Dirhami

Heute morgen war es etwas neblig als wir starteten. Der Weg ist jetzt wieder nur noch der E9 und die Ausschilderung war gut. Als wir am Hafen angekommen waren, war es dort viel nebliger und alles wirkte etwas gespenstisch. Es gab einige alte verlassene und kaputte Häuser dort, die das Bild noch verstärkten. Der Wind wehte relativ stark, so dass die Ostsee richtig Wellengang hatte.

Der Weg ging heute fast die ganze Zeit am Strand entlang. Das war schön aber auch anstrengend. Zwischendurch haben wir die Hunde auch mal ins Wasser gelassen. Blondi war glücklich mit Marvin spielen zu können. Sie hat ihn zur Animation immer wieder angebellt und ins Ohr versucht zu beißen, doch Marvin hatte nur Augen für seinen Stock.

An einem ziemlich großem Grillplatz der aus ganz vielen kleinen Grillbereichen bestand, haben wir kurz Pause gemacht und festgestellt, dass der Laden zu dem wir gehen wollten einen Ort weiter ist als gedacht. Da wir aber eh bis dahin laufen wollten, war das nicht schlimm.

Um einen Fluss zu überqueren, mussten wir wieder etwas mehr landeinwärts laufen. Direkt hinter der Brücke war auch ein Grillplatz und ein Turm zum Vögel beobachten. Der Ort war wirklich schön. Es war fast windstill dort und so haben wir dort gleich unsere Mittagspause gemacht. Da wir schon ein gutes Stück gegangen waren und nur noch 8km vor uns lagen, haben wir uns Zeit für die Pause und einen Kaffee gelassen.

Dann ging es zurück an den Strand. Es war immernoch ziemlich windig und der Sandstrand wechselte wieder zu Kalksteinplatten. Das lief sich etwas besser. Der Leuchtturm war jetzt auch nicht mehr weit entfernt. Der Strand wechselte dann wieder zu Sandstrand ein paar Häuser waren zu sehen. Zwei Kitesurfer standen im Wasser und versuchten einen Schirm gut im Wind zu platzieren. Das schien bei dem immernoch recht starkem Wind nicht so einfach zu sein.

Wir sind dann in Richtung Leuchtturm abgebogen. Da der Leuchtturm am Ende einer Landzunge steht, sahen wir schon schnell die andere Uferseite und auf dem Wasser tausende Gänse. Wir haben die Rucksäcke abgesetzt und sind ohne die Hunde zum Strand gegangen. Wir haben den ganzen Tag schon viele Gänse über uns hinweg fliegen gesehen, aber so viele hatten wir nicht erwartet irgendwo zu treffen.

Da wir mit den Hunden nicht am Strand lang wollten, Blondi wäre nicht zu halten gewesen, sind wir die Straße zurück gegangen und dann dem Weg für die Fahrräder bis zum Ort gefolgt. In dem Ort gab es einen kleinen Laden. Die Leute dort waren sehr freundlich und interessiert. Wir konnten dort auch unser Wasser auffüllen, um die Nacht am Strand zu verbringen. Der Mann sprach sogar Deutsch, das war wirklich eine Überraschung.

Am Strand angekommen, hing dort eine Schaukel an einem Baum und ich musste sie natürlich ausprobieren. So gemütlich.

Während Thomas sich später um seine Schuhe gekümmert hat, habe ich geschlafen. Es ist einfach toll mit dem Rauschen der Wellen im Ohr zu schlafen.

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