Türisalu

Heute morgen war es bewölkt und als wir gerade am Abbauen des Zeltes waren fing es leicht an zu regnen. Also schnell die Regensachen angezogen und so kann der Tag starten. Die Regensachen schützen auch gleich noch vor dem Wind.
Der Weg hat uns dann am Leuchtturm von Muraste vorbei geführt. Er war weiß und aus Holz. Der Weg führte dort über eine Wiesenlandschaft. Alles war richtig schön grün und dazu eine tolle Aussicht auf die Ostsee. Wären wir gestern ein Stück weiter gegangen, hätten wir noch eine Menge tolle Zeltplätze getroffen.

Dann ging es in einen lichten Wald mit noch nicht sehr hohen und noch lichten Laubbäumen. Der Grund war mit Wiese und Blumen bedeckt. Dazwischen standen auch ein paar Schlüsselblumen. Der Weg hat uns immer weiter die Küste entlang geführt. An einer Stelle kamen wir in einen Wald dessen Grund fast komplett von großen Steinen bedeckt war. Leider war die Kamera wegen dem Regen tief im Rucksack. Teilweise ging es heute auch durch den etwas murastigen Schilfgürtel. Dort war das laufen gar nicht so einfach.

An einer Stelle lag eine besprühte Fliegerbombe in einem Baum. Ich hoffe sehr dass sie entschärft war.

Nach dem Schilfgürtel kamen wir in einen morastigen Wald, der scheinbar öfter vom Meer überspühlt wird. Dort lagen so viele Plastikflaschen und Müll. Es tat mir Leid, dass wir nichts mitnehmen konnten, da wir nicht wussten wie wir den ganzen Müll noch transportieren können. Wir hätten dort den ganzen Tag Müll sammeln können.

Kurz vor dem nächsten Ort ging der Weg direkt am Strand entlang. Es wirkte als hätten sie den Weg erst frisch versetzt, damit er nicht durch das Grundstück eines Hauses verläuft. Das Laufen war dort natürlich mit den Rucksäcken super anstrengend. Das Stück war zum Glück relativ kurz und im Anschluss ging es mehr durch die Dünen, die etwas fester waren.

Wir sind dann vom E9 abgebogen, um im Ort noch einen Kaffee bzw. Kakao zu trinken. Das Café war nicht groß, aber es war schön warm dort und der Kuchen sah auch gut aus. Da unsere Pause noch nicht so lang her war, gabes aber keinen Kuchen für uns.

Um zum Weg zurück zu kommen, ging es durch einen Nadelwald an einem Fluss entlang. Vom Fluss haben wir uns auch gleich Wasser mitgenommen.

Der Biwakplatz war leider nicht so schön und so sind wir etwas weiter gegangen. Thomas hatte davor geguckt, ob es einen besseren Platz gibt und er hat einen schönen für unser Zelt gefunden. Wir haben jetzt wieder Meerblick und um uns singen die Vögel. Hier sind einige kleine Lagerfeuerstellen und lauter Johannisbeersträucher. Unser Zelt ist von Johannisbeersträuchern umgeben. Der leichte Regen hat mittlerweile auch aufgehört.

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