Ventspils

Gestern Morgen fühlte es sich schon nach Gewitter an. Wir waren früh wach und haben unsere Sachen gepackt. Wir waren zum Glück fertig bevor die Arbeiter der Stadt mit ihren Rasentrimmern das Gras kürzten.

Eigentlich wollten wir mit dem Bus von Staldzene in die Stadt fahren, wir haben aber nicht die richtige Bushaltestelle in der Stadt gefunden und auch an der nächsten größeren Straße gab es keine Haltestelle mit Bussen nach Ventspils. Da unser Bargeld eh knapp war, sind wir der Straße zu Fuß gefolgt. Es gab einen Fahrrad- und Fußweg den wir gut nutzen konnten.

Am Beginn der Stadt gab es zum Glück Geldautomaten, Supermärkte und Busse. Also Bargeld, Eis und Müsliriegel geholt und erstmal gegessen. Dann sind wir mit einem Bus quer durch die Stadt in Richtung Campingplatz gefahren. Dort hieß es Zelt aufbauen und erstmal duschen. Dann ging es in die Stadt unseren letzten Zeltplatz am Leuchtturm bezahlen. Das war etwas schwierig, da offenbar niemand von uns wusste. Die Leute waren aber super freundlich und haben versucht alles nachzuvollziehen. Am Ende hat sich alles geklärt.

Wir waren noch einkaufen und dann ging es zurück zum Zeltplatz. Am Zeltplatz war ein Fahrradfahrer allein angekommen. Wir haben ihm zu Bier und Chips eingeladen. Er kam aus Neuseeland. Sein Englisch war etwas schwer für uns zu verstehen, der Abend war trotzdem schön. Als es mit regnen anfing, sind wir in die Küche zum Kochen umgezogen. Den restlichen Abend haben wir uns im Zelt eigekuschelt.

Heute Nacht war es dann sehr windig. Der Reißverschluss von unserem Innenzelt war mal wieder kaputt und so haben wir mit offenem Innenzelt geschlafen. In der Nacht sind wir von Trinkgeräuschen aufgewacht. Ein Hund stand vor unserem Zelt am Wassernapf. Es war Marvin. Ich hatte nicht realisiert, dass er nicht da war und mich nur gewundert, dass unsere Hunde nicht anschlugen. Am Morgen fehlte dann Blondi an meiner Seite. Sie lag vor dem Zelt und hielt die Nase in den Wind. Sie ist zum Glück immer an den Rucksäcken gesichert, so dass sie nicht weit weg kann. Ich glaube auch sie wäre auch eher von allein ins Zelt zurück gekommen, aber der Rückweg war anders. Als ich ihr das Außenzelt etwas vom Boden an hob, schlüpfte sie drunter durch und kuschelte sich gleich zu mir. Sie schien froh zurück im Zelt zu sein.

Am Vormittag, nachdem der Reißverschluss repariert war, waren wir nochmals in der Stadt und auf dem Markt. Wir waren noch etwas zum Mittag essen und dann ging es langsam zurück zum Zelt.

Die Stadt hat einen großen Industriehafen ist aber an sich relativ grün. Es gibt viele Parks und gestaltete Plätze. Dazwischen gibt es typische verzierte Altbauten aus, Holzhäuser und Neubaublocks. Die Stadt ist nicht Wow, aber trotzdem schön. Es gibt hier aber total viele Katzen und die sind alle so schlau und entspannt. Es macht wirklich Spaß ihnen zuzusehen.

Den restlichen Nachmittag haben wir mit den Hunden im Zelt verbracht und Streicheleinheiten verteilt.

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