Couseulles-sur-Mer

Wir hatten einen nicht so guten Start heute morgen. Mir ist mal eben ein Fläschchen mit frisch abgepumpter Milch auf dem Bett umgekippt. Ich hätte heulen können. Es ist so mühsam zu pumpen und dann das. Zum Glück war es nicht voll und ich schnell genug, damit es sich nicht komplett entleert hat.

Nach dem Packen sind wir dann ans Meer gefahren. Es ist immer noch richtig windig und gerade am Strand befindet sich eine Menge Sand mit in der Luft. Der Strand war total leer und so konnten wir mit den Hunden ein Stück gehen. Wir haben ein paar Jacobsmuscheln gefunden und hns vom Wind treiben gelassen.

Danach ging es noch auf den Wochenmarkt und von da aus in die nächste größere Stadt zum Supermarkt. Und man sind Babyprodukte hier teuer und die Auswahl ist so naja. Wir brauchten zum Glück nichts kompliziertes.

Dann ging es zu Thomas‘ Mama, wo wir die nächsten Tage sein werden.

Cabourg

Heute sind wir bei Thomas‘ Großeltern aufgebrochen und nach Cabourg gefahren.

Mit den Hunden in einer Stadt zu sein ist für uns ganz schön herausfordernd. Die beiden bellen bei jeder Hundebegegnung, wenn sie zusammen unterwegs sind. Heute lief es dafür eigentlich ganz gut. Jeder hatte einen Hund an der Leine und ich das Baby auf dem Rücken. So ging es für uns durch die Stadt an die Strandpromenade.

Die Stadt hat uns gut gefallen, die Häuser wirkten freundlich. Die Strandpromenade ist breit und lang und man muss einige Stufen zum Strand hinabsteigen. Es war wieder richtig windig und die Luft roch nach Salz und Meer. Die Kanalküste ist doch viel wilder als die Ostsee.

Direkt an der Strandpromenade steht ein altes Grand Hotel. Ansonsten haben wir dan der Promenade eher normale, ältere Häuser und keine Hotelbauten gesehen. Das war angenehm und gibt der Promenade ein Flair. Wobei wir hier eh eher weniger neue Hotels an den Promenaden bis jetzt gesehen haben. Auch Souvenirshops sind eher selten.

Danach sind wir weiter gefahren in einen kleinen verwinkelten Ort und stehen jetzt auf einem Parkplatz für die Nacht.

Houlgate

Nachdem wir die letzten Tage hier angekommen sind und uns und den Bus erstmal etwas sortiert haben, gab es heute einen Ausflug ans Meer. Wir waren in Houlgate.

Trotz langem Wochenende waren wesentlich weniger Menschen in der Stadt, als erwartet. Am Strand war es ziemlich windig, so dass das Wasser von Kitesurfern bevölkert war. Die bunten Schirme waren schon von Weitem zu sehen.

Der Sandstrand war richtig groß. Durch den Wind war es eher kühl und die Leute am Strand hatten überwiegend Pullis an. Da wir durch den Wind unsere Strandmuschel als Sonnenschutz nicht aufbauen konnten, waren wir nur kurz am Strand und sind dann etwas spazieren gegangen.

Elternzeitreise

Jetzt sind wir endlich da. In Frankreich. Und das trotz manchem Hindernis.

Im Februar wurde uns unser alter, roter Bus geklaut. Wir dachten erst es war ein böser Streich, aber er war tatsächlich weg. Dann kam das bangen ob und wie viel die Versicherung zahlt, immerhin war unser T4 ja schon über 20 Jahre alt. Und parallel begann die Überlegung was wir für einen neuen gebrauchten Bus haben möchten. Das war echt ziemlich Nervenaufreibend. Der Markt hat so viele Möglichkeiten und wir verstehen nicht viel von Autos. Wir hatten ein paar Wünsche an das neue Auto und haben uns mit dem Bescheid der Versicherung auf die aktive Suche begeben. Nicht alle Wünsche konnten wir uns erfüllen, da unser Budget nicht riesig war. Geworden ist es ein dunkel metallic grüner T5. Wir hoffen, dass er uns jetzt länger begleitet. Einige Sachen mussten wir noch reparieren lassen und so war das Auto relativ knapp fertig.

Wir müssen uns mit dem Bus jetzt noch etwas vertraut machen und so einige Baustellen hat er uns jetzt schon verraten. Und einige Überraschungen gab es auch. Wir können im Bett zum Beispiel nicht mehr aufrecht sitzen, was im T4 ging, dafür haben wir mehr Liegefläche zur Verfügung.

Unsere Sachen waren dann recht schnell gepackt und jetzt sind wir die nächste Zeit mit Stoffwindel, Flaschen und Milchpumpe im Gepäck in Frankreich unterwegs. Wir wollen Familie und Freunde besuchen und noch ein paar neue Ecken entdecken. Und wir versuchen euch dabei etwas mitzunehmen.