Laulasmaa

Heute morgen ging es bei uns wieder spät los. Unsere Hunde haben uns zwar immer wieder etwas geweckt, wenn sie mal wieder bellen mussten, aber wir sind immer wieder eingedöst. Als wir dann aufgestanden sind, war Kathrin gerade bei den Hunden draußen.Wir haben erstmal einen Kaffee gemacht und getrunken. Wir hatten gesagt, dass wir den Vormittag ruhig angehen und noch dort verbringen. Kathrin war bis mittags dann arbeiten. Wir haben in der Zeit unsere Wäsche gewaschen, Rucksäcke gepackt, waren mit unseren Hunden draußen…Als sie zurück kam, konnte ich noch schnell an ihren Computer meine Steuererklärung vorbereiten. Endlich habe ich das richtige Feld gefunden. Mit dem Handy bin ich fast verrückt geworden, da es die Homepage nie passend angezeigt hat.Dann ging es los. Kathrin hat uns noch zum Grillplatz an den Strand gefahren. Von dort ging es dann immer weiter am Strand oder nahe zu ihm entlang. Kurz vor einem kleinen Hafen mussten wir quasi abbiegen. Kathrin hatte uns schon gewarnt, dass der Weg dort nicht so gut ausgeschildert ist. So war es auch und wir mussten immer wieder auf die Karte gucken. Zwischendrin standen wir aber von lauter grün umgeben an einen wundervollen Platz. Das war so gut. Dann ging es halb am Strand, halb in den Dünen weiter. Eigentlich sollte der Weg größtenteils in den Dünen lang gehen oder bzw hinter dem Strand, aber oft waren dort Gärten und kein Weg mehr zu sehen oder der Weg war zu erahnen, aber von Rosen zugewachsen. Also sind wir immer wieder auf den Strand ausgewichen. Hier war eher Steinstrand und das Laufen war angenehm. Als der Weg dann wieder besser war, war er auch gleich an jedem dritten Baum markiert. Es ging unter den Pinien durch die Dünen, immer an der Küste entlang. Es war ein wirklich schöner und angenehm zu laufender Weg.Wir sind an ein kurzes Stück Steilküste gekommen. Und dann waren wir auch schon der nächsten Stadt nahe. An einem Fluss konnten wir Wasser für uns auffüllen und dann einen Platz für uns suchen. Der Fluss war wie eine kleine Oase. Ein schöner Platz.Nicht viel weiter haben wir unter den Pinien ein kleines Stückchen grün entdeckt und unser Zelt aufgeschlagen. Wir haben leider keine guten Heringe für Sandboden mit, so dass wir immer nach etwas mehr Grün und damit Halt suchen.Es ist wunderbar ruhig hier und es weht auch kein Wind. Die Ostsee liegt wie ein Spiegel da. Wir können unseren morgigen Weg auf der anderen Seite der Bucht schon quasi sehen.

Foto: Kathrin Hofmann

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