Ossenweg.

Pausentag. Nachdem wir gestern erst so spät angekommen sind, haben wir heute einen Tag Pause gemacht. Das tat uns gut. Nach dem wir relativ früh wach waren und den Morgenkaffee in noch feuchter Luft genossen haben. Erwachte so langsam der Biwakplatz. Nicht nur die Sonne wurde langsam kräftiger, auch in den anderen Zelten regte sich mehr und mehr das Leben.

Nach dem Frühstück und den Hunderunden ist Thomas dann einkaufen gegangen, während ich mit den Hunden am Platz geblieben bin. Die zuständigen Leute für den Platz kamen, um alles zu kontrollieren. Dabei haben sie die Pumpe entgültig lahm gelegt. Sie wollten pumpen und dabei muss etwas gebrochen sein. Sie fragten mich ob ich den ganzen Tag hier sein werde und meinten dann, dass sie mir extra Wasser für die Hunde bringen würden. Nach einer halben Stunde kamen sie mit einem 10 Liter Kanister Wasser für uns wieder und einer großen blauen Tonne mit Hahn, in die sie auch Wasser füllten. Wir kamen etwas ins Gespräch. Einer der beiden erzählte, dass er uns gestern Abend laufen sehen hat und sich dachte, dass wir hier her kommen. Die beiden waren wirklich sehr freundlich.

Während Thomas unterwegs war, habe ich den Hunden etwas Schatten am Zelt gebastelt und Kraniche gefaltet. So ging der Vormittag auch ohne Wäsche waschen (was ich eigentlich vor hatte) rum. Durch das jetzt begrenzte Wasser habe ich mir nicht getraut, Wasser für die Wäsche zu verbrauchen.

Als Thomas zurück kam, haben wir den Tisch in den Schatten gerückt und Mittag gegessen. Wenn wir nicht gerade laufen könnte ich nur essen. Jetzt war essen dran. Nach dem Essen haben wir eine lange Pause im Schatten gemacht und am Nachmittag bin ich zum Informationszentrum hier am See gegangen, um mein Telefon zu laden. Das Zentrum war gut besucht und es gab einen riesigen Spielplatz.

Als ich zurück war wartete Thomas schon. Ich hatte morgens schon die Idee ihm einen Traumfänger zu basteln und nach dem Spaziergang zum Zentrum hatte ich alle Materialien zusammen. Jetzt hängt er zusammen mit den Stirnlampen und unseren Brillen im Zelt.

Am späten Nachmittag kam ein Schotte hier an. Wir haben uns unterhalten und später zusammen gekocht. Er ist schon viel mit dem Fahrrad gereist und wir hatten einen wirklich schönen Abend.

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