Ekenäs

Heute sind wir relativ früh aufgewacht. Es war nicht so sonnig wie gestern, eher bewölkt aber warm. Als wir starteten hörten wir dieses dumpfe grollen, was uns schon gestern begleitet hat.

Wir sind erstmal zurück zur Straße und dann auf ihr weiter gegangen. Zum Glück war heute morgen nicht so viel Verkehr. Das dumpfe grollen hielt an und schien von irgendwo aus Richtung der anderen Straßenseite zu kommen. Aber in unseren Karten war nichts besonderes eingezeichnet und Hinweisschilder standen auch nicht. Wir schwankten zwischen Truppenübungsplatz und Steinbruch. Ein paar Kilometer weiter sahen wir dann am Waldrand der anderen Straßenseite eine relativ große Gruppe Soldaten sitzen bzw zum Teil in ihren Schlafsäcken liegen. Also schien da irgendwo ein Übungsplatz zu sein. Wir waren wirklich verwundert, dass nirgends Warnschilder standen in Deutschland und auch in Frankreich waren Übungsplätze und militärische Gebiete deutlich gekennzeichnet und in den Karten vermerkt.

Thomas hat später einen Steinbruch in der Karte verzeichnet gefunden. Wir sind also nicht wirklich schlauer. Vielleicht hatten die Soldaten nur einen Nachtmarsch dort und wir haben den Steinbruch gehört.

Wir sind der Straße weiter in Richtung Ekenäs gefolgt. Kurz vor der Stadt kamen wir an einer wirklich hübschen Schule vorbei und kurz danach hoppelte ein Hase über die Straße. Blondi blieb dabei relativ ruhig.

Um nach Ekenäs zu gelangen, mussten wir wieder eine Brücke überqueren. Als wir angekommen waren ging es erstmal in Richtung Supermarkt. Während ich drinnen einkaufen war, hat Thomas draußen mit den Hunden gewartet. Er wurde von verschiedenen Leuten angesprochen, die uns gestern schon gesehen hatten. Als ich dann mit dem Einkauf draußen war, wurden wir nochmals angesprochen. Der Mann sprach deutsch und meinte auch, dass er uns gestern gesehen hatte. Es war ein nettes kurzes Gespräch, bevor es zum Campingplatz weiter ging. Wir hatten etwas Angst, dass der Regen beginnt bevor wir das Zelt aufgebaut haben.

Auch dieser Campingplatz ist gut ausgestattet. Es gibt zwei Küchen und Möglichkeiten unter einem Dach zu sitzen, außerdem eine Sauna und einen Grillplatz.

Wir haben gründlich geduscht. Nach über einer Woche war das wirklich höchste Zeit. Die Dusche war schön warm und tat gut. Wir hatten auch Zeit zum Sachen waschen. Die Sachen konnten zumindest noch kurz antrocknen, bevor es zu regnen anfing. Es regnet nicht stark, aber immer wieder etwas.

Durch die Küche, konnten wir sogar richtig kochen. Es gab Pasta mit gebratenen Hallumi mit Poree. Das war sehr lecker und kommt auf unser Liste mit Trekkinggerichten.

Jetzt lauschen wir dem Regen draußen und hoffen, dass es morgen früh wieder aufgehört hat.

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