Archiv für den Monat Juni 2018
Clécy
Heute waren wir wirklich früh wach. In der Nacht hatte es geregnet und die Hunde haben einmal mit bellen angefangen, da ein anderer Hund sich uns näherte. Zu unserem großen Glück hatte der Laden im Ort heute auf. So konnten wir unser Proviant für heute kaufen und etwas Süßes zum Frühstück. Das gab es dann auch direkt vor dem Laden. Dann gings los. Wir wollten ja heute nach Clécy und Google-Maps sagte 17 km.
Der Weg ging auf einer kleinen Straße durch eine hügliche Gegend mit Feldern und Wald. Am Wegrand waren immer wieder Orchideen zu sehen und wunderschöne Weinbergschnecken. Auch sind wir an vielen sehr schönen alten Häusern vorbei gekommen. Der Nebel begleitete uns den ganzen Tag und immer wieder kam Wind dazu. Wir sind also das erste Mal wirklich lang in Pulli bzw. Jacke gelaufen.
Die Gegend, die wir passiert haben heißt „La Suisse Normande“. Ich habe den ganzen Tag immer wieder darüber nachgedacht, wie ich das übersetzten kann. Ich denke irgendsowas wie normandische Schweiz, oder so. Ich denke ihr wisst was gemeint ist.
Unsere Mittagspause haben wir ziemlich früh in “ La Villette“ gemacht. Das war wirklich ein sehr schöner Ort. Und die hatten einen guten Rastplatz. Von da aus waren es noch so 6 km bis Clécy.
Wir sind von da aus weiter den kleinen Straßen gefolgt, auch wenn das weiter war. Die Entscheidung ist immer wieder gut. Es ist entspannter für uns und wir sehen voel mehr von der schönen Landschaft. Wir sind durch ein wirklich idyllisches Bergdorf gekommen, dass dazu noch wunderbar gepflegt wirkte. Unser weiterer Weg war von hohen Hecken gesäumt und auf den kleinen Straßen auch viel öfter von freundlichen Gesichtern.
In Clécy angekommen, mussten wir erstmal gucken, wo wir unser Zelt aufstellen. Thomas hatte einen schönen Platz gefunden. Nachdem er aber in der Touristeninformation war haben wir uns doch für den Campingplatz entschieden. Ich war erst nicht so begeistert, aber wir wollten gern mal wieder duschen und mussten unsere Sachen waschen. Dafür ist es echt gut hier und die Leute sind freundlich. Außerdem ist er doch nicht so groß, wie ich erst befürchtet hatte.
Nach der Dusche kam jetzt sogar noch die Sonne raus und wir haben gute Chancen, dass unsere Sachen schnell trocknen.
Ich hatte erst gehofft, dass es hier so etwas wie ein Pfarrhaus gibt, wo wir im Garten zelten könnten. Doch leider schien es nicht so. Die Gemeinde hier besteht aus 35 Orten und daher wohnt der Pfarrer nicht direkt hier, obwohl es hier eine sehr große Kirche gibt.
Am Ende waren es heute sicher so 20 km, die wir unterwegs waren. Es geht immer leichter und wir finden einen guten Rhythmus für die Pausen. Thomas Knie schmerzt leider noch, aber meinen Füßen geht es langsam besser. Die Blasen sind zwar noch da, schmerzen aber nicht mehr so doll. Wir sind hier wirklich gut angekommen.

Lassy
Heute morgen waren wir ziemlich schnell fertig zum Aufbrechen. Während Thomas Wasser holen war, konnte ich noch eine Minute länger eingekuschelt bleiben. Ich genieße es sehr, wenn Thomas mir noch ein paar Minuten zum wach werden lässt. Während Thomas sich dann um den Kaffee kümmerte, habe ich angefangen unseren Schlafplatz zusammen zu packen. Das war sehr gut, denn dann mussten wir nach dem Kaffee nur noch gemeinsam das Zelt abbauen.
Anders als in Deutschland war hier heute alles geschlossen. Sogar die Bar. Hier ist dafür am Sonntag so ziemlich alles offen. So dass wir für heute hoffen mussten, ein offenes Geschäft zu finden. Unsere Vorräte hätten sicher für uns gereicht, aber das Hundefutter war alle.
Wir sind in ziemlichem Nebel aufgebrochen und das Wetter blieb auch so. Es wurde etwas kälter, aber wir hatten zum Glück keinen Regen. Es ist gutes Wetter zum Laufen. Und die Landschaft sieht mit dem Nebel wunderschön aus.
Bei einer Pause in einem Ort, wir saßen in einer Einfahrt, kam gerade die Hausbewohnerin angefahren. Thomas wollte sie eigentlich nur nach einem Laden fragen und sie hat uns Essen angeboten und sogar Hundefutter gegeben. Wir haben ihr einen Kranich dafür gegeben.
Ich habe den ganzen Weg darüber nachgedacht, was wir kochen können. Ihr seht ich war wirklich hunrig. Wir haben dann eine wirklich schöne und lange Pause gemacht und ich habe gekocht. Normalerweise essen wir ja mittags meist Brot, aber es tat so gut etwas Warmes zu haben.
Heute hatten wir uns 18 km vorgenommen. Nach dem Mittag lagen dann noch 5 km vor uns und die gingen wirklich gut. Wir sind viel auf kleinen Straßen gelaufen und hatten viele schöne Aussichten. Auch haben wir uns heute fitter gefühlt.
Lassy wirkte dann erst ziemlich trist und verlassen, doch wir haben wieder einen wunderschönen Platz gefunden. Wir sind in einem kleinen Pappelwäldchen, haben einen Tisch, einen kleinen See und einen Boule-Platz. Außerdem sind wir etwas versteckt und weit genug von der Straße entfernt. Die Hunde können draußen liegen und wir haben erstmal etwas Platz im Zelt. Es ist so schön.

La Graverie
Heute morgen ging es ganz ruhig zu. Heute habe ich mal den Kaffee gekocht. Er war leider nicht besonders gut. Zum Glück hat uns eine Frau mit der Thomas sich unterhalten hatte, Kaffee vorbei gebracht. Der tat richtig gut. Die Frau wollte gern Blondi von Nahem sehen.
Die Kirche an der wir schliefen sah innen ganz toll aus. Das Dach war wie ein umgekehrtes Boot und die Raumstruktur war so klar. Außerdem war die Orgel geteilt, so dass man das Fenster sehen konnte.
Wir sind wieder mit der Erwartung von Regen gestartet. Der Himmel war grau, aber es war zum Glück nicht so kalt. Wir haben im Ort noch schnell Brot und Käse gekauft und sind dann gestartet. Unser Ziel sollte auf dem schnellsten Weg nur 10km entfernt sein. Google nimmt natürlich erstmal die großen Straßen. Wir haben uns zum Glück für viele kleine Straßen entschieden. Dadurch war das Laufen mit den Hunden wesentlich angenehmer. Marvin konnte wieder fei laufen und unser Weg war von Margeriten gesäumt. Das war schön. Und es blieb tatsächlich trocken.
Wir haben ziemlich früh eine Pause gemacht und hatten dabei eine tolle Aussicht. Hier gibt es vielen Orten kleine, grüne Rastplätze. Das ist so gut. So richtig zum Willkommen fühlen.
Auf dem letzten Wegstück hatten wir heute sogar einen kleinen Wanderweg. Das tut so gut. Ich konnte gleich meine Füße etwas entspannen. Heute war es für mich ziemlich schwer. Erst war ich noch zu müde und dann zig Blondi das letzte Stück sehr und meine Schultern schmerzten. Thomas fühlte sich heute besser. Sein Körper gewöhnt sich an das Rucksackgewicht. Ich habe etwas Respekt davor, dass ich es nicht schaffen könnte. Aber zum Glück haben wir viel Zeit und Thomas ist sehr geduldig mit mir und wir können viele Pausen machen.
Wir haben wieder einen sehr schönen Platz für heute Nacht. Und als wir ankamen war da ein kleiner Crépe-Stand. Thomas hat uns zwei Crepes mit Nutella drin gekauft. Das tat so gut.
Als wir anfingen unser Zelt aufzubauen kam auch langsam der Regen. Wir verbringen also mal wieder einen Nachmittag überwiegend im Zelt.

Landelles et Coupigny
Heute ging es ganz gemächlich los. Es war trocken, aber die Wolken hingen tief. Wir haben ziemlich schnell das Zelt abgebaut, damit es nicht doch noch naß wird.
Wir sind auch erstmal mit Regensachen gestartet, haben sie aber nach einem Kilometer wieder ausgezogen, da es warm wurde. Die nächsten Kilometer gingen ganz gemächlich von statten. Blondi und ich sind vorneweg gegangen, da Thomas Knie schmerzte. Blondi und ich haben ein gutes Tempo gefunden. Sie hat auch nicht ganz so doll gezogen, da sie immer wieder geguckt hat, wo Thomas und Marvin sind.
Nach fünf Kilometern waren wir im nächst größeren Ort. Wir hatten gehofft dort einen Konsum oder so zu finden. Zum Glück haben wir in der Bar erstmal einen Kaffee getrunken. Die Frau war sehr freundlich und meinte, sie sei Bar, Restaurant, Tabakgeschäft und Bäcker in einem. Einen Laden gab es da nämlich nicht. Für mich ist der Kaffee in der Bar eine gute Gelegenheit, das W-Lan zu nutzen. Die Frau in der Bar war auch so nett und hat uns Käse und Thomaten geschenkt, so dass wir etwas zum Mittag hatten. Kurz bevor wir aus der Bar los wollten, fing es zu regnen an. Also haben wir unser komplettes Regensortiment übergeworfen.
Wir sind eine kleine Straße gelaufen, so dass Marvin frei laufen konnte. Für Blondi ist mir das noch zu gefährlich, da ich sie nicht so sicher abrufen kann und sie auch keine Angst vor den Autos hat. Der Regen hielt ziemlich lang an. Gegen Mittag mussten wir daher nach einem trockenen Platz für eine Pause suchen. Zweimal wurde unsere Frage abgewiesen, aber bei Nummer drei hatten wir Glück. Es war ein Engländer der uns in einem trockenen, nicht wirklich genutztem Gartenraum Unterschlupf gewährte. Zum Dank, haben wir ihm einen Kranich da gelassen.
Kurz nach unserer Pause kam die Sonne raus und wir konnten wieder aus unseren Regensachen raus. Das war gut. Und die Hunde konnten etwas trocknen. Es dauerte auch nicht mehr lang bis zu unserem heutigen Ziel.
Hier war es etwas schwieriger einen schönen Platz zu finden. Wir sind dann erstmal zur Kirche und es war zum Glück jemand zum Fragen da. Zwei Frauen kümmerten sich gerade um den Blumenschmuck. Wir Zelten jetzt in der Nähe der Kirche auf einer Wiese. Hinter der Hecke ist die Kirche und der Friedhof. Wobei die Friedhöfe, die ich bid jetzt hier gesehen habe, nicht so schön grün sind, wie in Deutschland. Hier sind sie oft komplett mit Kieselsteinen bedeckt und Gräber sind komplett aus Stein.
Thomas hat mit den Hunden an der Kirche im Trockenen gewartet, da es schon wieder zu regnen anfing. Ich habe schnell das Zelt aufgebaut. Das war gut, damit die Hunde nicht schon wieder naß werden und wir nicht noch mehr Feuchtigkeit im Zelt haben.
Meinen Füßen ging es heute etwas besser, vorallem weil Blondi nicht so sehr zog. Meine Blasen sind zwar ziemlich groß, aber es werden nicht mehr. Leider waren die Blasenpflaster jetzt alle. Also bin ich nochmal schnell zur Apotheke und in den kleinen Laden. In dem Laden konnte ich mein Telefon etwas aufladen und habe zwei große Müllsäcke geschenkt bekommen. Wir haben nämlich beide feststellen müssen, dass unsere Rucksackregenhüllen nicht wirklich dicht sind und unsere Schlafsäcke etwas naß geworden sind. Ich hoffe sehr, dass es morgen nicht mehr regnet und wir alle unsere Sachen gut trocknen können. Ich bin wirklich froh, dass wir die meisten Sachen nochmal in wasserdichte Packsäcke getan haben.
Langsam gewöhnen dich unsere Körper auch an das täglich gehen und den Rucksack. Das ist gut zu merken. Thomas Knie schmerzt noch, aber ich hoffe es wird bald besser.

Le Chefresne
Gestern beim Zeltaufbau hat uns der Regen doch noch erwischt, so dass wir zwei pitsch nasse Hunde im Zelt hatten. Sie waren alles andere als froh dann auch noch Socken zu bekommen, damit sie das Zelt nicht kaputt machen. Zum Glück regnete es nicht so lange und wir konnten fast im Freien kochen. Unser Zeltplatz hatte einen Unterstand, wo schon Bänke standen.
Heute morgen sind wir im Nebel aufgestanden und unser Zelt war ziemlich schwer. Wir haben es dann auf beide Rucksäcke aufgeteilt, doch Thomas hatte den deutlich schwereren Teil zu tragen. Der Morgenkaffee schmeckte nach Zwiebeln, da wir nicht mehr genügend Wasser hatten und dann der Rest des Zwiebelwassers in meiner Flasche noch dafür herbalten musste. Zum Glück gab es im Ort eine Bar und wir haben uns dort Kaffee und Internet gegönnt. Unser Handyempfang ist ziemlich schlecht hier…
Für mich und Blondi war es heute wieder ein ziemlicher Kampf. Die Sonne schien den ganzen Tag, mir schmerzten die Füße und dann zieht Blondi auch noch am Rucksack. Entspannt ist definitiv anders. Und einen Rhythmus für uns beide zu finden echt schwer. Sie hat heute so oft meine Stöcke abbekommen und ist über meine Füße gestolpert. Ich bin ganz neidisch auf Marvin und Thomas. Sie sind wirklich ein gut eingespieltes Team und es sieht so fließend aus, wenn sie laufen. Thomas meint es ist trotzdem anstrengend ihm am Rucksack zu haben. Zwischendurch hatte er mal beide Hunde und ich konnte ein Stück alleine gehen. Das war ein gutes Gefühl und ich bin schnell in meinen Rhythmus gekommen. Für Thomas war es dafür doppelt anstrengend.
Wenn ich Blondi an der Leine habe und Thomas und Marvin zu weit weg sind, fängt sie an zu viepen und noch mehr zu ziehen. Sie hat noch nicht verinnerlicht, dass wir jetzt eine ganze Zeit zusammen unterwegs sein werden. Wie kann ich das auch meinem Hund erklären?
Wir sind heute nur 10km gegangen, aber das war für uns völlig ausreichend. Unsere Körper haben sich noch nicht an das Gewicht der Rucksäcke gewöhnt und unsere Schultern schmerzen. Da wir zurzeit den ganzen Tag an der Straße laufen und der Boden so hart ist, habe ich mir ziemlich viele Blasen auf der Fußsohle gelaufen.
Wir haben ganz überraschend einen richtig schönen Platz für unser Zelt gefunden. Unser Zelt steht zwischen Birken. Es gibt sogar öffentliche Toiletten in der Nähe und wir haben dadurch genügend Wasser. Wir konnten sogar unsere Sachen waschen.
Durch die viele Zeit heute, hat Thomas ein richtig schönes Bett im Zelt gebaut. Jetzt sitzen wir hier und lauschen den Vögeln. Es ist schön diesen Platz gefunden zu haben und jetzt zu entspannen.

Hambye
Jippi…die ersten 22km liegen hinter uns. Wir sind in Hambye und haben einen super Zeltplatz gefunden.
Aber von vorn. Meine Nacht war nicht so gut, ich war doch aufgeregter als gedacht. Heute morgen hab ich dazu noch zu viel Kaffee getrunken und war dadurch noch nervöser. Die Zeit bis zum Aufbruch verging ziemlich schnell. Wir haben uns noch von allen in Ruhe verabschieden können und sind dann los.
Das erste Stück des Weges sind wir oft gefahren. Mit dem Auto ging es so fix. Zu Fuß waren wir etwa eine Stunde unterwegs. Blondis Leine war viel zu lang und sie lief überall, nur nicht gemächlich neben mir.
Bis zum Mittag war das Laufen ganz entspannt. Wir haben uns eine ausgedehnte Mittagspause gegönnt, da wir ca den hdlben Weg geschafft hatten. Das tat gut. Danach hatte ich allerdings ganz schön zu kämpfen. Wir sind den ganzen Tag Straße gelaufen und Blondi zog in einer Tour. Die meiste Energie ging bei darin, mich gegen Blondi zu stemmen und das Tempo zu drosseln. Ich hoffe wirklich, dass es die nächsten Tage besser wird. Denn so macht das Laufen auf Dauer keinen Spaß und der Rucksack wird auch gleich doppelt so schwer.
Ich freue mich sehr, dass wir jetzt einen guten Platz gefunden haben und das es wirklich schnell ging.
Außer Marvin sind wir alle ziemlich k.o. und genießen es jetzt angekommen zu sein. Thomas baut gerade das Zelt auf und ich freu mich darauf mich in den Schlafsack zu kuscheln.

D-day
Ok. Das ist mal ein etwas anderer Titel. Wir waren heut in Isigny sur mer um uns von Thomas‘ Mutter zu verabschieden. Als Thomas das vereinbart hat, hat niemand daran gedacht, dass es der Tag des D-days ist. Der D-day wird hier besonders gepflegt, da der Strand in der Nähe ist. Auf der Straße sind alte Militärjeeps zu sehen, mit Leuten drin die sich als Soldaten verkleidet haben. Es wirkt ziemlich surreal. Es gibt auch so schon in der Gegend viele Hinweisschilder zu Soldatenfriedhöfen und 2. Weltkriegsschauplätzen. Das ist für mich immer wieder beklemmend und erschütternd.
Nachmittags sind wir zu Julien gefahren, d.h. erst waren wir bei seinen Eltern. Die bauen gerade ein Haus aus. Sein Vater hat uns alles gezeigt und erklärt wie es werden soll. Es ist toll zu sehen, wieviel Liebe und Zeit sie investieren. Julien kam dazu und wir sind dann gemeinsam zu ihm.
Als wir zurück waren, hat dich Blondi so gefreut. Sie hat den ganzen Tag im Zimmer gewartet. Auch als Thomas‘ Vater sie raus lassen wollte, hat sie sich nicht raus getraut. Jetzt kuschelt sie sich gerade an mich und sucht die Nähe.
Morgen gehts dann los. Wir sind gut vorbereitet und fast alles ist gepackt. Ich verlink euch nochmal meinen persönlichen Reisehit.
Countdown
Jetzt sind es nur noch zwei Tage bis es losgeht. Wir haben das erste Essen eingekauft und unsere Rucksäcke fertig gepackt. Dabei sind wir etwas nervös geworden, denn unser Kocher und eine Stirnlampe waren weg. Beides hat sich wieder angefunden, aber bis es soweit war, haben wir beide Rucksäcke nochmal ausgepackt und alle Taschen durchsucht und das mehrmals.
Auch am Gewicht unserer Rucksäcke mussten wir noch etwas schrauben. Nach nochmaligen alles auspacken, kontrollieren, neu zusammenstellen sind wir jetzt mit dem Essen für den ersten Tag bei 12kg und 18kg. Das Gute ist dass sich das ja jeden Tag wieder etwas reduziert, da wir das Essen und Hundefutter ja aufbrauchen. Zwischem dem Packen kam einer von Thomas Brüdern noch ganz überraschend vorbei. Thomas hat sich darüber sehr gefreut.
Da die Hunde durch das ganze Vorbereiten etwas zu kurz gekommen sind, waren wir noch mit ihnen am Strand. Dort konnten sie sich noch etwas austoben und einem Tennisball hinterher jagen. Sie sahen so gut dabei aus und es hat ihnen Freude gemacht. Es ist toll zu sehen wie die Hunde rennen. Die Muskeln zu sehen und zu beobachten wie die beiden zusammen unterwegs sind.

Gartentag
Auch heute war es wieder ruhig bei uns. Wir haben weiter unsere Rucksäcke vorbereitet. Die Leinen für die Hunde getestet, bzw. gemacht. Es ist schon faszinierend wie einfach man eine Leine machen kann, ohne zu nähen. Ansonsten ist heute noch ein Kaffeefilter für unterwegs entstanden. Wobei dafür dann doch die Nähmaschine nötig war.
Nachmittags sind wir durch den Garten spaziert und Thomas hat viel fotografiert. Es ist schön den Garten so nochmal anders zu sehen. Wenn wir wieder hier sein werden hat sich sicher viel verändert. Ich mag solche vorher-nachher-Bilder. Sie machen Veränderung manchmal erst sichtbar.
