Saunja

Heute morgen haben wir ganz schön verschlafen. Es war schon fast 9 Uhr als wir aufwachten. Draußen waren dicke schwarze Wolken am Himmel zu sehen und die Sonne schien.

Nachdem wir alles gepackt hatten, ging es weiter an der Straße entlang. An einem kleinen Wanderrastplatz haben wir eine Pause eingelegt.

Etwas später haben wir den Hunden am Straßenrand Wasser gegeben. Ein Auto hielt und die Frau fragte uns wo wir gestartet wären und ob wir alles zu Fuß machten. Wir erklärten, dass wir vor zwei Wochen in Tallinn gestartet seien. Das Auto fuhr etwas an die Seite und der Mann und die Frau gaben uns einen toll duftenden, geräucherten Fisch und Erdbeeren. Das war so freundlich. Wir haben uns total darüber gefreut.

Am Straßenrand kurz vor einem Ort sind uns ganz viele Weinbergschnecken aufgefallen. Ich mag diese Tiere wirklich sehr und freue mich immer, wenn ich sie sehe.

Unser Ziel bis zum Mittag, war der nächste Ort mit einem Laden. Wir brauchten Hundefutter und Gemüse. Wir waren tatsächlich auch bis zum Mittag angekommen und konnten an einem Rastplatz mit Holztischen Mittag essen. Der Laden war gleich auf der anderen Straßenseite und so hatten wir alles perfekt zusammen.

Thomas war heute etwas müde und so haben wir nach der Mittagspause direkt angefangen einen Platz für unser Zelt zu suchen. Auf dem Weg aus dem Ort sind wir an einem Bauernhof mit englischen Rindern vorbei gekommen. Die Kühe konnten ein großes Gelände mit Wald nutzen. Mit ihrem hellbraunen Fell gaben sie einen schönen Kontrast zu dem maigrünen Feld und Wald.
Auf der Straße heute sind wir einigen Fahrradwanderern begegnet.

Da wir kein Wasser für die Nacht hatten und kein Fluss in der Karte eingezeichnet war, bzw wir auch keinen gesehen hatten, haben wir heute bei privat Häusern nach einem Platz im Garten gefragt. Die Leute beim ersten Haus hätten uns gern Unterschlupf gewährt, hatten aber selber einen Hund. So ging das leider nicht.

Während ich mit unseren Hunden an der Straße wartete fuhr eine Familie auf Fahrrädern an uns vorbei. Bis zum nächsten Haus mussten wir noch ein Stückchen die Straße weiter gehen. Ich habe wieder an der Straße gewartet und Thomas war fragen. Die Leute waren super freundlich und es war genau die Familie, die ich davor schon gesehen hatte.

Wir stehen jetzt am Ende des Gartens, an einem etwas windgeschützteren Ort. Die Familie hat eine junge, orange-weiß-getiegerte Katze. Die kleine ist ganz neugierig und folgt der Familie hier auf dem Hof fast wie ein Hund. Die Jungs hören wir Fußball spielen. Es ist hier ein wirklich schöner Ort, mit viel Platz.

Als ich vorhin noch etwas Wasser holen war, haben wir sogar noch eine frischgebackene Waffel bekommen.

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