Kurort Jonsdorf

Heute gab es bei uns einen Sonntagsausflug ins Zittauer Gebirge. Wir sind gemeinsam mit meinen Eltern nach Jonsdorf gefahren. Dort gibt es nahe der Waldbühne einen großen Parkplatz, der sich gut als Startpunkt für Wanderungen eignet.

Von dort ging es los in Richtung Gondelfahrt. Das ist eine Gaststätte und ein kleiner Teich zum Boot fahren. Vorbei an einer großen Wiese bogen wir im Wald nach rechts in Richtung Waltersdorf und Nonnenfelsen ab. Wir ließen den Nonnenfelsen rechts liegen und folgten dem Weg bergauf in Richtung Waltersdorf. Der Weg ging zwischen ein paar Felsen entlang und war mit Stufen ausgestattet. Am Ende dieses ersten Aufstiegs ging es nach links auf einem breiten Schotterweg durch den Wald. Dem Weg immer geradeaus folgend erreichten wir Waltersdorf an der Wache. Auch dort gibt es eine Gaststätte und einen Park zum Rasten. Thomas und ich sind von dort aus noch auf die Lausche gegangen. Die Lausche ist der höchste Berg des Zittauer Gebirges mit ihren 794 Metern. Wir sind auf der deutschen Seite zum Gipfel gelaufen. Nach den ersten Metern kommt die Hubertusbaude, ein Hotel mit Restaurant. Der Aufstieg geht nach der Baude relativ steil. Man passiert die Skihänge und geht dann im Wald auf ausgewaschenen Schotterwegen zum Gipfel. Auf dem Gipfel wird gerade das Aussichtsplateau neu gemacht, aber trotzdem hatten wir eine tolle Aussicht.

Auf der tschechischen Seite der Lausche ging es dann in engen Serpentinen durch den Wald zurück ins Tal. Der Weg trifft auf einen breiten Forstweg, dem wir nach links folgten. Nach 600 Metern kommt ein Ort, Myslivny, in dem wir uns auch gleich wieder links hielten. Es ging auf einem breiten Waldweg zurück in Richtung Waltersdorf Wache, wo meine Eltern auf uns warteten.

Von der Wache ging es dann rechts wieder in Richtung Tschechische Republik. Auf einem Betonweg sind wir an einem Zeltlager, dass gerade abgebaut wurde vorbei gekommen. Wir passierten ein kleines Hochmoor, dass wir jedoch kaum wahrgenommen haben. Wir folgten hier etwas dem europäischen Fernwanderweg E3. Im ersten Ort, Dolni Svetla, sind wir zum Mittagessen eingekehrt.

Nach dem Mittagessen ging es zurück Richtung Jonsdorf. An der Stelle, an der wir in den Ort gekommen waren, zweigte ein grün markierter Weg ab. Dem folgten wir bis zur deutschen Grenze und dann nach Jonsdorf. Wir kamen dort an, wo wir am Morgen in Richtung Waltersdorf abgebogen sind.

Es war eine schöne Strecke mit ca 11km Länge. Die reine Gehzeit waren in etwas 2,5 Stunden. Wir haben zum ersten Mal mit dem Handy den Weg mitgetrackt. Es war schön nachher unsere gelaufene Schleife zu sehen.

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