Ankommen Teil 2

Eigentlich schwirren in meinem Kopf noch hundert Posts über unsere Reise und das Material und doch ist noch keiner getippt.

Wir sind in den letzten Wochen umgezogen und seit Montag arbeite ich wieder. Wir haben Thomas in Deutschland gemeldet und eine Menge Papierkram erledigt. Das alles hat uns ziemlich in Anspruch genommen. Wir versuchen uns in einem neuen Alltag zurechtzufinden. Und doch begleiten uns die Erlebnisse der letzten Monate jeden Tag. Der E9 verläuft zum Beispiel auch durch Greifswald und obwohl ich lange hier gelebt habe, sind mir die Zeichen erst jetzt aufgefallen. Mein Blick auf die Dinge und Natur hat sich verändert.

Gestern sind wir spontan noch mit dem Fahrrad ein Stück gefahren. Wir sind in das Fischerdorf Wieck gefahren und konnten dort viele Segelboote, im abendlichen Licht, auf dem Bodden beobachten. Es war so ein schönes und ruhiges Bild. Das Wasser war komplett still und lag wie ein Spiegel da. Es war einfach wunderschön.

Zurück ging es auf dem Treidelpfad am Ryck. Dieser ist Teil des E9. Am Flussufer saßen lauter Angler und auch sonst waren viele Leute dort unterwegs. Hungrig und glücklich kamen wir in unserer Wohnung an.

Thomas wollte mit den Hunden raus und ich kochen. Naja es blieb beim wollte. Marvin hatte plötzlich starken Durchfall auf der Treppe. So hieß es erstmal Treppe reinigen, wischen und desinfizieren. Bis alles fertig war dauerte es eine Weile.

Total müde sind wir da nach ins Bett gefallen.

Ankommen

Wir sind ja jetzt schon eine Weile wieder in Deutschland. Die ersten Wochen haben wir bei meinen Eltern verbracht und seit Donnerstag haben wir jetzt auch eine eigene Wohnung. Unsere erste Gemeinsame.

Und trotzdem sind wir noch lange nicht wieder angekommen. Die ganzen Wochen gab es viel zu organisieren und zu tun. Ein Gefühl des Ankommens hat sich nicht eingestellt. Ich weiß auch gar nicht so richtig was ich erwarte, wie es sich anfühlen kann, angekommen zu sein.

Seit wir hier in Greifswald sind macht sich bei mir eher eine Dauermüdigkeit breit, obwohl auch hier unsere To-do-Liste lang ist und wir vieles bis Anfang September zu organisieren haben. Gleichzeitig ist da immernoch dieses Fernweh und das Gefühl, dass unsere Reise sich nicht fertig anfühlt.

Ab September geht für mich die Arbeit wieder los. Neue Apotheke, neue Leute, neue Stadt und wieder pendeln. Ich bin nervös, aufgeregt und träume fast jede Nacht von der neuen Stelle. Meist alles Dinge die schief gehen könnten.

Ganz anders dagegen Blondi. Sie ist wie verwandelt. Nachdem der erste Tag etwas anstrengend mit ihr war, ist sie seit heute hier richtig angekommen und in ihrem Flow. Wenn ich allein mit ihr unterwegs bin zieht und bellt sie kaum, schnüffelt und freut sich über jeden Hund. Klar ist es anders, wenn wir mit beiden Hunden unterwegs sind. Dann bellen beide viel schneller, aber auch das scheint sich langsam etwas besser einzuspielen.

Ich zeige euch noch ein Bild von meinen „Sommer-wir-malen-die-Wohnung“-Füßen. Ich glaube die stehen gerade ganz gut für dieses Dazwischen-Gefühl.

Kurort Jonsdorf

Heute gab es bei uns einen Sonntagsausflug ins Zittauer Gebirge. Wir sind gemeinsam mit meinen Eltern nach Jonsdorf gefahren. Dort gibt es nahe der Waldbühne einen großen Parkplatz, der sich gut als Startpunkt für Wanderungen eignet.

Von dort ging es los in Richtung Gondelfahrt. Das ist eine Gaststätte und ein kleiner Teich zum Boot fahren. Vorbei an einer großen Wiese bogen wir im Wald nach rechts in Richtung Waltersdorf und Nonnenfelsen ab. Wir ließen den Nonnenfelsen rechts liegen und folgten dem Weg bergauf in Richtung Waltersdorf. Der Weg ging zwischen ein paar Felsen entlang und war mit Stufen ausgestattet. Am Ende dieses ersten Aufstiegs ging es nach links auf einem breiten Schotterweg durch den Wald. Dem Weg immer geradeaus folgend erreichten wir Waltersdorf an der Wache. Auch dort gibt es eine Gaststätte und einen Park zum Rasten. Thomas und ich sind von dort aus noch auf die Lausche gegangen. Die Lausche ist der höchste Berg des Zittauer Gebirges mit ihren 794 Metern. Wir sind auf der deutschen Seite zum Gipfel gelaufen. Nach den ersten Metern kommt die Hubertusbaude, ein Hotel mit Restaurant. Der Aufstieg geht nach der Baude relativ steil. Man passiert die Skihänge und geht dann im Wald auf ausgewaschenen Schotterwegen zum Gipfel. Auf dem Gipfel wird gerade das Aussichtsplateau neu gemacht, aber trotzdem hatten wir eine tolle Aussicht.

Auf der tschechischen Seite der Lausche ging es dann in engen Serpentinen durch den Wald zurück ins Tal. Der Weg trifft auf einen breiten Forstweg, dem wir nach links folgten. Nach 600 Metern kommt ein Ort, Myslivny, in dem wir uns auch gleich wieder links hielten. Es ging auf einem breiten Waldweg zurück in Richtung Waltersdorf Wache, wo meine Eltern auf uns warteten.

Von der Wache ging es dann rechts wieder in Richtung Tschechische Republik. Auf einem Betonweg sind wir an einem Zeltlager, dass gerade abgebaut wurde vorbei gekommen. Wir passierten ein kleines Hochmoor, dass wir jedoch kaum wahrgenommen haben. Wir folgten hier etwas dem europäischen Fernwanderweg E3. Im ersten Ort, Dolni Svetla, sind wir zum Mittagessen eingekehrt.

Nach dem Mittagessen ging es zurück Richtung Jonsdorf. An der Stelle, an der wir in den Ort gekommen waren, zweigte ein grün markierter Weg ab. Dem folgten wir bis zur deutschen Grenze und dann nach Jonsdorf. Wir kamen dort an, wo wir am Morgen in Richtung Waltersdorf abgebogen sind.

Es war eine schöne Strecke mit ca 11km Länge. Die reine Gehzeit waren in etwas 2,5 Stunden. Wir haben zum ersten Mal mit dem Handy den Weg mitgetrackt. Es war schön nachher unsere gelaufene Schleife zu sehen.

Ostritz

Seit einer Woche sind wir nun zurück in Deutschland. Hier war es eher ruhig. Das Ankommen ist anstrengend und anders als gedacht. Wir sind gerade bei meinen Eltern und wir müssen uns alle erstmal rein finden.

Neben dem üblichen Wäsche waschen, standen für uns viele organisatorische Dinge an. Wir mussten uns arbeitslos melden, um eine Krankenversicherung kümmern, suchen eine Wohnung und Arbeit. Für Thomas standen außerdem Arztbesuche auf dem Programm.

Thomas hilft meinem Vater viel und ich kümmere mich mehr um die Orga-Sachen. Thomas versucht außerdem etwas Deutsch zu lernen. An manchen Tagen würde ich am Liebsten alles gleichzeitig vorbereiten und in anderen Momenten, weiß ich nicht wie ich weitermachen soll. Es sind gemischte Gefühle und wir versuchen uns irgendwie dadurch zu finden. Einen neuen Rhythmus finden und Ideen entwickeln, wie es weitergeht.

Unsere Rückreise war jetzt doch so schnell, dass wir nicht gut vorbereitet sind. Wobei wir gerade auch nicht wissen, was wir hätten anders machen können. Über Vorschläge freuen wir uns. Lasst sie gern in den Kommentaren, damit alle davon profitiert.

Ich habe auch noch ein paar Blogartikelideen auf meiner Liste stehen, so dass auch wenn wir nicht mehr jeden Tag unterwegs sind, es hier nicht ruhig wird.

Bialystok

Heute morgen waren wir viel zeitiger als geplant wach. Nach dem sehr wurstlastigen Frühstück ging es für uns langsam durch die Innenstadt in Richtung Bahnhof. Wir waren sehr zeitig dort, da wir hofften schon alle Tickets bis Görlitz buchen zu können und einen zeitigen Zug nach Bialystok zu nehmen. Naja am Bahnhof gab es keinen Schalter und als wir den Fahrplan verstanden hatten war klar, dass der Zug wirklich erst kurz vor ein Uhr fährt. Der Bahnhof war ziemlich abgelegen von der Innenstadt und so warteten wir einfach dort auf den Zug. Ich konnte noch jemanden am Bahnhof fragen, wo wir Fahrscheine her bekommen und dann waren wir die meiste Zeit allein dort.

Etwas später kam noch ein schweizer Backpacker und Interrail-Reisender dazu. Wir haben kurz auf seinen Rucksack aufgepasst, während er nochmal losgegangen ist. Im Zug haben wir uns dann etwas unterhalten.

Die Landschaft flog draußen ziemlich schnell an uns vorbei. Nachdem gestern die Landschaft kurz hinter der Grenze direkt leicht hügelig wurde, war sie heute wieder sehr Flach. Sie war von Flüssen und Seen geprägt, Wäldern und immer wieder auch von Feldern. An einer Stelle lagen lauter verunglückte Güterwagons neben den Schienen. Das war nicht sehr vertrauenserweckend.

Das ziemlich erste was wir dann, vom Zug aus, von Bialystok sahen, waren Kirchtürme. Wir sind im Land der Kirchen. So viele, wie wir allein heute gesehen haben, hatten wir selten auf der Reise.

In Bialystok sind wir erstmal Fahrkarten für den nächsten Zug kaufen gegangen. Die Schlange an den Schaltern war lang, aber es ging tatsächlich recht zügig vorwärts.

Nachdem wir die Fahrkarten hatten, sind wir in die Stadt gelaufen. Wir sind wieder an Kirchen vorbei gekommen und in 10 Minuten Fußweg an 10 Brautmodengeschäften. Das war wirklich auffällig. In der Stadt haben wir einen Kaffee getrunken. Auf dem Rückweg zum Bahnhof, haben wir die Altstadt noch etwas besichtigt und sind dann auch durch ein Viertel gekommen, wo gerade viele neue, moderne Wohnblocks entstehen. Es wirkte dort alles ziemlich steril und das Grün fehlte.

Zurück am Bahnhof mussten wir noch eine ganze Weile auf den Zug warten. Als wir zum Gleis gingen sprachen uns die Sicherheitsleute an, dass wir die Maulkörbe den Hunden aufsetzen müssten und sie kontrollierten die Ausweise der Hunde.

Jetzt sitzen wir endlich im Zug. Es wird sicher nur eine kurze Nacht für uns.

Suwalki

Heute morgen ging die Mitfahrgelegenheit suche weiter. Nachdem der Mann von der Rezeption meinte wir sollten auch nochmal seine Kollegin heute morgen fragen, taten wir das natürlich. Sie war von unserer Idee, mit Hunden in den Bus, nicht so begeistert. Sie fragte uns, wie wir denn nach Litauen gekommen sind. Naja sie hat dann auf jeden Fall auch nochmal auf einer Homepage nachgesehen. Es ist wohl eine Litauische Verordnung, dass Hunde in Bussen nur mit Boxen transportiert werden dürfen. Das hieß für uns, dass wir kaum eine Chance haben, einen Bus zu finden der uns mitnimmt.

Wir haben noch ein paar Leute auf dem Campingplatz gefragt, ob sie in unsere Richtung fahren und uns etwas mitnehmen können, aber es gab leider niemanden. Also ging es mit dem Bus zurück zum Busbahnhof. Diesmal sogar mit einem alten Oberleitungsbus. Wir wollten es nochmals mit einem Bus versuchen, wenigstens ein paar Orte weiter zu kommen. Aber auch diesmal keine Chance.

Vom Busbahnhof sind wir etwas aus dem Zentrum gelaufen, um einen Stadtbus bis zum Stadtrand zu nehmen. Das hat auch gut geklappt.

Am Stadtrand haben wir Pappen mit unserer Richtung beschrieben und uns an einer Ausfahrtsstraße damit hingestellt. Nach einer Zeit hat ein Ehepaar angehalten, um uns zwei Kilometer zu einer größeren Straße mitzunehmen. Die größere Straße hat sich aber leider als nicht wirklich gut zum Anhalten herausgestellt. Es waren viele LKW unterwegs und wir standen nahe einer Tankstelle hinter einem Fernstraßenkreuz, d.h. die Autos mussten sich in andere Spuren einordnen und hatten keine Zeit zum Schilder lesen. Auf unseren Schildern stand schon die erste größere Stadt in Polen. Wir haben dann nochmal ein Schild mit der nächsten litauischen Stadt gemacht, aber auch da hatten wir keinen Erfolg.

Wir haben dann an der Tankstelle eine Pause gemacht und ein Mann mit einem alten VW-Bus hielt zum Tanken. Thomas hat ihn gefragt, ob er uns bis zur nächsten Stadt mitnimmt. Marius war unser Held des Tages. Er hat uns mitgenommen und da er zwischendurch noch das Auto auf dem Anhänger in einen kleinem Ort abladen musste, sind wir eine kleine Straße gefahren. Wir konnten dadurch noch etwas von der Gegend sehen.

Marius hat uns in Marijampole am Busbahnhof raus gelassen. Dort haben wir auch nochmals versucht einen Bus nach Polen zu finden. Die Fau an der Information war freundlich und meinte nur eine Fernbuslinie fährt nach Polen. Da das Büro schon geschlossen hatte, hat sie uns den Mann draußen gezeigt und ich konnte ihn fragen. Er hat sofort abgewunken und meinte keine Hunde in den Bussen.

Wir brauchten erstmal einen Schlafplatz. Da der Campingplatz für uns ungünstig gelegen war, haben wir versucht ein Hotel zu finden. Alles war wegen eines Fußballspieles ausgebucht. Naja und die Hunde machten es auch nicht leichter. Im Mercure Hotel waren die Frauen an der Rezeption so nett für uns nach den Taxipreisen nach Polen zu fragen und uns ein Taxi zu rufen.

Das Taxi war natürlich teurer als erst gesagt, wegen den Hunden. Der Fahrer war nicht so gesprächig, fuhr aber gut und vorschriftsmäßig. Und er hat sogar das Radio aus gemacht. Die Hunde saßen nämlich im Kofferraum vor der Bassbox.

Jetzt sind wir also heute dich noch in Land Nummer 11, Polen, angekommen. Die Stadt wirkt im Kern sehr schön, wir haben einen schönen großen Park gesehen und sind jetzt in einem günstigen Hotel. Wir sind froh angekommen zu sein und morgen geht es dann hoffentlich etwas unkomplizierter weiter.

Kaunas Teil 2

Mit dem Schienenersatzverkehr sind wir am Bahnhof in Kaunas angekommen. Von dort aus sind wir zum Busbahnhof gelaufen, um ein Ticket für einen Bus nach Polen zu kaufen.

Die Frau an der Information war nicht freundlich und auch nicht hilfsbereit. Hunde sind in den Bussen nur in Boxen in der Gepäckaufbewahrung erlaubt. Sie hat uns eine Telefonnummer gegeben, wo wir anrufen können und nachfragen. Bei der Nummer ging keiner ran und es war auch das falsche Busunternehmen. Als wir dann die Nummer für das richtige Busunternehmen hatten, war dort aber auch keiner mehr zu erreichen.

Als wir da im Wartebereich saßen, hat mich eine junge Frau angesprochen, ob wir Hilfe brauchen. Da ihr Bus aber fuhr, habe ich ihr meine E-Mail-Adresse gegeben und sie wollte mir eine Telefonnummer schicken von einem Busunternehmen, das auch Hunde mitnimmt. Ihre E-Mail kam auch ziemlich bald. Leider sprach die Frau am Telefon kein Englisch.

Wir sind dann mit dem Stadtbus erstmal zum Campingplatz gefahren. Der Busfahrer war freundlich und hat uns auch mit Hunden mitgenommen. Ich habe ihn etwas später nochmal, als ich gerade mit den Hunden eine Runde war, nochmal gesehen. Er hat uns sogar zu gewunken.

Der Campingplatz war nicht wirklich entspannt. Nah an der Autobahn und daher laut, aber der Mann an der Anmeldung war freundlich. Er hat nachdem unser Zelt stand, nochmal für uns das Busunternehmen angerufen. Die Frau am Telefon war auch zu ihm nicht wirklich freundlich. Er hatte auch noch andere Ideen, wo wir nach einer Mitfahrgelegenheit gucken können, leider war dort aber auch nichts zu finden…

So sind wir ohne eine passende Idee ins Bett gegangen.

Kaunas

Heute ging die erste Etappe in Richtung Deutschland los. Am Morgen sind wir ganz herzlich von Olga und den Radfahrern aus Taiwan verabschiedet wurden.

Der erste Bus hat uns nach Siauliai gebracht. Von dort wollten wir nach Kaunas weiter. Die Frau am Busschalter war glücklich, dass ich Blondi hoch hob, um ihr zu erklären was für ein Ticket ich brauche. Sie konnte uns aber leider keins verkaufen und meinte das müssen wir direkt am Bus kaufen. Der Busfahrer war allerdings dann nicht so freundlich. Er meinte die Hunde dürfen nur in einer Transportbox in der Gepäckaufbewahrung mitfahren. Wir hatten weder Boxen für die Hunde, noch wollten wir sie in die dunkle und laute Gepäckaufbewahrung stecken. Also sind wir zum Bahnhof gelaufen. Es regnete natürlich in der Zwischenzeit. Am Bahnhof hat uns eine Frau angesprochen, ob wir Hilfe brauchen, als wir grad nach dem Fahrplan sahen. Sie hat schnell im Internet geguckt, ob es einen Zug nach Kaunas gibt. Gab es natürlich nicht. Also mussten wir erst nach Vilnius fahren. Der nächste Zug war ausgebucht und so konnten wir kein Ticket am Schalter lösen, sondern erst im Zug. Das ging dann aber recht unkompliziert und wir waren auch nicht die Einzigen.

In Vilnius am Bahnhof sprach die Frau am Ticketschalter kein Englisch. Eine Frau, die wir im Zug getroffen hatten, kam uns zur Hilfe und übersetzte. Am Bahnhof haben wir noch ein französisches Ehepaar getroffen. Die beiden waren mit dem Fahrrad unterwegs.

Kurz vor Kaunas mussten wir in den Schienenersatzverkehr umsteigen. Die Fahrt in die Stadt hat lange gedauert, da gerade Feierabendverkehr war.

Morgen gibt’s den Rest des Tages. Ich muss erstmal schlafen…

Zeltküche – Lettland

In Lettland gab es wie immer Nudeln mit Gemüse und Käse.Aber da wir ja zum Beispiel in Riga auf dem Markt frisch einkaufen konnten und eine gute Küche auf dem Campingplatz gab, gab es auch mal gebratene Kartoffelwürfel mit rote Beetewürfeln und Zucchini oder gebratene Kartoffelwürfel mit Thomaten-Zucchini-Gemüse.Wir haben uns, wenn wir eine Küche hatten auch mal Gnocchi mit Gemüse gemacht.Wir hatten auch noch so einen Superreis im Rucksack, der aus verschiedenen Hülsenfrüchten, Reis und Kernen bestand. Auch den gab es mit Mais und Käse zusammen.Wir haben auch weiter mittags Salat gemacht, da wir gerade nicht so Lust auf Brot haben.So war unser Essen doch recht abwechslungsreich hier. Wenn wir in größeren Städten waren, waren wir auch mal Essen. Es gibt hier sowas wie Mittagstische, quasi eine Menüauswahl zu vergünstigten Preis. Das kam uns sehr entgegen.

Zeltplätze – Lettland

Gerade am Anfang des Weges haben wir recht oft auf Campingplätzen gestanden. Das Land ringsrum war Naturschutzgebiet oder privat, so dass wir keine andere Möglichkeit hatten. Die Campingplätze hatten oft zu jedem Zeltplatz einen Picknicktisch und eine Grill oder Feuerstelle. Oft gab es auch eine Küche.

Später auf dem Weg haben wir versucht eher in Ortschaften zu stoppen. Dort haben wir nach Kirchen Ausschau gehalten. An den Kirchen gab es fast immer Brunnen. Auch an einem Friedhof stand unser Zelt.

Eine Nacht standen wir an einem Sportplatz und auch an einem Leuchtturm hat unser Zelt einen Platz gefunden. Auf einem Parkplatz am Strand konnten wir auch stehen. Neben uns stand ein großer Campingbus.

Die letzten zwei Nächte haben wir in Parks verbracht.