Tūja

Heute war den ganzen Tag gewittrige Stimmung. Die verschiedenen kleinen Gewitter zogen um uns rum. Es war schwül warm und eine ganz besondere Stimmung am Strand.

Der Weg ging wieder viel am Strand entlang und wie die letzten Tage auch, war er nicht ausgeschildert. Das Laufen am Strand kostet viel Energie. Kurz vor dem Mittag waren wir erst am Leuchtturm, der unser eigentlich gestern angepeiltes Ziel war, angekommen.

Als wir dann den Strand verlassen wollten, gab es lange keine Möglichkeit. Es gab zwar aller paar Meter eine Treppe die Steilküste hinauf, die waren aber alle privat und endeten an Häusern. Selbst bei einer Treppe die an einer Art Picknickplatz endete, gab es keinen Weg davon weg, ohne ein privates Gelände zu durchqueren. Also sind wir zum Strand zurück. So wie das Wetter war, war auch unsere Stimmung dann.

An einem freien Campingplatz konnten wir dann endlich den Strand verlassen und auf eine kleine Straße wechseln. Dort war dann etwas der Weg ausgeschildert, aber auch da sehr schlecht und unlogisch. Der eigentliche E9 sollte laut Karte auch am Strand entlang gehen. Es war wirklich frustrierend.

Wir sind an ein paar kleinen Campingplätzen vorbei gekommen. Einer war an einen kleinen Bauernhof angeschlossen. Leider war es noch zu früh zum Anhalten.

Blondi fing auf der Straße auch noch viel mehr an zu ziehen und das egal ob wir vorneweg oder hinterher liefen. Das war wirklich kein entspanntes laufen und ich war ziemlich genervt. In Tūja waren wir dann einkaufen. Der Laden war ganz voll mit allem was man irgendwie brauchen könnte. Es war nicht teuer dort und die Frau sprach so gut Englisch. Ich hatte mich schon auf Zeichensprache eingestellt und war dann ganz überrascht. Der Laden war auch gut besucht.

Etwas weiter im Ort gab es noch einen, von außen neueren Laden. Dieser schien aber nicht gut besucht zu sein. Auch so schien der Ort sehr zwie gespalten. Einerseits neue teure Häuse, anderseits Bauruinen und alte, schlecht gepflegte Häuser. Daneben eine sehr moderne Bar und ein neuer kleiner Laden, neben dem anscheinend älteren Laden. Der Ort scheint eher arm zu sein und die Bar und der neue Laden scheinen eher auf die Touristen ausgelegt zu sein.

Wir sind dann auf den Campingplatz am Ortsausgang gegangen. Er ist nicht so günstig, wie gestern der Platz, aber sehr liebevoll gestaltet. Es gibt wie immer nur wenig Zelte und mehr Campingwagen. Die Besitzerin ist sehr freundlich. Der Platz ist relativ groß und weitläufig. Es sind tatsächlich mehr Leute hier, als wir erst dachten.

Heute Abend hat es dann doch noch richtig gewittert und angefangen zu regnen. Als es gerade mit regnen anfing kam noch ein Radwanderer auf den Platz, aber durch den Regen haben wir ihn nicht kennengelernt.

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