Ankommen

Wir sind ja jetzt schon eine Weile wieder in Deutschland. Die ersten Wochen haben wir bei meinen Eltern verbracht und seit Donnerstag haben wir jetzt auch eine eigene Wohnung. Unsere erste Gemeinsame.

Und trotzdem sind wir noch lange nicht wieder angekommen. Die ganzen Wochen gab es viel zu organisieren und zu tun. Ein Gefühl des Ankommens hat sich nicht eingestellt. Ich weiß auch gar nicht so richtig was ich erwarte, wie es sich anfühlen kann, angekommen zu sein.

Seit wir hier in Greifswald sind macht sich bei mir eher eine Dauermüdigkeit breit, obwohl auch hier unsere To-do-Liste lang ist und wir vieles bis Anfang September zu organisieren haben. Gleichzeitig ist da immernoch dieses Fernweh und das Gefühl, dass unsere Reise sich nicht fertig anfühlt.

Ab September geht für mich die Arbeit wieder los. Neue Apotheke, neue Leute, neue Stadt und wieder pendeln. Ich bin nervös, aufgeregt und träume fast jede Nacht von der neuen Stelle. Meist alles Dinge die schief gehen könnten.

Ganz anders dagegen Blondi. Sie ist wie verwandelt. Nachdem der erste Tag etwas anstrengend mit ihr war, ist sie seit heute hier richtig angekommen und in ihrem Flow. Wenn ich allein mit ihr unterwegs bin zieht und bellt sie kaum, schnüffelt und freut sich über jeden Hund. Klar ist es anders, wenn wir mit beiden Hunden unterwegs sind. Dann bellen beide viel schneller, aber auch das scheint sich langsam etwas besser einzuspielen.

Ich zeige euch noch ein Bild von meinen „Sommer-wir-malen-die-Wohnung“-Füßen. Ich glaube die stehen gerade ganz gut für dieses Dazwischen-Gefühl.

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