d.h. ein Sprossensäckchen am Rucksack, ist heute auch gestartet. Wir haben davon auf dem Blog von „Little Red HikingRucksack“ [Werbung] gelesen und fanden es eine super Idee. Maria hat in Schweden auf der Farm auch viel Sprossen gezüchtet, so dass wir uns das erstmal etwas ansehen konnten. Wir sind gespannt, wann wir die ersten Sprossen essen können.

Es war hier wirklich so warm, dass ich in Shorts und Shirt sitzen konnte. Zwischendurch hatte ich sogar mal meinen Bikini an! Ich die absolute Frostbeule! Bikini im April!

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