Mit noch guter Laune und Vorfreude haben wir uns am Montag auf den Weg in die Normandie gemacht. Wir wollten ganz entspannt mit dem Nachtzug von Berlin nach Paris fahren und dann weiter. Leider erreichte uns im Zug nach Berlin die Mitteilung, dass der Zug ausfällt. So und damit fing quasi alles an. Alle Züge um noch nach Paris zu kommen waren voll. Also einen Zug für Dienstag 4 Uhr gebucht, um Mittags in Paris zu sein. Dann noch ein Hotelzimmer gesucht und eine schlaflose Nacht gehabt.
In Berlin ging dann alles gut, doch bis zu unserem geplanten Umstieg hatten wir 2 Stunden Verspätung. Anschluss natürlich weg, Plätze im nächsten Zug nicht reservierbar. In Frankreich herrscht Reservierungspflicht. Der nächste Zug fuhr auch erst zwei Stunden später. Im Zug hatten wir Glück und das Team hat es gut mit uns gemeint und wir durften uns in die erste Klasse setzen.
In Paris dann Bahnhofswechsel und richtig volle Metro da natürlich Feierabendzeit. Im nächsten Bahnhof noch ein Ticket online gebucht für den letzten Zug. Das System hat uns ziemlich die Nerven geraubt und trotz Ticket kamen wir nicht durch die Schranken und waren froh dass uns jemand mit rein genommen hat. Der letzte Zug hatte dann Verspätung und dann eine technische Störung, als wir schon längst hätten fahren sollen. Wir mussten dann einen Zug später fahren. Am Ende kamen noch 20 Minuten Auto Fahrt dazu. Das alles mit Kleinkind war richtig richtig anstrengend und wir waren so froh, dass der Zwerg die ganze Zeit gut gelaunt war und alles mitgemacht hat.
Und wir sind froh, dass wir noch etwas Geld auf dem Konto hatten, da wir natürlich erstmal alle Tickets bezahlen mussten, da wir unseren Nachtzug über die ÖBB gebucht hatten. Wir haben glaube ich auf der Fahrt alles mitgenommen was schief gehen konnte.
